5 krebsfördernde Dinge im Haushalt.

Autoabgase und gespritztes Gemüse sind Umwelteinflüsse, denen man sich heutzutage nur schwerlich entziehen kann. Mittlerweile wird man nicht mehr nur in Großstädten täglich mit gesundheitsschädigenden Dingen konfrontiert. Denn neben den offensichtlichen Gefahren verstecken sich auch viele Auslöser für ernsthafte Krankheiten in unserem Alltag.

Immer öfter hört man von Krebserkrankungen im Umfeld. Studien zeigen, dass die Zahl der Krebs-Neuerkrankten im Jahr 2018 auf eine knappe halbe Million ansteigen wird. Aber wie kommt es dazu, dass so viele Menschen an diesem schweren Leiden erkranken? Eine einfache Antwort gibt es auf diese Frage nicht – schließlich spielen viele Faktoren eine Rolle, wenn es um die Gesundheit eines Menschen geht.

Es gibt jedoch Wege, sich vor unnötigen Gefahren zu schützen, die im Alltag lauern. Die folgende Liste zeigt, welche Produkte und Inhaltsstoffe man im Haushalt lieber kritisch betrachten sollte, um das Risiko einer Krebserkrankung zu minimieren.

1.) Putzmittel

Die wahrscheinlich offensichtlichste Gefahr des Haushalts bilden Reinigungsmittel. Regelmäßig ist man deren giftigen Dämpfen und hautreizenden Stoffen ausgesetzt. Parebene und BPA können in einer Vielzahl von Produkten gefunden werden. Diese blockieren unter anderem die Produktion und Verarbeitung von wichtigen Proteinen im Körper.

Tipp: Anstatt auf Chemiekeulen aus der Drogerie zurückzugreifen, kann man sich auch Hilfe aus der Natur holen. Essig, Salz oder Zitronensaft sind nur drei Stoffe, die eine Vielzahl an Putzmitteln effizient ersetzen können. Wem diese Mittel nicht ausreichen, der kann auf biologisch verträgliche Putzmittel ausweichen, die auf giftige Zutaten verzichten.

2.) Shampoo

 

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Die Kopfhaut ist einer der empfindlichsten Teile des Körpers. Da sollte man meinen, dass man diese Stelle besonders schützt. Einige Shampoos werben zwar mit einer hautschonenden Rezeptur, haben dafür jedoch gefährliche Stoffe für den Körper im Gepäck. Vor allem Anti-Schuppen-Shampoos enthalten mitunter den Stoff Methylchlorisothiazolinon, dessen negativer Einfluss auf die menschlichen Körperzellen bewiesen ist.

Tipp: Um Schuppen auf natürliche Weise loszuwerden, bietet sich ebenfalls die Anwendung von Essig an. Diesen kann man mit einem milden Shampoo mischen oder mit Wasser verdünnt ins nasse Haar einmassieren und anschließend ausspülen.

3.) Kochutensilien

Als in den 1950er Jahren zwei Hausfrauen auf die Idee kamen, den Stoff Polytetrafluorethylen, besser bekannt als Teflon, als Beschichtung für Pfannen und Töpfe einzusetzen, war die Begeisterung groß. Das Essen brannte nicht mehr so schnell an und anschließend waren die Kochutensilien viel leichter zu reinigen.

Was damals keiner wusste und auch heute gern ignoriert wird, sind die giftigen Stoffe, die beim Kochen freigesetzt werden können. Bei sehr großer Hitze gibt die Teflon-Beschichtung nämlich Gase frei, die im Blutkreislauf Auslöser für Geschwüre und Zellmutationen sein können.

Tipp: Eine gute Alternative zu Teflon-Produkten sind Pfannen und Töpfe aus Keramik oder Glas. 

4.) Kunststoffbehälter

 

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Schon lange gibt es Diskussionen darüber, wie schädlich Kunststoffbehälter und -besteck sind. Das häufigste Argument ist dabei die Umweltbelastung durch den anfallenden Müll. Nur wenige machen sich klar, dass Kunststoff darüber hinaus gesundheitliche Risiken birgt. Stoffe wie BPA, welches bei der Herstellung des Plastiks eingesetzt wird, gelangen durch die Nahrung in den Körper und können Geschwüre und Tumore auslösen. Reduziert man seinen Plastikverbrauch, tut man also gleichzeitig seiner Gesundheit und der Umwelt etwas Gutes.

Tipp: Wenn möglich, sollte man Glasflaschen und -behälter benutzten, um Essen oder Getränke zu lagern. Außerdem gibt es mittlerweile auch Plastikflaschen, die frei von BPA sind. 

5.) Künstliche Süßstoffe

 

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Mittlerweile hat die Meinung, weißer Zucker sei der schlimmste Gesundheitskiller, in den Köpfen vieler Menschen Einzug gehalten. Die Aussage hat auch durchaus ihre Berechtigung. Allerdings sollte man seine Lust auf Süßes genauso wenig leichtfertig mit künstlichen Süßstoffen stillen. Denn diese können ebenfalls gesundheitsschädlich sein. Süßstoffe wie Aspartam und Saccharin stehen im Verdacht, Krebsgeschwüre in der Blase und auf der Haut zu verursachen. Bei Schwangeren kann die Entwicklung des Kindes beeinträchtigt werden, wenn zu viel dieser Süßmacher konsumiert wird.

Tipp: Wer auf Haushaltszucker und künstliche Süßungsmittel, aber nicht auf süßen Geschmack verzichten will, kann auf Bio-Rohrzucker, Honig oder Datteln zurückgreifen.

Trotz dieser möglichen Gefahren im Haushalt sollte man nicht in Panik verfallen. Denn freilich führt der Verzehr oder die Benutzung dieser Dinge nicht zwangsläufig zu einer Erkrankung. Man sollte aber versuchen, ihren Verbrauch so niedrig wie möglich zu halten. So muss hoffentlich niemand an Lebensqualität einbüßen.

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