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Fahrradfahren im Winter: So kommst du sicher an dein Ziel

Fahrradfahren im Winter: Mit diesen Tricks schützt du dich vor Unfällen auf glatter Straße.

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Tricks und Lifehacks, die das Leben leichter machen, erwünscht? Bitte sehr! (Zum Artikel nach unten scrollen.)

Du fährst gerne Fahrrad und möchtest auch im Winter ohne Auto mobil sein? Dann solltest du dir die folgenden Tipps des ADAC zu Herzen nehmen. Wir haben die wichtigsten Punkte herausgesucht, damit du auch im Winter mit deinem Fahrrad sicher an dein Ziel kommst.

Fahrradfahren im Winter

Wenn die Temperaturen fallen und die Straßen durch Regen, Schnee oder Eis unsicher werden, ist oberste Vorsicht für Radfahrer geboten. Was du beachten solltest, bevor du auf den Sattel steigst, verraten wir dir jetzt.

Lesetipp: Wintereinbruch: 3 Tipps, um bei Schnee und Eis sicher Auto zu fahren.

Fahren mit guter Beleuchtung

Wenn es morgens und nachmittags dunkel ist, ist ein gutes Licht unverzichtbar. So siehst du die Straßenverhältnisse besser, aber vor allem kannst du so weniger schnell von anderen Verkehrsteilnehmern übersehen werden. Wie die Beleuchtung eines Fahrrads auszusehen hat, ist sogar gesetzlich geregelt. Über folgende Dinge sollte dein Rad mindestens verfügen, damit es fahrtüchtig ist:

  • Frontscheinwerfer mit einem weißen Reflektor
  • Rücklicht mit rotem Rückstrahler
  • Reflektierende Speichensticks 🛒 oder gelbe Reflektoren in Vorder- und Hinterrad
  • Zwei gelbe Reflektoren an den Pedalen

Beachte: Prüfe vor jeder Fahrt, ob das Licht an deinem Fahrrad funktioniert und denke daran, etwaige Akkus oder Batterien aufzufrischen.

Eine Person fährt mit dem Fahrrad auf einer eisigen Straße.
Passe dein Fahrverhalten an die Wetterverhältnisse an. Foto: FilmColoratStudio – stock.adobe.com

Fahren mit den richtigen Reifen

Um im Regen oder auf glatter Fahrbahn nicht auszurutschen, solltest du auch einige Vorkehrungen bezüglich deiner Reifen treffen. Es gibt in Deutschland zwar keine Winterreifenpflicht für Fahrräder – ratsam ist es in Gebieten mit viel Schneefall trotzdem.

Der ADAC empfiehlt Allwetterreifen, wenn man keine Lust hat, auf Winterreifen aus weicheren Gummimischungen umzusteigen. Wer mit seinen Standardreifen weiterfahren will, sollte den Luftdruck jedoch etwas reduzieren, damit eine höhere Bodenhaftung entsteht. Für kurze Strecken auf glattem Untergrund bieten sich auch Spikes 🛒 an. Diese sind bei Autos verboten, aber beim Radfahren im Winter erlaubt.

Weitere Tipps zum Fahrradfahren im Winter

Logisch, dass man seine Fahrweise an die Wetterverhältnisse anpasst. Es gibt aber noch ein paar weitere Tipps des ADAC, um im Winter sicher Fahrrad zu fahren.

  • Falls dein Fahrrad kein Schutzblech hat, rüste hier nach. Deine Kleidung wird es dir danken.
  • Überprüfe die Bremsbeläge und Züge deines Fahrrads. Das kannst du auch bei einem technischen Check in einem Fahrradladen machen lassen.
  • Reinige Bremsen und Kette regelmäßig, weil sie durch Schmutz und Streugut im Winter besonders beansprucht werden.
  • Ein Helm, eine reflektierende Weste und eine winddichte Mütze sollten zur Grundausrüstung beim Radfahren im Winter gehören.
  • Du solltest langsam und vorausschauend Radfahren. Bremse bei Schnee und Glätte – wenn überhaupt – nur vorsichtig, weil dein Rad sonst wegrutschen könnte. Am besten lässt du das Fahrrad – wenn möglich – einfach ausrollen, ohne dabei zu bremsen.

Tipp für E-Bikes: Schütze den Akku mit einer Neoprenhülle 🛒 und lade ihn erst auf, wenn er Zimmertemperatur erreicht hat.

Zwei Fahrradfahrer im Schneegetümmel.
Schütze dich ausreichend, wenn du im Winter Fahrrad fährst. Foto: IMAGO / bodenseebilder.de

Radfahren im Winter ist also nicht unmöglich, wenn man sich an diese Tipps hält. In diesem Sinne – gute Fahrt!

Quelle: adac
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