So bleiben Obst und Gemüse lange frisch und knackig.

Wem läuft beim Anblick von knackigem Obst und Gemüse nicht das Wasser im Mund zusammen? Die farbenfrohe Pracht ist nämlich nicht nur lecker, sondern auch noch richtig gesund. Da ist es schade, wenn die Früchte im Schrank vergammeln, bevor wir dazu kommen, sie zu essen. Das ist wohl schon den meisten Menschen einmal passiert. Deshalb ist hier eine Liste, die dir zeigt, wie du die Früchte so lagerst, dass du sie wirklich lange genießen kannst.

Flickr/areebanwer

1. Tomaten gehören mit dem Stiel nach oben gelagert
Der Stiel ist die empfindlichste Stelle bei Tomaten. Am Stiel fangen sie auch zuerst an zu schimmeln. Deswegen sollte dieser bei der Lagerung immer nach oben zeigen - so halten die roten Früchte deutlich länger.

Flickr/yaffamedia

2. Obst und Gemüse bevorzugen eine trockene Umgebung
Kaum etwas begünstigt Schimmel so sehr wie Feuchtigkeit. Bei Früchten hilft es schon, wenn du ein Stück Küchenrolle mit in den Behälter legst. Das Papier saugt überflüssige Feuchtigkeit aus der Luft und hilft, die Lebensmittel länger frisch zu halten.

3. Nicht alles Obst und Gemüse gehört in den Kühlschrank
Du hast richtig gehört, der Kühlschrank macht nicht alles länger haltbar. Paprikaschoten, Gurken und Tomaten werden besser bei Raumtemperatur gelagert. Gurken und Tomaten werden im Kühlschrank schnell matschig, während Paprika seine Frische verliert. Generell gehören Obst und Gemüse erst in den Kühlschrank, wenn sie reif sind. Sonst verderben sie viel schneller.

4. Wickle die Enden von Bananen ein
Im Kühlschrank werden Bananen sehr schnell braun und verlieren ihren Geschmack. Am besten lagerst du Bananen, die Enden in Plastik eingewickelt, im Zimmer.

Twitter/DBlasingFarmers

5. Gewisse Früchte gehören nicht zusammen
Manche Früchte sollte man nicht zusammen lagern, denn es gibt einige, die während des Reifeprozesses den Stoff Ethylen abgeben. Dazu gehören zum Beispiel Aprikosen, Melonen, Mangos, Pflaumen, Birnen und Tomaten. Früchte wie Äpfel, Auberginen, Kartoffeln, Möhren und Brokkoli hingegen reagieren empfindlich auf Ethylen und vergammeln dann schneller. Daher sollten die jeweiligen Früchte nicht eng beieinander gelagert werden.

6. So lagerst du Avocados richtig
Unreife Avocados sollten in eine Papiertüte oder Zeitung eingerollt und bei Zimmertemperatur gelagert werden, bis sie reif sind. Danach wickelst du sie am besten in eine Plastiktüte ein, und ab in den Kühlschrank mit ihnen.

Flickr/nate

7. Lagere geschältes Gemüse in Wasser
Tatsächlich ist es gut, wenn du manches Gemüse schälst und in Streifen schneidest, bevor du es lagerst, denn auf diese Weise kann es im Kühlschrank sehr lange halten. Du musst die Streifen lediglich in ein wenig Wasser stellen, und schon behalten sie deutlich länger ihre Frische.

8. Lagere Obst und Gemüse im wärmeren Teil des Kühlschranks
Je niedriger die Temperatur, desto mehr Geschmack verlieren Obst und Gemüse. Deshalb solltest du sie im unteren Fach lagern, wo der Kühlschrank ein wenig wärmer ist.

Twitter/gemmastorey

9. Knoblauch und Zwiebeln lieben die Dunkelheit
Der beste Freund von Zwiebeln und Knoblauch ist die Dunkelheit. In der Sonne verfaulen bzw. keimen sie sehr schnell, deswegen solltest du sie in einem dunklen Schrank lagern. Wenn du nicht genug Platz hast, tut es auch eine Papiertüte mit kleinen Löchern, damit Luft hineinkommt.

10. Lege ein paar Äpfel auf deine Kartoffeln
Nicht nur bei Gerichten vertragen sich Kartoffeln gut mit Äpfeln. Erstaunlicherweise halten sich Kartoffeln deutlich länger, wenn du einen oder zwei Äpfel auf den Stapel legst.

Twitter/hamptonsgymcorp

11. Kartoffeln verderben in der Sonne
Viele werden es schon wissen: Kartoffeln sollten niemals direkt in der Sonne gelagert werden. Dann fangen sie nicht nur an zu schimmeln, sondern können sogar gefährliche Giftstoffe bilden. Also lagere sie an einem dunklen und trockenen Ort - am besten in einer Holz- oder Plastikschale.

12. Brokkoli und Blumenkohl lieben Feuchtigkeit
Brokkoli hält sich am besten, wenn du den Stiel in Wasser stellst und die Blume mit einem feuchten Tuch abdeckst. Das Wasser solltest du regelmäßig wechseln, damit die maximale Frische erhalten bleibt. Das Gleiche gilt für Blumenkohl, denn auch er freut sich über regelmäßige Feuchtigkeit. Du kannst auch Plastikfolie zum Abdecken verwenden, allerdings solltest du dann ein paar Luftlöcher hineinstechen.

Twitter/therunningmanx

13. Zwiebeln und Kartoffeln sollten getrennt bleiben
Zwiebeln und Kartoffeln haben keinen guten Einfluss aufeinander. Wenn du sie zusammen lagerst, fangen die Zwiebeln schnell an zu sprießen und sind dann ungenießbar.

14. Vor dem Lagern nicht waschen
Es klingt ungewöhnlich, doch du solltest Obst und Gemüse tatsächlich vor dem Lagern nicht waschen, denn dabei kannst du die natürliche Schutzschicht entfernen. Wenn die Früchte sehr dreckig sind, reibe einfach den gröbsten Dreck ab und warte mit dem Waschen, bis du sie tatsächlich isst.

Flickr/personalcreations

15. Gemüse braucht bei Raumtemperatur ordentlich Luft
Gemüse sollte nie in einem dunklen Schrank vermodern, denn ohne frische Luft passiert genau das. Auch solltest du es niemals in zu großen Stapeln lagern, damit die unteren Früchte nicht zerquetscht werden. Ideal ist, es in Holz- oder Plastikboxen zu lagern und zwar so, dass es mit ausreichend Luft versorgt wird.  

16. Trauben bleiben in Plastiktüten länger frisch
Trauben bleiben länger frisch und saftig, wenn du sie in Plastik einwickelst und in den Kühlschrank legst. Auch hier gilt: Du solltest keine "Türme" bauen, damit die unteren Trauben nicht zerdrückt werden.

Flickr/cogdog

17. Spargel sollte wie eine Blume gelagert werden
Spargel bleibt länger lecker, wenn du ihn wie eine Blume lagerst: also aufrecht in einem Glas Wasser, mit den Spitzen nach oben.

18. Wickle Sellerie in Alufolie ein
Wenn du Sellerie in Alufolie gewickelt in den Kühlschrank legst, bleibt er lange frisch und knackig. In Plastikbehältern dagegen wird er schnell geschmacklos und schal. 

Twitter/ShasthaFoods

Wow, das ist wirklich eine ausführliche Liste, mit der du für alle Fälle gerüstet bist. Da heißt es nur noch: guten Appetit!

Kommentare

Auch interessant