4 Tipps, um rückenschonender zu schlafen.

Ärzte und Physiotherapeuten warnen schon seit Längerem davor, dass einige Schlafpositionen schädlich für den Körper sind – vor allem für die Wirbelsäule. Spezialisten haben nun aber herausgefunden, dass man die geliebte Seitenlage – immerhin schlafen etwa 68 Prozent der Deutschen in dieser Position – nicht verlassen muss, um seinen Rücken zu entlasten. Aber auch „Bauchschläfer“ können aufatmen, denn auch für sie gibt es eine Lösung.

 

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Laut den Forschern sollte man an seiner bevorzugten Lage einzig ein paar Korrekturen vornehmen, damit man gefahrlos in die Welt der Träume eintauchen kann. Die folgenden Beispiele zeigen, wie man in jeder Position rückenschonend schlafen kann.

1.) Bauchlage

 

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Japanische Wissenschaftler haben herausgefunden, dass das Schlafen in Bauchlage auch Vorteile haben kann. So senkte sich in einer Studie der Blutdruck von Versuchspersonen signifikant, als diese sich vom Rücken auf den Bauch drehten. Außerdem stellte man fest, dass die Lungen durch diese Lage besser Luft bekommen, was das Schnarchrisiko reduziert.

Tipp: Um die Wirbelsäule in der Bauchlage zu schützen, sollte man mit dem Kopf relativ flach liegen und zudem ein Kissen unterhalb des Magenbereichs unter dem Bauch platzieren.

2.) Seitenlage

 

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Die Mehrzahl der Deutschen liebt es, auf einer Seite des Körpers zu schlafen. Diese Position hat vor allem den Vorteil, dass Kopfschmerzen und – besonders auf der linken Seite – Sodbrennen vorgebeugt wird. Zudem soll in dieser Schlafposition das Alzheimer- und Parkinsonrisiko gesenkt werden.

Tipp: „Seitenschläfer“ haben hierbei mehrere Möglichkeiten. Bei Verdauungsproblemen raten Ärzte dazu, auf der linken Seite zu schlafen, wohingegen Menschen mit Herzproblemen lieber auf der rechten Körperseite schlafen sollten, um den Druck auf das Herz zu mindern. Um in dieser Position dem Rücken nicht zu schaden, bietet es sich an, ein großes weiches Kissen unter den Kopf zu legen. Zusätzlich kann man zwischen den Beinen ein kleines, härteres Kissen platzieren, um die Bandscheiben zu entlasten.

3.) Rückenlage

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Wenn man mit Rückenproblemen zu kämpfen hat, kann man diese mildern, indem man seine Nächte in Rückenlage verbringt. Dabei werden zusätzlich Sodbrennen und Falten vorgebeugt. Schläfer, die schnarchen oder unter Herzproblemen leiden, haben durch diese Position jedoch eher Nachteile.

Tipp: Um nerviges Schnarchen zu verhindern, kann man ein kleines, pralles Kopfkissen unter den Kopf legen, damit möglichst viel Luft durch die Nase geatmet werden kann. Bei Problemen mit dem Rücken kann man diesen an drei Punkten des Körpers unterstützen. Dafür legt man ein kleines, festes Kissen unter den Kopf, ein großes weiches unter die Knie und ein gerolltes Handtuch an den unteren Rücken.

4.) Fötus-Position

 

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Einige Menschen fühlen sich während des Schlafens in den Leib ihrer Mutter zurückversetzt, sodass sie sich in die sogenannte „Fötus-Position“ begeben. Dabei liegen sie auf einer ihrer Körperseiten und ziehen die Beine teilweise bis zu ihrem Kinn heran. Dies verhindert dann zwar das Schnarchen, ist jedoch schädlich für den Rücken und kann für Menschen mit Asthma oder anderen Atemschwierigkeiten ein Problem darstellen.

Tipp: Man sollte immer sicherstellen, dass der Brustkorb nicht belastet wird und frei liegt. Dazu kann man sich ein großes Kissen zwischen die Beine und zwei kleine, feste Kissen unter den Kopf und zwischen beide Ellbogen legen. So wird ein Gefühl von Geborgenheit erzeugt, ohne dass die Wirbelsäule davon Schaden nimmt.

Schön, dass es für jeden eine Möglichkeit gibt, in seiner bevorzugten Position schlafen zu können. Das erspart sicherlich viele unruhige Nächte, in denen man sich erst einmal an eine völlig ungewohnte Position gewöhnen müsste.

Quelle:

Brightside, fem, welt, webmd, swr

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