Verlassene Orte: 30 Jahre verlassenes Haus wiederentdeckt.

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Die Suche nach Abandoned Places bzw. Lost Places, zu Deutsch: die Suche nach verlassenen Orten, ist auf dem Gipfel der Beliebtheit. In der kanadischen Provinz Ontario stieß ein Fotograf dabei auf ein verlassenes Haus. Seit nunmehr über 30 Jahren hat vermutlich kein Mensch darin mehr einen Fuß über die Schwelle gesetzt. Von außen nagt langsam aber sicher der Zahn der Zeit und man sieht dem Gebäude an, dass es schon einige Jahre auf dem Buckel hat. Doch dann öffnet sich die Tür und man fühlt sich sofort herzlich willkommen - bei einer Reise in längst vergangene Zeiten.

Der Salon.

Wenn man die Bilder sieht, kann man sich wundern, dass - für diese lange Zeit - wenig Staub liegt.

Wenn es aber wirklich jahrelang zu war, konnte also kaum Dreck hineingelangen. Und gelebt wurde hier auch nicht. Hausstaub besteht aber zu großen Teilen aus Feinstaub, Schuppen, Partikeln der Essenszubereitung, etc. - Dinge, von denen dieses Haus "verschont" blieb.

Die Küche.

Manche moderne Hipster-Wohnung würde sich diese Einrichtung wünschen.

Die Schränke sind gut gefüllt.

Aber essen möchte man davon wohl nicht mehr.

Souvenir zur Hochzeit von Charles und Diana. Das war 1981.

Das Ankleidezimmer.

Ob das "Malen nach Zahlen"-Bilder sind?

Nicht unchaotisch.

Ein Familienmitglied?

Blumenmuster überall.

Die Bibliothek.

Die Zeit ist wahrhaft stehengeblieben.

Noch kein Tablet-PC in Sicht.

Auszüge aus der Bibliothek.

Inhalt von Badschränken.

Ein Freudenfest für Markenhistoriker.

Ein prall gefüllter Medizinschrank.

Ein Grammophon.

Spotify? Pure Science-Fiction!

Im Salon wurden gemütliche Abende verbracht.

Und der Sonntagskrimi auf dem kleinen Fernseher war das Highlight der Woche.

Hier wurde noch selbst musiziert.

Die Zeit blieb stehen.

Das Schlafgemach.

Einige Jahre nach seinem Fund konnte der Fotograf etwas über die Besitzerin des Hauses in Erfahrung bringen: Das Gebäude soll einer gewissen Marie E. LeBlanc gehört haben, die es zurückließ, um zu einer kranken Freundin zu ziehen. Nach deren Tod soll Marie ihr verlassenes Haus vor Kurzem wieder bezogen haben - die Sanierungsarbeiten werden bestimmt noch einige Zeit in Anspruch nehmen. Aus Diskretion hat der Fotograf auf Außenaufnahmen von dem Haus verzichtet. Diesen Blick hinter die Gardinen wird er aber bestimmt nicht vergessen!

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