Liebe macht blind? 7 Fehler, die du in einer Beziehung vermeiden solltest.

Wenn man frisch verliebt ist, sorgt die rosarote Brille häufig dafür, dass man für die negativen Eigenschaften des Partners blind wird. Zudem tut man alles, um den anderen glücklich zu machen. Das ist auch in Ordnung, solange dies auf Gegenseitigkeit beruht und beide in der Beziehung glücklich sind.

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Wenn du jedoch an Mr. oder Mrs. Wrong geraten bist, kann das dazu führen, dass du dich aufopferst, ohne etwas dafür zurückzubekommen. Du tust Dinge, die du vorher nie getan hättest. Das Schlimmste dabei ist, dass dies nicht einmal wertgeschätzt wird. Ganz im Gegenteil: Deine Verliebtheit wird ausgenutzt. Die Liebe wird an Bedingungen geknüpft und entzogen, sobald diese nicht erfüllt werden. Das hat jedoch nichts mit wahrer Liebe zu tun, sondern ist eine Art seelischer Missbrauch. 

Die folgenden 7 Dinge solltest du daher niemals für deinen Partner tun: 

1.) Dich erniedrigen lassen

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Du hörst dir tagtäglich seine Sorgen und Probleme an, versuchst ihm zu helfen, so gut du nur kannst. Deine eigenen Probleme sind deinem Partner dagegen völlig gleichgültig. Wenn ihr euch streitet, hat er immer Recht. Deine Meinung und deine Argumente spielen keine Rolle und werden konsequent ignoriert. Selbst wenn es offensichtlich ist, dass du keine Schuld trägst, sondern dein Partner, versteht er es meisterhaft, den Spieß umzudrehen, sodass du dich am Ende schuldig fühlst. Wie du merkst, dreht sich immer nur alles um ihn und seine Wünsche in der Beziehung. Du bist lediglich dazu da, diese zu erfüllen. Wenn etwas schiefläuft oder er einen Fehler gemacht hat, bist du auch schuld. Zumindest schafft er es immer wieder, dass du dich zu Unrecht schuldig fühlst. Das solltest du dir keineswegs gefallen lassen. Hierbei handelt es sich nicht um Liebe, sondern pure Manipulation! 

2.) Lügen

Natürlich wollen deine Familie und deine Freunde immer mal wieder wissen, was dein Partner so treibt und wie es um eure Beziehung steht. Wenn du dich dabei ertappst, wie du lügst, wenn es um ihn geht, sollte dich das zum Nachdenken bringen. Vielleicht hast du Angst, dass dein Umfeld ihn dann nicht mehr akzeptiert, weil er nicht „gut“ genug erscheint. Besonders wenn er kriminell ist, Drogen nimmt oder dich schlecht behandelt, solltest du mit dem Beschönigen der Beziehung vor anderen aufhören. Du machst dir nur selbst etwas vor, wenn du andere glauben lässt, eine glückliche Beziehung zu führen, obwohl das Gegenteil der Fall ist.

3.) Ihm hinterherlaufen 

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Du meldest dich bei deinem Partner immer zuerst? Immer fragst du nach einem Treffen? Dein Partner lässt dich oft in Unwissenheit darüber, wo er gerade steckt und was er so treibt? Kein gutes Zeichen! Wenn du merkst, dass du ihm nur noch wie ein kleiner Hund hinterherrennst, höre am besten sofort damit auf. Wenn dein Partner absolut gar nichts für die Beziehung tun muss, nimmt er sie schnell für selbstverständlich. Für Frauen wie Männer gilt, dass eine Beziehung umso wertvoller ist, je mehr sie dafür investieren müssen. Das bedeutet in der Praxis, dass du dich öfter einmal zurückziehst, damit dein Partner auf dich zugehen kann. Geschieht dies nicht, scheint es ihm mit der Beziehung nicht ernst zu sein. Du solltest niemals in die Position kommen, um die Liebe deines Partners betteln und kämpfen zu müssen. Der/Die Richtige gibt sie dir ganz von allein.

4.) Unsicher sein

Wenn dich zunehmend die Frage quält, ob dein Partner dich überhaupt (noch) liebt, dann kannst du sie dir selbst mit einem Nein beantworten. So hart das auch sein mag, aber wenn sie/er dich wirklich lieben würde, würdest du gar keine Zweifel an ihrer/seiner Liebe haben. Wenn man jemanden liebt, lässt man dies den anderen auch spüren. 

5.) Dich für den Partner verändern 

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Egal, ob es zu viele Kilos auf den Rippen sind, die zu helle Haarfarbe oder die „falschen“ Freunde: Wenn dein Partner ständig etwas an dir auszusetzen hat, schadet das dem Selbstbewusstsein gewaltig. Ein gewisses Maß an konstruktiver Kritik ist natürlich in einer Beziehung nicht verboten, solange dein Partner dir dabei helfen möchte, dich persönlich weiterzuentwickeln. Nimmt die Kritik jedoch überhand, solltest du das Weite suchen. Der richtige Partner akzeptiert und liebt dich im Großen und Ganzen so, wie du bist. Natürlich muss man in einer Beziehung immer mal wieder Kompromisse eingehen, jedoch sollte das auf beiden Seiten geschehen. Kein Mensch sollte sich grundsätzlich verändern müssen, nur weil er mit einer anderen Person zusammen ist. 

6.) Weinen 

Wenn du dich jede Nacht in den Schlaf weinst, solltest du dich fragen, ob du nicht vielleicht doch mit einer Zwiebel zusammen bist. Spaß beiseite: Natürlich gibt es nicht nur rosige Zeiten in einer Beziehung, aber wenn du dauerhaft unglücklich bist und häufig weinst, solltest du deine Beziehung ernsthaft infrage stellen. Wenn ihr eure Beziehungsprobleme nicht gemeinsam lösen könnt, solltest du eine Trennung in Erwägung ziehen. Ansonsten steigt die Gefahr für ernstere psychische Probleme wie Depressionen oder Ängste. 

7.) Ihn finanzieren  

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Natürlich greift man dem finanziell schwächeren Partner gern einmal unter die Arme. Das gilt besonders für finanzielle Krisenzeiten, etwa bei einem Jobverlust. Sich gegenseitig kleinere oder größere Geschenke zu machen, ist ebenso etwas vollkommen Normales. In manchen Beziehungen kommt es jedoch vor, dass ein Partner sich vom anderen beinahe vollständig finanzieren lässt. Wenn du den Eindruck hast, dass dein Partner immer teurere Geschenke einfordert, sich immer wieder Geld leiht, ohne es zurückzugeben, oder sich gar nicht mehr darum bemüht, selbstständig Geld zu verdienen, weil du ihn finanzierst, solltest du das Gespräch mit ihm suchen. Besonders einkommensstarke Personen geraten oft an Partner, die lediglich auf deren Geld aus sind.

Natürlich ist es immer deine Entscheidung, wie viele und welche Opfer du für eine Beziehung erbringen willst. Generell solltest du darauf achten, ob du glücklich bist. Hast du das Gefühl, mehr zu geben, als zu bekommen, solltest du das Gespräch mit deinem Partner suchen. Manchmal stecken auch andere Gründe, die gar nichts mit dir zu tun haben, hinter seinem Verhalten, z.B. beruflicher Stress. Eine Trennung sollte dann in Erwägung gezogen werden, wenn sich dein Partner komplett uneinsichtig zeigt, ihr keine Lösung für eure Probleme findet und/oder du dauerhaft unglücklich in der Beziehung bist. 

Quelle:

wunderweib

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