10 Fehler, die du auf deiner Irland-Reise vermeiden solltest

Endlos grüne Wiesen und Felder, Schafe, so weit das Auge reicht, alte Burgen und Festungen, zerklüftete Steilküsten und smaragdfarbene Buchten – das ist das Bild vieler Irland-Touristen vor ihrem Besuch. Und es stimmt: In Irland gibt es so viel zu sehen und zu tun. Aber es gibt auch ein paar Dinge, auf die man bei seiner ersten Reise auf die grüne Insel achten sollte, um in keine Fettnäpfchen zu treten. Diese 10 Fehler solltest du lieber vermeiden: 


Hier sind emotionale Geschichten, die dich wirklich inspirieren. (Zum Artikel nach unten scrollen.)

 


1. Trinkgeld geben

In Bars und Pubs ist es unüblich, dem Barmann ein Trinkgeld zu geben, denn, anders als in den USA, ist es in Irland nicht verpflichtend. In Restaurants kommt es aber vor, dass auf der Rechnung eine Servicegebühr (also eine Art Trinkgeld) bereits einberechnet wurde. Bist du mit dem Service wirklich äußerst zufrieden, sind 10 % Trinkgeld angemessen und werden natürlich gern angenommen.

Tips

2. Flüche als Beleidigung ansehen

Fühlst du dich schnell angegriffen, wenn andere Menschen fluchen, ist Irland womöglich nicht das richtige Reiseziel für dich. In Irland ist es nämlich ganz normal, in alltäglichen Unterhaltungen zu fluchen. Dabei ist es egal, mit wem man spricht oder ob man überhaupt wütend ist. Es ist einfach Teil der Mentalität, viel und oft zu fluchen, und das macht die Iren so erfrischend anders.

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3. Kein Guinness probieren

Du darfst es dir bei deiner ersten Irland-Reise auf keinen Fall entgehen lassen, ein Guinness zu probieren. Auch wenn du kein Biertrinker bist, ist das Trinken eines original irischen Guinness Pflicht. Es ist nicht nur lecker, sondern auch reich an Eisen, stärkt die Knochen, verbessert die Merkfähigkeit und hilft beim Abnehmen. Na dann: Prost!

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4. Gängige Verhaltensweisen im Straßenverkehr ignorieren

Bevor du dir ein Auto mietest, solltest du dich mit dem Straßenverkehr in Irland vertraut machen. Nicht nur das Fahren auf der linken Seite ist ungewohnt, auch die schmalen Straßen in ländlichen Gebieten können zur Herausforderung werden, weil dort meist nur ein Auto Platz hat und man nicht weiß, was hinter der nächsten Kurve lauert. Halte deshalb immer ein Auge offen für Ausbuchtungen neben der Straße oder Einfahrten, in die du fahren kannst, um ortsansässige Fahrer vorbeizulassen. Diese werden es dir mit einem freundlichen Handzeichen danken.

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5. Keinen Blutpudding kosten

Du kannst keine Irland-Reise beenden, ohne jemals den berühmten „Black Pudding“ (auf Deutsch: Blutpudding) von Clonakilty gekostet zu haben. Im Jahr 1880 zum ersten Mal nach einem Rezept zubereitet, das bis heute geheim ist, ist diese irische Delikatesse ein absolutes Muss.

Black Pudding, Stewed Tomatoes, Hash Brown and a Fried Egg - Birdman Eating

6. „Nein“ zu einer Tasse Tee sagen

Irland wird auch „das Land der hunderttausend Willkommensgrüße“ genannt, denn die Menschen dort sind immer freundlich und einladend und haben einen angeborenen Sinn für Gastfreundschaft. Die Einladung zu einer Tasse Tee solltest du deshalb niemals ablehnen, selbst wenn du kein Teetrinker bist. Denn sie ist nicht nur ein Zeichen für Gastfreundlichkeit, sondern vielmehr eine Einladung für ein nettes Gespräch. Und du weißt nie, zu welch wunderbaren Geschichten oder Erfahrungen dies führen kann.

Irish Tea Mug

7. Keine Runde in der Bar ausgeben

Wirst du in Irland zu einem Besuch in einen Pub eingeladen, solltest du nicht knauserig sein. Es ist nämlich noch immer gängige Tradition, sich untereinander eine Runde in der Bar auszugeben. Wenn du gefragt wirst, was du trinken möchtest, heißt es also nicht, dass dir jemand netterweise etwas ausgeben will, sondern vielmehr, dass derjenige mit der ersten Runde startet. Es wird erwartet, dass du danach die nächste Runde bezahlst.

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8. Sich über das Wetter beschweren

Das Wetter in Irland ist unberechenbar. Das Land ist berüchtigt dafür, dass man alle 4 Jahreszeiten innerhalb eines Tages erleben kann. Scheint eben noch die Sonne, stürmt und schneit es im nächsten Augenblick. Und auch wenn sich die Einheimischen gern darüber aufregen, darfst du es als Irland-Tourist nicht. Das unbeständige Wetter macht zudem auch einen Teil des Charmes der Insel aus. Sei bei deinen Ausflügen einfach auf alles vorbereitet und nimm es sportlich, wenn dich ein Regenschauer überrascht.

Wetter in Irland

9. Die braunen Schilder ignorieren

Braune Schilder werden dir in Irland überall begegnen und du solltest sie als Tourist auf keinen Fall ignorieren, denn sie verweisen oft auf Strände, Steinkreise, Wasserfälle oder alte Burgen, die nicht in den Reiseführern auftauchen, aber dennoch absolut sehenswert sind. Plane auf deinen Fahrten am besten also auch immer etwas Zeit ein, um einigen von ihnen zu folgen und tolle Plätze kennenzulernen, die deine Irland-Reise zu einem besonderen Erlebnis machen. 

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10.  Die Temperatur in der Dusche nicht überprüfen

Bevor du unter die Dusche springst, solltest du überprüfen, ob warmes Wasser aus der Leitung kommt. Nicht in allen, aber in manchen Pensionen und Gästehäusern ist es üblich, den Warmwasserboiler nur zu den Stoßzeiten morgens und abends anzustellen und ihn tagsüber auszumachen, um Energie zu sparen. Wenn du nach einem anstrengenden Marsch am Nachmittag eine Dusche nehmen willst und kein warmes Wasser kommt, wundere dich also nicht. Frage den Gastgeber dann einfach höflich, ob er den Boiler wieder andrehen könnte. Er kommt deiner Bitte sicherlich mit Freuden nach.

warmes Wasser in Dusche

Egal, ob als Familie mit Kindern, als Paar oder allein: Eine Reise nach Irland ist immer ein ganz besonderes Erlebnis. Und wenn du auf diese Tipps achtest, werden dich die Iren mit offenen Armen empfangen und dir mit Freude ihre berühmte Gastfreundlichkeit zuteilwerden lassen. 

Noch mehr Tipps und Tricks rund ums Reisen kannst du in den nachfolgenden Artikeln lesen:

Vorschaubilder: ©flickr/Kai Hendry ©Media Partisans

Quelle:

itsadrama,

infinite ireland,

Vorschaubilder: ©flickr/Kai Hendry ©Media Partisans

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