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6 Vorteile der Wechseljahre

Klimakterium: Regelschmerzen und hormonelle Achterbahnfahrten gehören nach der Menopause der Vergangenheit an. Der Artikel stellt 6 Vorteile der Wechseljahre vor.

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Heftiges Schwitzen und Vergesslichkeit: Dies sind in den Wechseljahren typische Symptome, die ab einem Alter von 40 Jahren etwas ganz Normales sind. Dennoch wird das Klimakterium, wie die Zeit vor und nach der letzten Periode auch genannt wird, gemeinhin als etwas Schlimmes wahrgenommen.

Schließlich kann die Frau nach ihrer letzten Periode (Menopause) keine Kinder mehr bekommen, leidet unter Stimmungsschwankungen, und überhaupt – das Leben ist danach vorbei. Von wegen! Dieser Artikel beweist das Gegenteil. Denn es gibt neben den vermeintlichen Nachteilen auch viele Vorteile, welche die Wechseljahre mit sich bringen.

1. Keine Schwangerschaftsverhütung

Einer der häufigsten Gedanken einer sexuell aktiven Person dreht sich wahrscheinlich um die Schwangerschaftsverhütung. Etwa 47 Prozent der Frauen nutzen die Antibabypille als Verhütungsmittel. Diese muss aber gewissenhaft eingenommen werden und greift in den Hormonhaushalt ein. Kein Wunder, dass Frauen erleichtert sind, wenn sie sich nach der Menopause nicht mehr mit Schwangerschaftsverhütung auseinandersetzen müssen.

Achtung: Vor Geschlechtskrankheiten sollte man sich mithilfe eines Kondoms natürlich weiterhin schützen.

Ein Blister der Anti-Baby-Pille.
Schutz vor einer Schwangerschaft ist in den Wechseljahren nicht mehr nötig. Foto: Pixabay/GabiSanda

2. Keine Regelschmerzen

Rund 25 Prozent aller menstruierenden Personen leiden unter starken Regelschmerzen. Diese können den Alltag massiv einschränken und einen starken Leidensdruck erzeugen. Grund dafür können Zysten an den Eierstöcken oder die Erkrankung namens Endometriose sein. Ein Lichtblick: Bei den meisten Frauen nehmen die Schmerzen im Zuge der Wechseljahre stark ab oder verschwinden sogar ganz.

3. Weniger Migräneanfälle

In den Tagen vor und während der Periode gehen die Hormone auf eine Achterbahnfahrt. Das kann sich bei Betroffenen in Form von Migräneanfällen, Übelkeit und weiteren Symptomen von PMS äußern. Durch eine starke hormonelle Veränderung wie in einer Schwangerschaft oder eben in den Wechseljahren können diese Beschwerden verschwinden oder wesentlich schwächer werden.

Eine blonde Frau greift sich mit einer Hand an den Kopf.
Durch die Hormonumstellung kann sich deine Migräne verbessern. Foto: goodluz – stock.adobe.com

4. Bilanz ziehen

In den Wechseljahren wird einem der eigene Alterungsprozess sehr bewusst. Das ist jedoch kein Grund, Trübsal zu blasen. Es ist vielmehr eine Möglichkeit, sein Leben zu reflektieren und zu entscheiden, was man noch erreichen möchte: sei es ein neues Hobby, eine besondere Reise oder eine bewusstere Lebensweise.

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5. Schrumpfende Uterusmyome

Im Laufe des Lebens entwickeln einige Frauen Uterusmyome. Diese entstehen bei einem sehr hohen Östrogenspiegel im Körper. Sie können sich durch starke Menstruationsschmerzen und starken Druck auf die Blase bemerkbar machen. In einigen Fällen ist ein operativer Eingriff nötig. Bei einigen Betroffenen schrumpfen die Myome aber nach der Menopause, sodass keine Operation mehr erforderlich ist.

6. Neue Freundschaften

Die Wechseljahre sind keineswegs eine einfache Zeit. Manchmal fühlt man sich mit den Problemen und unsicheren Gefühlen alleingelassen. Daher kann es ein Segen sein, wenn man sich mit Gleichgesinnten zusammentut und diese Zeit gemeinsam durchsteht. Dabei können tolle Freundschaften entstehen.

Drei Frauen mittleren Alters sitzen draußen auf einer Bank und lachen.
Auch deine Freundschaften können sich während der Wechseljahre verändern. Foto: Halfpoint – stock.adobe.com

Neben all den körperlichen Umstellungen und Unsicherheiten klingt die Zeit nach der Menopause doch gar nicht so schlimm, oder? Vielleicht hast du für dich selbst ja noch weitere Vorteile der Wechseljahre entdeckt.

Quellen: gofeminineverydayhealthbzgagynecology-guidelifeline
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