So wird aus einem alten Pulli eine warme Wollmütze.

Auch wenn die Wahrheit schmerzt, aber es ist und bleibt dennoch so: Die warmen Tage sind vorüber und Gevatter Winter streckt seine eisigen Finger schon deutlich spürbar aus. Und an welchem Körperteil verliert der gemeine Vertreter der Spezies Mensch am schnellsten wertvolle Wärme? Ganz genau, am Kopf. Heute zeigen wir dir, wie du aus einem alten Pulli eine wirklich coole Mütze machen kannst. Damit dein Oberstübchen immer schön frostfrei bleibt!

Du brauchst dafür:

So geht es:

Leg den Pulli flach hin und schneide ihn unterhalb der Ärmel durch.

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Dann schneidest du eine der Seiten entlang der Naht auf.

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Jetzt heißt es: Maß nehmen! Halte dir das Stoffteil so an den Kopf, dass das Bündchen an deiner Stirn anliegt. Nicht zu fest, aber auch nicht zu locker.

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Den überstehenden Teil kannst du nun ebenfalls abschneiden.

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Leg das Stoffteil nun glatt auf die Arbeitsfläche und falte es zweimal. So, dass 3 gleiche Lagen übereinander sind.

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Jetzt wird am oberen Ende eine Rundung geschnitten. Alle drei Lagen in einem Schritt.

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Klapp den Stoff wieder auf. Dann trägst du eine Schicht Kleber auf den Rand und legst das andere Ende darüber. Kurz antrocknen lassen!

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Nun werden die beiden nebeneinander liegenden Zipfel zusammengeklebt. Das sind also drei Klebestellen.

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In der Mitte bleibt dann ein kleines Loch übrig, ...

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... welches nun ebenso mit Kleber geschlossen wird. Wieder alles kurz trocknen lassen.

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Dann musst du nur noch den Stoff von links auf rechts drehen ...

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... und fertig ist deine selbst gebastelte Mütze für die kalten Tage. Viel Spaß!

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Hier noch das Video:

Mit diesem Trick schlägst du gleich zwei Fliegen mit einer Klappe: Erstens wird so aus deinem ausrangierten Pulli noch etwas Nützliches. Und zweitens hast du so selbst bei sibirischen Temperaturen immer einen Satz warme Ohren. Was braucht man eigentlich mehr?

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