Auf zu neuen Ufern: Familie zieht in ein Haus am Polarkreis.

Diese Familie wollte einen Neuanfang wagen. Dafür war ein Blick auf ihr Klingelschild der Auslöser.

Inmitten der Einsamkeit Nord-Norwegens und knapp nördlich des Polarkreises hat sich diese (seinerzeit noch) fünfköpfige Familie ihr Traumhaus gebaut. Es handelt sich dabei beileibe um kein normales Haus. Das Besondere daran erkennt man schon auf den ersten Blick.

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Denn es ist vollständig von einer Glaskuppel umgeben. Diese schützt das Haus und ihre Bewohner vor den rauen Witterungseinflüssen, die das Polarklima mit sich bringt. Temperaturen von -30 °C sind keine Seltenheit. Darüber hinaus sorgt diese Konstruktion dafür, dass man darunter Permakultur betreiben kann.

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Das bedeutet, dass die dort wachsenden Nutzpflanzen das ganze Jahr über wachsen und Früchte tragen. Tomaten, Gurken, Paprikas, ja sogar empfindliche Obstsorten wie Aprikosen, Kiwis und Wein gedeihen dort prächtig.

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Dank dieser geodätischen Kuppel ist die Familie unabhängig von der Außenwelt und kann sich selbst versorgen. Und genau das war auch das Ziel, als die Aussteiger sich für diesen Schritt entschieden haben.

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Ingrid (hier im Bild) und ihr Mann Benjamin waren nicht so recht glücklich mit ihrem bisherigen Leben. Also reifte in ihnen der Entschluss, einen Neuanfang zu wagen. Ihr Nachname spielte dabei eine große Rolle.

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Denn die Familie trägt den schönen Namen „Hjertefølger“, was auf Deutsch sinngemäß „seinem Herzen folgen“ bedeutet. Also nahmen sie ihre Kinder Aron, Julia und Gabriel und taten genau das: Sie folgten ihrem Herzen!

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Schnell stand für sie fest, dass ihr neues Haus fernab vom Großstadtstress in der nordnorwegischen Einsamkeit der kleinen Insel Sandhornøya entstehen sollte. Schon bei den Vorbereitungen achteten sie darauf, nur Naturmaterialien wie Lehm, Stroh, Holz und Granit zu nutzen, und bauten alles in Eigenregie. Lediglich für die Kuppel mussten sowohl Material als auch helfende Hände von außerhalb hinzugezogen werden.

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Auch bei der Innengestaltung blieb die Familie ihrer Linie treu: Unverputzte Lehmwände und Treppengeländer aus Naturholz bestimmen die Szenerie.

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Es mangelt übrigens keineswegs an Platz. Denn das Haus verfügt über drei Etagen, einen großen Wohnbereich, das Elternschlafzimmer und die vier Kinderzimmer. Inzwischen ist nämlich mit Alvin noch der jüngste „Herzfolger“ hinzugekommen.

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Am allerschönsten sind die Tage, an denen die Nordlichter ihr farbenfrohes Spiel am Himmel zelebrieren. Durch die Glaskuppel hat man einen faszinierenden Blick auf das einmalige Naturereignis.

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„Das Gefühl, wenn ich unser Haus betrete, ist einfach so viel schöner als bei jedem anderen Haus“, bringt Ingrid es für sich auf den Punkt. „Es ist die besondere Atmosphäre. Dieses Haus strahlt eine Ruhe aus, die jeden ansteckt und glücklich macht.“

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Bei diesen Bildern glaubt ihr das jeder sofort. Man staunt mit großen Augen. Einzigartig!

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Hier kannst du dir das Video dazu ansehen (in norwegischer Sprache mit englischen Untertiteln):

Sehr beeindruckende Bilder. Was diese Familie geschafft hat, ist wirklich aller Ehren wert.

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