10 Fehler, die Frauen bei ihrer Unterwäsche machen.

In Sachen Kleidung haben es Männer deutlich leichter als Frauen: Sie müssen sich im Grunde nur zwischen Anzug oder Jeans und T-Shirt entscheiden, während Frauen die Wahl haben zwischen Hosen, Kleidern, Röcken, flachen Schuhen, hohen Schuhen sowie verschiedenen Materialien, Stilen und Kombinationen – wahrhaft eine Qual der Wahl.

Dieser geschlechtsspezifische Unterschied wird nicht zuletzt bei der Unterwäsche deutlich, für die Frauen im Schnitt mehr zahlen müssen – schon allein deswegen, weil sie stets zwei Teile kaufen müssen: BH und Höschen. Dabei muss beim Kauf der richtigen Unterwäsche so viel beachtet werden, dass sich manche Stolperfalle kaum vermeiden lässt. Im Folgenden findest du 7 solcher Missgriffe, die einem schnell unterlaufen, aber einfach zu vermeiden sind.

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1.) Körperform

Keine Frau braucht 90-60-90, um in Unterwäsche gut auszusehen. Entscheidender für den Look ist Unterwäsche, die zur Körperform passt. Frauen mit der weiter verbreiteten Birnenform sollten einfache Shorts, gerne auch aus Spitze, bevorzugen, da sie dem Hintern zugutekommen.

Kurvenreiche Frauen und Frauen mit sogenannter Sanduhr-Figur sollten auf hochgeschnittene Höschen zurückgreifen. Frauen mit kurzen Beinen hingegen sollten Boxershorts vermeiden und eher zu Strings greifen, damit die Beine länger wirken.

2.) BH-Größe

Ein ständig wiederkehrendes Thema ist die richtige BH-Größe: Noch immer gibt es mehr als genug Frauen, die BHs tragen, bei denen die Körbchen zu groß oder zu klein sind, das Rückenteil zu eng oder zu weit sitzt. Ist der BH zu groß, wird er nicht stützen können, was zu Rückenschmerzen führen kann, da der Rücken das Gewicht allein tragen muss.

Ist der BH zu klein, schnürt er die Haut ein und die Blutgefäße ab. Mit einem zu kleinen BH kann auch kein Push-up-Effekt erzielt werden, sondern nur mit der entsprechenden Unterwäsche. Weitere Tipps für den richtigen BH findest du hier.

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3.) Shapewear

So wie mit einem zu kleinen BH kein Push-up-Effekt erzielt werden kann, so bringt Shapewear, die eine Nummer kleiner getragen wird, auch keine schlankere Körperform hervor. Mit zu kleiner Shapewear wird sogar eher der gegenteilige Effekt erzielt, wenn die Pölsterchen an den Seiten hervorquellen.

Shapewear verformt den Körper generell, zu kleine Shapewear quetscht und schnürt ihn nur zusätzlich ein und ab, was nicht nur unbequem ist, sondern auch ein gesundheitliches Risiko birgt, wenn die Blutgefäße eingeklemmt werden.

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4.) Material

Gerade bei Unterwäsche ist natürlich Baumwolle zu bevorzugen. Allerdings kann Wäsche aus 100 % Baumwolle mitunter schnell ausleiern, weswegen ein Mix aus 80 % Baumwolle und 20 % Elastan von Vorteil sein kann. Für die Nachtwäsche hingegen sollte auf synthetische Materialien sowie Shapewear gänzlich verzichten werden.

Shapeware ist ungeeignet, weil der Körper zumindest über Nacht seine natürliche Form annehmen sollte. Unterwäsche aus synthetischen Materialien sind zudem oft nicht atmungsaktiv. Wer also die Nacht bevorzugt in Unterhose verbringt, sollte hierbei entsprechende Nachtwäsche oder Höschen aus Baumwolle tragen.

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5.) Homewear

Viele Frauen sind froh, sich daheim des lästigen BHs entledigen zu können. Frauen mit kleiner Oberweite können sich dies ohne Weiteres erlauben, aber Frauen mit großer Oberweite sollten stattdessen auf einen Sport-BH zurückgreifen. Der trägt das Gewicht besser, der Rücken wird nicht belastet, das Brustgewebe bleibt straff und im Vergleich zu normalen BHs ist ein Sport-BH deutlich bequemer.

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6.) Stoff

So schön Spitzen-BHs auch aussehen mögen, leider zeichnen sich die Konturen der Spitze auf eng anliegenden Kleidern und T-Shirts ab, wenn diese aus einem entsprechend dünnen und hellen Material sind. Gleiches gilt natürlich auch für Spitzenhöschen, die sich ebenfalls auf entsprechenden Unterteilen abzeichnen können.

Um nicht jeden sehen zu lassen, was man darunter trägt, und um den Gesamteindruck des Outfits nicht zu ruinieren, empfiehlt sich hier natürlich Unterwäsche mit einer glatten Oberfläche, wie zum Beispiel T-Shirt-BHs.

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7.) Farbe

Aber nicht nur der Stoff des BHs kann sich unschön auf dünnen und hellen Oberteilen abzeichnen, sondern auch die Farbe. Dunkle Unterwäsche schimmert bei heller Kleidung durch. Für solche Outfits sollte man farblich passende oder hautfarbene Unterwäsche im Schrank parat haben.

Umgekehrt kann es bei weißer Unterwäsche unter schwarzer Kleidung passieren, dass sie zum Beispiel bei Schwarzlicht in Diskotheken deutlich sichtbar durchschimmert.

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Männer kaufen sich Boxershorts im Dutzend billiger und müssen sich keine Sorgen machen, ob sich Farbe oder Stoff auf der Kleidung abzeichnen. 11 hilfreiche Alltagstipps rund um den BH, damit er zum Beispiel besser sitzt oder um ihn schnell zu reparieren, findest du hier.

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