5 Anzeichen, dass deine Ehe dich schon verändert hat.

„Bis dass der Tod euch scheidet.“ Die Ehe ist für viele Paare die Krönung ihrer Liebe. Voller Freude schließen sie den Bund fürs Leben – in der Hoffnung, dass die Ehe für immer hält. Im Laufe der Zeit spüren viele Paare jedoch, dass es nicht mehr so ist wie „damals“. Routine kehrt ein. Die Kinder bestimmen den Alltag und auch die Beziehung könnte auch ein wenig mehr Leidenschaft vertragen.

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Doch auch die Persönlichkeit der Partner verändert sich nach der Hochzeit, wie nun Psychologen der University of Georgia herausgefunden haben. In einer Studie befragten die Forscher 169 heterosexuelle Paare getrennt voneinander im Abstand von 6, 12 und 18 Monaten nach ihrer Hochzeit.

Die folgenden 5 Persönlichkeitsveränderungen konnten am Ende der Studie dokumentiert werden:

1.) Introvertiertheit 

Im Laufe der Ehe werden beide Partner verschlossener und haben mehr Schwierigkeiten, neue Freunde zu finden und Bekanntschaften aufrechtzuerhalten. Besonders Frauen ziehen sich mehr zurück. Die Wissenschaftler sind der Ansicht, dass diese sich in den ersten Ehemonaten stärker behaupten müssen. Zudem verbringen Paare nach 18 Monaten mehr Zeit miteinander als mit Freunden. Andere soziale Beziehungen werden demzufolge vernachlässigt.

2.) Emotionale Instabilität 

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Die Studie hat ebenso gezeigt, dass sich insbesondere Ehefrauen nach 18 Monaten Ehe emotional instabiler fühlen. Besonders selbständige, unabhängige Partnerinnen scheinen also nicht gerade von einer Hochzeit zu profitieren. 

3.) Verschlossenheit

Nach der Hochzeit kehrt bei vielen Paaren die Routine ein. Der Alltag ist strukturiert und es bleibt wenig Platz für neue Erfahrungen. Doch Neues ausprobieren wollen Ehepaare auch gar nicht unbedingt. Wie die Studienergebnisse zeigen, nimmt die Offenheit für neue Erfahrungen und Menschen nach der Hochzeit rapide ab. 

4.) Verantwortungsbewusstsein 

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Eine sehr positive Auswirkung einer Ehe auf Männer tritt nach 18 Monaten ein. Sie werden nämlich verantwortungsbewusster, pünktlicher und ordentlicher.

5.) Unzufriedenheit

Die Zufriedenheit der zuvor emotional stabilen Frauen sank in den 18 Monaten erheblich. Sind die Frauen jedoch unglücklich, werden auch die Männer in der Partnerschaft immer unzufriedener. Nicht nur Frauen werden also häufig unglücklicher in der Ehe, sondern auch die Männer. Dies trifft vor allem auf jene zu, die vor der Hochzeit neuen Herausforderungen eher aus dem Weg gegangen sind und ihre Komfortzone selten verlassen haben.

Kinder oder das Alter der Ehepartner haben laut der Studie übrigens keinen Einfluss auf die charakterlichen Veränderungen im Laufe der Ehe.

Doch lieber keine Ehe? 

Die Studienergebnisse sprechen zwar vorwiegend nicht gerade eine positive Sprache. Jedoch solltest du dich deswegen nicht entmutigen lassen, an deiner geplanten Hochzeit oder deiner bestehenden Ehe festzuhalten. Was zählt, ist, wie glücklich die Ehepartner sind. Eine gute Kommunikation und stetige Kompromisse bei Meinungsverschiedenheiten sind dafür schon einmal eine gute Ausgangsbasis. 

Quelle:

wunderweib

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