4-mal falten, 3-mal schneiden, 0-mal nähen – fertig ist dein Kreiskleid.

Nähen ist eine Herausforderung, die nicht zu unterschätzen ist. Schließlich sind viel Erfahrung, Vorstellungskraft, Zeit und Material erforderlich, um aus einem Stück Stoff ein neues Kleidungsstück entstehen zu lassen. Der Weg dorthin ist lang und beschwerlich, aber nicht immer: Eines der wohl einfachsten selbstgeschneiderten Kleidungsstücke lernst du jetzt sofort kennen.

Dafür brauchst du:

So geht es:

Breite den Stoff vor dir aus und schlage ihn diagonal so übereinander, dass ein Dreieck vor dir liegt.

Schlage die obere rechte Ecke dieses Dreiecks nach unten links und halbiere so dessen Fläche.

Dann schlägst du den linken Zipfel auf den rechten und halbierst das Dreieck erneut.

Ein letztes Mal falten: Schlage dafür die untere linke Ecke des Dreiecks zur Mitte, um einen Trichter entstehen zu lassen. Mit einem Stoffmarker zeichnest du eine leichte Kurve an dessen „Öffnung“.

Mit einer Stoffschere schneidest du an dieser Kante entlang. Die vor dir liegende Form sieht nun aus wie eine Schultüte.

Schlage den Stoff so weit auf, dass ein Viertelkreis vor dir liegt. An dessen Spitze zeichnest du eine Kurve. Hier wird später die Kopföffnung sein. Etwa sieben Zentimeter darunter zeichnest du einen Halbkreis. Dieser ist für die Armöffnungen.

Schneide den Stoff entlang der Linien aus.

Vollständig aufgeklappt, sieht der Stoff so aus.

Jetzt musst du nur noch ins Kreiskleid schlüpfen. Mit einem Gürtel um die Taille bekommt es Form und einen schönen Faltenwurf.

Um die Haltbarkeit zu erhöhen, ist es dringend empfohlen, die Nähte zu versäubern. Mit einer Nähmaschine geht es ratzfatz. Man kann die Nähte aber auch von Hand umschlagen und vernähen.

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