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Einbrecher-Tricks: Hier solltest du Geld nicht verstecken

Gute Geldverstecke: Deutsche verstecken ihr Geld noch häufig in ihrer Wohnung. Wir verraten dir die häufigsten Einbrecher-Tricks und ob das Lagern von Geld zuhause eigentlich strafbar ist

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Versteckst du unter deiner Matratze oder in deinem Nachtkästchen Bargeld? Dann solltest du schleunigst einen neuen Ort dafür finden. Einbrecher schauen nämlich an diesen beliebten Geldverstecken als Erstes nach. Welche Geldverstecke sich besser eignen und welche Tricks Einbrecher sonst noch nutzen, um an deine Wertsachen zu kommen, verraten wir dir in diesem Artikel.

Einbrecher-Tricks

Im Jahr 2021 wurden in Deutschland täglich etwa 148 Einbrüche gemeldet. Viele Einbrecher nutzen eine günstige Gelegenheit, um ins Innere einer Wohnung zu kommen. Das kann ein gekipptes Fenster oder eine nur zugezogene Tür sein. Profis benötigen teilweise nur wenige Sekunden, um sich Zutritt zu verschaffen.

Übrigens schlagen sie nicht nur zu, wenn ihre Opfer im Urlaub sind. Auch kurze Abwesenheiten wie Einkaufen kann als günstige Gelegenheit für einen Einbruch genutzt werden.

Ein maskierter Einbrecher versucht, mit einem Brecheisen eine Tür aufzubrechen
©pixabay/S_Salow Foto: �pixabay/S_Salow

Wo kann ich mein Geld am besten verstecken?

Abgesehen von diesen Einbrecher-Tricks solltest du es den Einbrechern bei der Suche nach Bargeld auch nicht zu leicht machen. Im Folgenden verraten wir dir, welche Geldverstecke bei Einbrechern bekannt sind und welche du nutzen kannst, um die ungebetenen Gäste hinters Licht zu führen. Je länger sie brauchen, um an das Geld zu kommen, desto besser ist das Versteck. Schließlich ist die Zeit der größte Gegner der Einbrecher.

Schlechtes Geldversteck: Keksdose

Die Keksdose oder andere Vorratsbehälter stehen ganz oben auf der Checkliste von Einbrechern. Da sie keinerlei Verschluss haben, braucht der Dieb einfach hineinzugreifen, um das Geld zu entwenden.

Gutes Geldversteck: Safe

Wer große Mengen Bargeld oder wertvollen Schmuck zuhause lagert, sollte in einen Tresor oder einen Safe investieren. Denn hier ist das Geld nicht nur vor Einbrechern sicher; einige Modelle schützen die Kostbarkeiten sogar vor Feuer. Es gibt auch ganz unauffällige Varianten, die wie eine Steckdose aussehen, dahinter aber ein Geheimfach haben.

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Schlechtes Geldversteck: Kleiderschrank

Sein Geld zwischen Pullis und T-Shirts zu lagern, ist keine gute Idee, denn hier schauen die Einbrecher auf jeden Fall nach. Schließlich lässt sich der Kleiderschrank schnell durchsuchen, indem man alles herausreißt.

Gutes Geldversteck: Werkzeugkoffer

Besser ist es, sein Bargeld zwischen seinem Werkzeug aufzubewahren. Vielleicht sogar im Keller und nicht in der Wohnung, denn den Einbrechern fehlt schlichtweg die Zeit, auch dort noch zu suchen.

Schlechtes Geldversteck: Buch

Einbrecher kennen diesen Klassiker unter den Geldverstecken, sodass ihr Weg oftmals zuerst zum Bücherregal führt. Außerdem besteht das Risiko, dass man das Geld in den Büchern vergisst und versehentlich auf dem Flohmarkt weggibt.

Eine Fünfzig-Euro-Note liegt auf einem aufgeklappten Buch.
©Media Partisans Foto: �Media Partisans

Gutes Geldversteck: Küchen- oder Toilettenpapierrolle

Gut aufgerollt kann man Geldscheine zwischen den Blättern einer Toilettenpapier- oder Küchenrolle verstecken. Hier musst du nur darauf achten, dass diese nicht versehentlich von Gästen oder anderen Familienmitgliedern benutzt werden.

Schlechtes Geldversteck: Blumenvase

In Blumenvasen oder Übertöpfen ist nicht nur die Gefahr groß, dass Einbrecher dort nachschauen, sondern auch, dass jemand unwissentlich Wasser einfüllt und damit die Scheine zerstört.

Gutes Geldversteck: Blumentopf

Wer sein Geld zuhause verstecken möchte und es nicht unbedingt ständig griffbereit haben muss, kann es vergraben – besser gesagt: in einen wasserdichten Behälter legen und im Blumentopf unter der Pflanze platzieren.

Tipp: Die Polizei rät davon ab, Geld im Garten zu vergraben. Hier kann es ein Opfer der Witterung werden, wenn es nicht luftdicht verpackt ist, und man kann zudem bei dem Vorgang beobachtet werden.

Ob das ein gutes Geldversteck ist? Ein Fünfzig-Euro-Schein wird zwischen einem Blumentopf und einem Übertopf versteckt.
©Media Partisans Foto: �Media Partisans

Alternativen zu Geldverstecken in der Wohnung

Es ist zwar nicht strafbar, sein Bargeld zuhause zu lagern. Sicher ist es jedoch auch nicht, da die Hausratsversicherung im Schadensfall oftmals nur ein paar tausend Euro abdeckt. Besser ist es, in einen guten Safe zu investieren oder ein Bankschließfach zu mieten. Dort kann man Geld und andere Wertgegenstände sicher lagern.

Experten raten von Geldverstecken in der Wohnung ab. Wenn du dein Geld aber lieber bei dir haben möchtest, dann halte dich am besten an unsere Tipps.

Quellen: allianz, desired
Vorschaubild: ©Media Partisans