Veröffentlicht inHaus & Garten, Lifehacks

Kompostierbare Pflanzentöpfe: 6 Behälter für den „Bio“-Anbau

Du suchst nach umweltfreundlichen Alternativen für Plastikanzuchttöpfe? Dann schau dir unsere 6 Ideen für kompostierbare Pflanzentöpfe an.

Jungpflanzen in Blumentöpfen aus Naturfaser.
© greenazya - stock.adobe.com

Die besten Ideen zur Gartengestaltung gibt es hier. (Zum Artikel nach unten scrollen.)

Du möchtest deine eigenen Jungpflanzen für den Garten oder Balkon züchten? Dazu brauchst du nicht viel: Blumenerde, Samen und geeignete Töpfe. Bevor du jedoch beginnst: Schau dir unsere Alternativen zu Plastiktöpfen an. Die folgenden 6 kompostierbaren Pflanzentöpfe ersparen nicht nur Arbeit, sondern sind auch noch gut für die Umwelt.

Kompostierbare Pflanzentöpfe

Kompostierbare Pflanzentöpfe kannst du zwar auch kaufen, siehe Punkt 6, aber es gibt noch so viel mehr umweltfreundliche Varianten. Schau dir an, welche das sind. Möglicherweise hast du schon welche zu Hause.

Was du brauchst:

  • Blumenerde 🛒
  • Wasser
  • Löffel/kleine Schaufel 🛒
  • Samen (deiner Wahl) zum Einsetzen
  • Toiletten-/Küchenpapierrollen, Backpapier 🛒, Schere ODER
  • Zitronen-/Eierschalen ODER
  • Eierschachteln ODER
  • Pappbecher, Backpapier ODER
  • Zeitungspapier, Backpapier ODER
  • Pflanztöpfe aus Naturfasern 🛒

Bevor du anfängst, beginnt der unangenehmste Teil, nämlich mit dem Durchwühlen deiner Mülleimer: und zwar nach Toilettenpapierrollen, Küchenpapierrollen, Pappbechern, Zeitungspapier sowie Eier- und Zitronenschalen. Wenn du es nicht so eilig hast, kannst du dir diese Materialien natürlich auch gezielt aufheben.

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Es gibt allerdings auch biologisch abbaubare Töpfe aus Kokos- oder Hanffasern zu kaufen, falls du zum Beispiel etwas größere Behältnisse suchst. Je nach Material gehst du wie folgt vor:

1. Toiletten- oder Küchenpapierrollen

Solltest du nur Küchenrollen benutzen, besteht der erste Schritt darin, diese in etwa auf die Größe von Toilettenpapierrollen zurechtzuschneiden. Wenn du gleich Klopapierrollen nimmst, fängst du damit an, mit der Schere 4-6 Schlitze in eine Seite der Rolle zu schneiden. Danach faltest du die Enden nach innen, sodass sie sich überlappen. Nun legst du ein Stück Backpapier hinein, damit der Boden der Rolle nicht aufweicht, und füllst die Rolle dann mit feuchter Erde. Pro Rolle setzt du im Folgenden einen Samen ein und drückst ihn leicht in die Erde.

Jungpflanzen in Klopapierrollen.
Eine prima Möglichkeit, Klopapier zu recyceln. Foto: 2rogan – stock.adobe.com

2. Eierschachteln

Eierschachteln kann man aber nicht nur als Stütze, sondern auch direkt als Pflanzbehältnis verwenden: Man kann die Anzahl der Keimlinge gut auf die Größe der Schachtel abstimmen – oder umgekehrt.

3. Zitronen- oder Eierschalen

Warum nicht mal Biomüll verwenden, um Pflanzen zu züchten? Das ist sicher die nachhaltigste der nachhaltigen Methoden. In beiden Fällen sollte das Material halbiert werden. Die Zitrone sollte so weit ausgehöhlt sein, dass du bequem zumindest ein paar Löffel Erde hineingeben kannst. Dann setzt du wie im vorherigen Beispiel einen Samen ein. Um die Konstruktion stabil zu halten, bis sich ein Keimling zeigt, kannst du Eierbecher, kleine Gläser oder auch Eierschachteln als Stütze verwenden.

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4. Pappbecher

Pappbecher sind, zusammen mit den Eierschachteln, sicherlich die einfachste Variante der „Mach-es-selbst-Bepflanzung“. Sie sind vor allem dann geeignet, wenn du als Anfänger ein wenig experimentieren willst, vielleicht nur mit einem einzigen Samen. Zur Sicherheit kannst du auch hier etwas Backpapier einlegen, bevor du den Becher mit Erde befüllst und den Samen setzt.

5. Zeitungspapier

Diese Variante eignet sich am besten für die Bastelfreudigen. Du kannst entweder eine eigene Technik entwickeln oder einer der vielen Anleitungen folgen. Wie in den Varianten 1 und 4 empfiehlt es sich, bei den Zeitungspapierbechern ein wenig Backpapier „unterzulegen“, bevor die Erde hineinkommt.

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6. Pflanztöpfe aus Naturfasern

Diese Variante ist vielleicht nicht die spektakulärste, aber mit Sicherheit die eleganteste und hübscheste. Außerdem bist du am flexibelsten, was die Größe des Behältnisses angeht, denn es gibt eine große Auswahl an Optionen. Die Methode des „Feuchte-Erde-Hineinschaufeln-und-Samen-Einpflanzens“ bleibt freilich dieselbe.

Jungpflanzen in Blumentöpfen aus Naturfaser.
Naturfasern kannst du prima kompostieren. Foto: greenazya – stock.adobe.com

Für alle Varianten gilt: Am besten gedeihen die Pflanzen natürlich mit dem Lichteinfall, der für sie angemessen ist (siehe die jeweilige Packungsbeilage der Samen), und wenn man auf ausreichende Bewässerung achtet. Sobald der erste Keimling sprießt, kannst du ihn ganz ohne Umtopfen einfach in einen Blumenkasten auf deinem Balkon oder in den Garten pflanzen. 

Ein kleiner Tipp zum Schluss: Wenn man seine Pflänzchen auch noch biologisch abbaubar markieren will, können übrig gebliebene Holzstäbchen, also zum Beispiel vom Eis am Stiel, weiterhelfen. Du kannst diese mit dem Pflanzennamen beschriften und dann einfach in dein eigens kreiertes Töpfchen stecken.

Vorschaubilder: ©flickr/GorillaSushi
©greenazya – stock.adobe.com

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