So wirst du Spinnen ganz natürlich und wie von Zauberhand los.

Es ist spät Abends, du liegst schon eingemummelt im Bett, die Decke bis unter die Nase gezogen, als du siehst, wie sich etwas im Halbdunkel regt. Zuerst ist es nur ein kleiner schwarzer Fleck, bis sich Zentimeter um Zentimeter eine klare Silhouette gegen den hereinscheinenden Mond abzeichnet: 8 haarige Beine nähern sich lautlos deinem Kopf. Und mag die Spinne noch so klein sein, niemand will diese unansehnlichen Krabbler im Haus haben! Doch bevor manch einer in Panik zum Hausschuh greift, um sie zu erschlagen, kann man mit diesen Tricks verhindern, dass sie überhaupt ins Haus kommen.

Hast du ein Haus mit Grundstück, beginnt deine Arbeit draußen. Sorge dafür, dass in direkter Nähe des Hauses Dinge wie heruntergefallenes Laub und Äste sowie leere Behälter verschwinden. So schränkst du Rückzugsmöglichkeiten für Krabbeltiere ein.

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Halte den Rasen kurz, dann fühlen sich die meisten Insekten und Spinnen nicht mehr wohl. Pflanzen und Büsche direkt vor Fenstern sind außerdem ein weiterer Schlupfwinkel auf dem Weg ins Haus.

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Entferne Spinnweben, ob drinnen oder draußen, unverzüglich. Manchmal muss man das mehrmals machen, ehe sich dein ungewollter Mitbewohner endgültig verzieht.

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Vermeide es, Außenbeleuchtung zu nutzen. Diese zieht Insekten an und bald auch Spinnen, wenn sich deine nächtliche Terrasse als Fastfood-Lokal der etwas anderen Art zeigt.

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Risse in Fugen an Fenstern, Türen und Fassade sollten umgehend verschloßen werden, auch deinen Heizkosten zuliebe.

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Schütze deine Fenster mit Insektengittern und Türen mit Bürstendichtungen.

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Halte Ordnung! Kann man kaum noch treten, weil überall getragene Kleidung oder sogar Abfälle liegen, muss man sich nicht wundern, wenn es irgendwann anfängt zu krabbeln.

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Dinge wie Festtagsdeko oder Werkzeug, die typischerweise im Keller verwahrt werden, sollten in dicht verschließbare Plastikbehälter. So ersparst du dir eine böse Überraschung, wenn du sie aus der kühlen Dunkelheit holst.

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Lasse keine Lebenmittel offen herumliegen. Indirekt ziehen auch sie Achtbeiner an. Wimmelt es in der Küche von Fliegen, kommen bald auch Spinnen, die sich bekanntlich u.a. von Fliegen ernähren.

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Wische und sauge regelmäßig Staub, besondern unter Möbeln, Heizungen und in dunklen Ecken. Auch die Ecken deiner Decken sollten nicht vernachlässigt werden. Oft leben gerade dort, gut versteckt und schlecht zu erreichen, die Tiere mit den haarigen Beinen.

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Verschiedene ätherische Öle (wie Pfefferminze, Zitrone, Teebaum, Lavendel oder Niembaum) halten Spinnen fern. Mische dafür 5-10 Tropfen Öl, 500 ml Wasser und einen Spritzer Spülmittel. Sprühe die Mischung auf potenzielle Eingangsmöglichkeiten, wie Türen und Fenster. Bei Bedarf nach einigen Tagen wiederholen.

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Du kannst auch Fenster- und Türrahmen mit Zitronenschale einreiben.

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Auch Zimtgeruch in jeder Form, egal ob beim Backen, als Duftkerze oder Öl, vertreibt Spinnen.

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Verdünnter Essig löst die Spinnenplage ebenfalls. Die Lösung muss dafür einfach auf die entsprechenden Stellen gesprüht werden. Wird nach der Anwendung kräftig gelüftet, ist diese Methode auch für den Innenbereich geeignet.

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Für alle Menschen, die Spinnen fürchten, sollte das A und O Ordnung und Sauberkeit sein. In den meisten Fällen bist du dann vor den gruseligen Besuchern sicher, doch vor allem musst du die Tiere so nicht töten. Vergiss nicht, dass Spinnen wichtige Insektenvernichter sind, die Plagegeister wie Mücken und Fliegen vertilgen. Insektenspray sollte wirklich immer nur das allerletzte Mittel der Wahl sein.

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