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Juckende Kopfhaut: 8 Tipps, die den Juckreiz lindern

Eine juckende Kopfhaut ist mehr als unangenehm. Oft sind Schuppen oder eine trockene Kopfhaut der Grund. Um den Juckreiz zu stoppen, können Hausmittel helfen.

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Die besten Hausmittel, Tipps und Tricks für Schönheit und Körperpflege. (Zum Artikel nach unten scrollen.)

Eine juckende Kopfhaut ist unangenehm. Dem Drang, sich zu kratzen, kann man dabei kaum widerstehen. Allerdings würde dies das Problem nur verschlimmern. Wie kann man also den Juckreiz lindern? 



Die Ursachen für den Juckreiz sind vielfältig. Mit den richtigen Mitteln kannst du dem Problem aber unkompliziert entgegenwirken. Erfahre hier, warum deine Kopfhaut juckt und was du dagegen tun kannst.

Welche Ursachen hat eine juckende Kopfhaut?

Wenn der Kopf häufig juckt, ist es wichtig, den Grund genau zu kennen. Oft ist lediglich eine trockene Kopfhaut Schuld an dem Juckreiz, aber auch Hautkrankheiten oder Infektionen gehen mit starkem Jucken einher.

Die möglichen Gründe für eine juckende Kopfhaut sind:

  • Schuppen
    Schuppen sind eine der häufigsten Ursachen für juckende Kopfhaut. Sie entstehen, wenn die Kopfhaut zu trocken oder zu fettig ist. Oft werden Schuppen durch eine falsche Haarpflege begünstigt, wodurch die Lipidschicht der Haut angegriffen wird. Deshalb sollte man seine Haare der Kopfhaut zuliebe nicht zu oft waschen.
  • Falsche Pflegeprodukte
    Manche Menschen sind empfindlich auf bestimmte Inhaltsstoffe von Shampoos und Spülungen. Die Kopfhaut reagiert darauf mit Juckreiz. Greife lieber zu milden Shampoos ohne Parfüm und aggressive Waschsubstanzen. 

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  • Hitze und Kälte
    Sehr kalte und auch zu heiße Luft belasten die Kopfhaut, indem sie ihr Feuchtigkeit entziehen. Infolgedessen kann die Kopfhaut anfangen, zu jucken. Pflege sie im Winter deshalb zusätzlich und verzichte so oft wie möglich aufs Föhnen sowie die Benutzung von Lockenstäben und Warmluftbürsten.
  • Allergien und Ekzeme
    Auch Lebensmittelallergien und Heuschnupfen können für eine juckende Kopfhaut verantwortlich sein. Ebenso können Pilze oder Ekzeme als Ursache infrage kommen. Diese zeigen sich oft mit Rötungen und schuppigen Stellen auf der Kopfhaut. Zudem kann es zu kleinen Knoten kommen – vergleichbar mit Pickeln.

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  • Stress
    Stress wirkt sich negativ auf den gesamten Körper aus. Durch die vermehrte Ausschüttung von Cortisol wird die Neubildung von Hautzellen gebremst. Weil die Kopfhaut sehr dünn ist, zeigen sich die Folgen von Stress dort oft besonders früh in Form von Juckreiz.
  • Parasiten
    Auch Parasiten wie Läuse oder Flöhe – seltener Krätzmilben – können Auslöser für unangenehmes Jucken auf der Kopfhaut sein. Mit speziellen Mitteln aus der Apotheke können sie zum Glück leicht bekämpft und der Juckreiz so schnell gelindert werden.

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Was hilft gegen den Juckreiz?

Liegt dem Jucken eine Hauterkrankung oder Parasitenbefall zugrunde, sollte diese Ursache zuerst behandelt werden, bevor man sich um die Symptome kümmert.

