9 nur scheinbar absurde Hausmittel.

Bei kleineren Wehwehchen scheuen viele Menschen den Gang zum Arzt und greifen lieber erst einmal zu bekannten Hausmittelchen. Eine Tasse Tee mit heißem Honig und Ingwer gegen die Halsschmerzen, ein bisschen Kokosöl gegen die trockenen Haare oder ein Stückchen Zwiebel gegen den juckenden Wespenstich. Solche und ähnliche Erste-Hilfe-Methoden kennen viele Menschen noch von ihren Großeltern. Doch die folgenden Hausmittel sind nicht nur extrem ungewöhnlich, sondern auch relativ unbekannt. Dabei wirken sie hervorragend. Gib ihnen eine Chance!

1. Lakritze gegen Hornschwielen und Hühneraugen 

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Nun, du magst vielleicht zunächst denken: Warum sollte man leckere Lakritze für die Füße verschwenden? Natürlich stimmt das, aber Hornschwielen können sehr schmerzhaft sein. Sie entstehen vor allem durch das Tragen von zu engen, nicht passenden Schuhen und führen zu unangenehmen Schmerzen beim Gehen. Lakritze hat eine entzündungshemmende und antivirale Wirkung. Die Wurzel der Lakritze wird schon seit jeher gegen verschiedenste Hautkrankheiten angewendet. 

So kannst du den Schmerz schnell verschwinden lassen: Gib 4 bis 5 Lakritzstangen oder -schnecken mit etwas Wasser in einen und püriere sie zu einer Paste. Fülle die Paste anschließend in eine Schüssel. Gib dann 1/2 TL Vaseline hinzu und vermische sie mit der Lakritze. Wende die Mischung 2- bis 3-mal täglich auf dem betroffenen Bereich an. 

2. Haferflocken gegen Ekzeme

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Ekzeme sind eine sehr häufige Hautkrankheit, die mit trockenen, juckenden und geröteten Stellen einhergeht. Mit einem einfachen Haferflocken-Rezept kannst du jedoch deine Haut beruhigen. Haferflocken wirken entzündungshemmend und haben antioxidative Eigenschaften. Zudem enthalten sie Aminosäuren sowie Vitamine, Eisen und Zink. 

Gib 2 Tassen feine Haferflocken und eine Tasse Milch in eine Schüssel. Erhitze diese dann ca. 30 bis 60 Sekunden in einer Mikrowelle. Anschließend lässt du die Haferflocken-Milch-Mischung abkühlen. Gib sie nun auf die betroffenen Hautstellen und lasse sie 20 bis 30 Minuten lang einwirken. Zu guter Letzt spülst du sie ab.

3. Kokosnussöl gegen Körpergeruch

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Wenn du eine natürliche Alternative zu einem Deo suchst, die mindestens genauso wirksam ist, dann solltest du unbedingt Kokosnussöl ausprobieren. Die enthaltene Laurinsäure tötet Bakterien wirksam ab, sodass Körpergeruch erst gar nicht entstehen kann. Zudem hinterlässt Kokosöl einen angenehmen Geruch. Wende einfach ein wenig davon in deinen Achselhöhlen an und lass es einziehen, fertig!

4. Backpulver gegen fettige Haare 

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Fast jede Frau kennt das folgende Szenario: Man hat keine Zeit mehr, sich die Haare zu waschen, und das Trockenshampoo ist alle. In diesem Fall solltest du beim nächsten Mal in deine Küche gehen! Denn Backpulver absorbiert das überschüssige Öl deiner Haare sofort und sie werden nicht mehr fettig aussehen. Gib einfach einen Teelöffel davon in deine Hände und verstreue das Pulver auf deinem ganzen Kopf. Dann „wuschle“ deine Haare kurz durch, um das überflüssige Pulver zu entfernen. Wenn du kein Backpulver zuhause hast, kannst du auch Talkumpulver verwenden. 

