9 Lebensmittel, die beim erneuten Aufwärmen giftig werden.

Oftmals bleibt nach dem Essen noch etwas übrig. Sei es, weil doch nicht alle Gäste zur Party gekommen sind oder man seinen eigenen Hunger beim Abendbrot einfach überschätzt hat. Viele Menschen sind so erzogen, nichts wegzuschmeißen. Manchmal hat es aber einfach so gut geschmeckt, dass man auch später noch davon essen möchte. Doch nicht alle Lebensmittel sind zum erneuten Aufwärmen im Kochtopf oder in der Mikrowelle geeignet – im Gegenteil: Das Aufwärmen kann sogar giftig sein! Bei den folgenden 9 Lebensmitteln ist Vorsicht geboten:

1. Kartoffeln

Flickr/[puamelia]/potato saute/CC BY-SA 2.0

Wenn bereits gekochte Kartoffeln bei Raumtemperatur gelagert werden, können sich Bakterien bilden, die zu einer Lebensmittelvergiftung führen können. Daher sollten man Kartoffeln, die nicht nach dem Kochen gegessen wurden, im Kühlschrank aufbewahren. Anschließend können sie in der Mikrowelle oder in der Pfanne ohne Bedenken erwärmt werden.

2. Zwiebeln, Sellerie und rote Beete

Flickr/pelican/Onion soup/CC BY-SA 2.0

Diese drei Gemüsesorten werden sehr oft als Zutat in verschiedenen Suppen verwendet. Wenn die Suppe wieder aufgewärmt wird, werden unter Umständen Gifte freigesetzt. Schuld daran sind die enthaltenen Nitrate. Das nochmalige Erhitzen kann sogar zu krebserregenden Stoffen führen.

3. Pilze

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Die Struktur des Eiweißes in Champignons & Co. verändert sich beim Aufwärmen und wird gesundheitsschädlich. Auch das Aufbewahren von Pilzen bei Zimmertemperatur ist nicht empfehlenswert, wenn einem die Gesundheit am Herzen liegt, denn dadurch können giftige Botenstoffe entstehen. Daher sollten Pilze immer sofort verzehrt, oder maximal einen Tag im Kühlschrank gelagert werden.

4. Reis

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Ja, auch das erneute Erhitzen von Reis kann krank machen. Wenn dieser bei Zimmertemperatur gelagert wurde, können sich, wie bei den Kartoffeln, krankmachende Bakterien vermehren. Um Durchfall und Erbrechen nach dem Verzehr zu vermeiden, sollte der übrig gebliebene Reis immer im Kühlschrank in einem luftundurchlässigen Behälter aufbewahrt werden. Dann besteht auch beim erneuten Erhitzen keine Gefahr mehr.

5. Öle

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Bestimmte Ölsorten brennen sehr schnell an und werden daher beim erneuten Aufwärmen oft ranzig. Dazu gehören Walnussöl, Haselnussöl, Traubenkernöl und Avocadoöl. Wurde eines dieser Öle bereits zum Kochen, Backen, Frittieren oder Braten verwendet, führt wiederholtes Erhitzen häufig zur Freisetzung von schädlichen Transfettsäuren.

6. Eier

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Auch bei Rührei, gekochten Eiern und allen weiteren Eiergerichten sollte man auf das Aufwärmen verzichten. Das kann zu unangenehmen Problemen im Magen-Darm-Trakt führen. Schuld daran ist der hohe Proteinanteil.

7. Geflügel

Flickr/Steve Johnson/ Cooked Chicken Breast/CC BY 2.0

Ebenso wie Pilze und Eier ist auch Geflügel reich an Proteinen. Das erneute Erhitzen kann daher zu Magenschmerzen, Erbrechen oder Durchfall führen. Wer Hähnchen vom Vortag aufwärmen möchte, sollte daher darauf achten, dass es komplett durchgebraten ist und auch in der Mitte heiß ist. Wer komplett auf Nummer sicher gehen möchte, sollte es lieber kalt verzehren. Ein Hähnchensalat oder ein Sandwich mit Hähnchenbrust belegt, schmeckt schließlich auch super.

Gerichte, in denen diese 9 Lebensmittel verwendet wurden, sollte man am nächsten Tag lieber kalt servieren. Bei Reis, Kartoffeln und Geflügel ist das Erhitzen unter bestimmten Voraussetzungen möglich. Am einfachsten ist es jedoch, gleich die richtigen Portionsgrößen für sich, als auch die Gäste einzuschätzen. 

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