Ist der Grund hingegen eine trockene Kopfhaut, eine Überempfindlichkeit auf Pflegeprodukte oder zu häufiges Stylen und Föhnen, dann können die folgenden Tipps und Hausmittel helfen, den Juckreiz zu lindern:

1. Öle

Pflege deine Kopfhaut wöchentlich mit einer Öl-Kur. Gib dafür das Öl auf die Kopfhaut und massiere es ein. Lass es dann über Nacht einwirken und wasche das Öl am nächsten Tag mit einem milden Shampoo aus. Olivenöl ist besonders gut geeignet, aber auch Jojobaöl, Kokosöl und Avocadoöl spenden Feuchtigkeit.

2. Peeling

Abgestorbene Hautschuppen und Reste von Pflegeprodukten sammeln sich auf der Kopfhaut an und können zu Reizungen führen. Benutze regelmäßig ein Peeling, um die Ablagerungen zu entfernen und die Haarfollikel wieder atmen zu lassen.

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3. Kissenbezüge

Kissenbezüge aus Bambus reizen trockene Kopfhaut weniger stark und besitzen gleichzeitig antibakterielle Eigenschaften, die vor Pilzinfektionen schützen.

4. Verzichte auf Hitze

Eine heiße Dusche ist besonders im Winter äußerst wohltuend, trocknet aber die Haut aus. Drehe die Temperatur etwas runter, wenn du deine Haare wäschst. Verzichte auch weitestgehend auf den Föhn oder stelle das Gerät auf die niedrigste Stufe.

5. Verwende Stylingprodukte sparsam

Haarsprays, Trockenshampoos, Haarwachs – Stylingprodukte bestehen häufig aus Chemikalien, die zu einer trockenen Kopfhaut und Hautreizungen führen können. Deshalb sollten Stylingprodukte nur sparsam verwendet werden.

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6. Nutze milde Shampoos

Leidest du häufig unter einer trockenen und juckenden Kopfhaut, solltest du milde Shampoos mit Urea oder Waschlotionen für Babys verwenden. Sie helfen, die Feuchtigkeitsbalance der Haut zu erhalten.

7. Nähre deine Kopfhaut von innen

Eine gesunde Vollwertkost mit mageren Proteinen, gesunden Fetten und viel Obst und Gemüse kann die Regenerationsfähigkeit deiner Kopfhaut unterstützen. Omega-3-Fettsäuren – die etwa in Fisch, Leinöl und Nüssen enthalten sind – verbessern die Feuchtigkeit der Haut und lindern so den Juckreiz.

8. Trinke ausreichend Wasser

Das beste Hausmittel gegen eine trockene und juckende Kopfhaut ist Wasser. Trinkst du genug davon, wird deine Haut ausreichend hydratisiert und bleibt geschmeidig.

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Trockene, juckende Kopfhaut vermeiden

Zusätzlich zu den genannten Punkten kannst du deine Kopfhaut auch durch bestimmte Gewohnheiten im Alltag schonen.

  • Weniger ist mehr: Wasche deine Haare maximal dreimal in der Woche und verzichte so weit wie möglich auf chemische Stylingprodukte.
  • Regelmäßig lüften: Heizungsluft trocknet die Haut stark aus. Lüfte deshalb auch in der kalten Jahreszeit regelmäßig.
  • Verzichte auf Kopfbedeckungen: Wollmützen sind zwar schön warm, entziehen der Kopfhaut allerdings Feuchtigkeit. Setze daher öfter auf Ohrenschützer plus Kapuze, um deinen Kopf im Winter zu schützen.

Um deine Kopfhaut dauerhaft mit genügend Feuchtigkeit zu versorgen, gewöhne deine Haare an längere Pflege-Intervalle. Verwende milde, silikonfreie Shampoos und kontaktiere bei Allergien, Parasitenbefall und Ekzemen einen Hautarzt. Dein Kopf und deine Haare werden es dir danken.

Quellen: hairlust, dm, eucerin
Vorschaubilder: ©flickr/katharine shields ©flickr/Bart Everson