5. Ingwer gegen Übelkeit auf Reisen

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Wem regelmäßig bei Auto-, Bus- oder Schifffahrten schlecht wird, dem helfen meist nur Reisetabletten. Doch es gibt auch eine natürliche und wirksame Alternative: Nimm beim nächsten Mal ein paar Scheiben der Ingwerwurzel mit auf die Reise. Sobald du ein ungutes Gefühl hast, saugst du an ihnen. Ingwer beruhigt den Magen und dir wird nicht mehr schlecht. Deshalb hilft Ingwer auch bei anderen Formen der Übelkeit, z.B. während der Schwangerschaft. 

6. Zitrone gegen Fieberbläschen

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Sie sind schmerzhaft und äußerst unangenehm: Fieberbläschen, die sich oft an den Lippen oder um den Mund herum bilden. Im schlimmsten Fall ist es nicht mehr möglich, normal zu essen oder zu sprechen. Hier kann Zitronenmelissentee – als natürliche Alternative zur Schulmedizin – wahre Wunder bewirken. Brühe 2 bis 4 TL Zitronenmelisse in einem Becher mit heißem Wasser auf. Lass dieses anschließend 15 Minuten lang abkühlen. Tunke dann einen Wattebausch in die Mischung und tupfe damit auf deine Fieberbläschen. Wiederhole dies mehrmals täglich, um deine Fieberbläschen effektiv und auf natürliche Weise loszuwerden. 

7. Wodka gegen stinkende Füße 

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Egal, ob es nach einem langen Tag im Büro oder nach schweißtreibendem Sport ans Licht kommt: Fußgeruch ist eine äußerst unangenehme Sache und sollte möglichst schnell beseitigt werden. Schließlich will man ja nicht, dass die Mitmenschen die Nase rümpfen. Nicht immer hat man jedoch die Möglichkeit, seine Füße gründlich mit Seife zu waschen. In diesen Fällen ist Wodka eine Alternative. Ja, du hast richtig gelesen. Gib ein paar ordentliche Spritzer davon auf einen Waschlappen oder ein anderes Tuch und wische deine Füße damit ab. Der Geruch wird in Sekundenschnelle verschwunden sein. Alkohol wirkt antiseptisch und tötet geruchsproduzierende Bakterien sofort ab. Zudem trocknet er die Haut, sodass nicht mehr so viel Feuchtigkeit vorhanden ist, die wiederum einen idealen Nährboden für Bakterien darstellt. 

8. Kopfüber Wasser trinken gegen Schluckauf 

Beinahe jeder Mensch hat ihn mal gehabt und als nervig, in manchen Fällen sogar als peinlich empfunden: den Schluckauf. Er tritt auf, wenn der sogenannte Vagusnerv gereizt ist. Er verläuft vom Gehirn bis zum Magen. Um den reizbedingten Schluckauf sofort loszuwerden, kannst du einen einfachen Trick anwenden: Fülle ein Glas mit kaltem Wasser. Beuge dich nun senkrecht nach vorne und lass deinen Kopf herunterhängen. Trinke nun das Wasser von der gegenüberliegenden Seite des Glases – also nicht der, von der du normalerweise trinken würdest. Falls der Schluckauf noch nicht gleich weg ist, wiederhole die Übung. 

9. Zahnpasta gegen kleinere Verbrennungen

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Wenn du dich nur ein wenig verbrannt hast (z.B. eine heiße Herdplatte berührt hast), kannst du den Verbrennungsschmerz mit Zahnpasta lindern. In diesem Fall legst du die Hand in kaltes Wasser und ziehst sie wieder heraus. Warte, bis sie wieder trocken ist, und trage dann Zahnpasta auf die verbrannte Haut auf. Der Schmerz sollte in nur wenigen Minuten verschwunden sein und du kannst die Zahnpasta wieder abwaschen. Übrigens hilft Zahnpasta auch gegen juckende und brennende Mückenstiche. 

Wer hätte gedacht, dass man mit einfachen Mitteln lästige Probleme wie Ekzeme oder Schluckauf loswerden kann? Genial, oder? Probiere es aus und erzähle auch deinen Freunden davon!

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