Alternative zum Parkett: So verlegst du deinen eigenen Holzfußboden.

Beim Renovieren von Haus, Wohnung oder Bungalow stellt sich meist als Allererstes die Frage: Wie soll der Fußboden aussehen? Die billigste Lösung ist dann Laminat aus dem Baumarkt, Linoleum oder Nadelfilz - doch so richtig für Begeisterungsstürme sorgt das alles nicht. Die Idee, die wir dir heute hier vorstellen wollen, ist da eindeutig aus einem anderen Holz geschnitzt. Im wahrsten Sinne des Wortes!

Bei dieser Art der Fußbodengestaltung brauchst du in erster Linie Holz! Und zwar in Scheiben geschnittene Baumstämme oder dicke Äste. Entweder selbst zusammengesammelt, aus dem eigenen Garten oder gekauft. Je nach deinen Möglichkeiten.

Wordpress/cordwoodconstruction

Wenn du genügend Holzscheiben beisammen hast, kann das Projekt starten. Zuerst muss der Raum natürlich gut gereinigt werden, fegen und wischen reicht dafür. Und dann beginnt auch schon der kreative und spaßige Teil:

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Die Holzscheiben werden nämlich so auf den Boden geklebt, dass möglichst alles gut bedeckt ist und keine großen Lücken entstehen. Achte darauf, dass die Scheiben die gleiche Stärke haben, aber das sollte ja klar sein. Dann lass deiner Fantasie einfach freien Lauf und spiel ein bisschen Holzscheiben-Tetris ;)

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Ein kleiner Hinweis noch zur Holzbeschaffung: Einfach in den Wald fahren und den Kofferraum mit Baumstämmen vollknallen, ist in Deutschland nicht gestattet. Nimm vorher Kontakt mit der zuständigen Forstbehörde auf, die erlauben das Sammeln von Totholz in den meisten Fällen. Und du bist auf der sicheren Seite.

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Bei dem hier vorgestellten Beispiel handelt es sich um Wacholder-Holz. Dieses hat eine besonders schöne Maserung. Aber jede Holzart hat ihren eigenen Reiz! Nachdem der Boden des Raumes also bedeckt ist, bist du deinem Ziel schon einen großen Schritt näher.

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Sobald die Klebemasse ausgehärtet ist (mindestens eine Nacht lang), sollten die Fugen aufgefüllt werden. Eine Mischung aus 80% Fugenbunt und 20% Sägespänen hilft dabei. Dann kann mit Gießharz aufgefüllt werden. Polyurethan oder Resinpal sind dabei am besten geeignet. (Hier eine passende Produktempfehlung)

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Als letzter Arbeitsschritt sollte alles mit einer Bodenpolier-Maschine auf Hochglanz gebracht werden.

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Und dann hast du ein Ergebnis, das sich doch wirklich sehen lassen kann. Oder?

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Also: Wenn bei dir irgendwann mal eine Auffrischung des Fußbodens ansteht, dann probier doch einfach mal diese tolle Idee (hier eine ausführliche Anleitung). Es ist ökologisch, bezahlbar und garantiert ein Einzelstück. Drei gute Gründe für einen selbst gemachten Holzfußboden!

Gib auch deinen Freunden einen Anstupser und teile diese schöne Idee mit ihnen!

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