Veröffentlicht inDIY, Haus & Garten

Beachte 6 Dinge, wenn du einen Kompostgraben anlegen willst

Eine normale Kompostieranlage sieht nicht wirklich schön aus und kann stören. Dieser Kompostgraben passt dagegen perfekt in jeden Garten!

Ein Graben um ein Haus herum.
u00a9 lexashka - stock.adobe.com

Die besten Ideen zur Gartengestaltung gibt es hier. (Zum Artikel nach unten scrollen.)

Viele Hobbygärtner schätzen ihre Kompostieranlage. Schließlich „verwandelt“ man dort Abfall in wertvollen Dünger. Aber je nach Art des Komposthaufens kann die Ästhetik des Gartens zerstört werden. Stört dich dein Kompost? Dann versuche es doch einmal mit einem Kompostgraben? Dieser ist nicht nur praktisch und dezent, sondern du kannst ihn theoretisch auch direkt bepflanzen. Wir zeigen dir, wie es funktioniert.

Kompostieranlage

Eine Kompostieranlage ist eine hervorragende Methode, um organische Abfälle zu recyceln und nährstoffreichen Dünger für Ihren Garten zu erzeugen. Ein effektiver Weg ist die Anlage eines Kompostgrabens. Der Graben bietet Platz für die natürliche Zersetzung von Gartenabfällen, Küchenabfällen und anderen organischen Materialien. Gegenüber einem normalen Komposthaufen hat der Graben einige Vorteile:

  • Ästhetik: Ein Graben als Kompostieranlage ist diskreter und ästhetisch ansprechender als ein offener Komposthaufen.
  • Wärmeregulierung: Ein Kompostgraben profitiert von der natürlichen Wärmeregulierung des Bodens. Der Boden fungiert als Isolator und hilft, die Temperatur im Kompostgraben stabil zu halten. Dies kann zu einer effizienteren Zersetzung des Komposts führen.
  • Schutz vor Witterungseinflüssen: Die eingegrabene Kompostieranlage ist besser vor extremen Witterungsbedingungen wie starkem Regen, starkem Wind oder Frost geschützt
  • Schutz vor Tieren: Ein Kompostgraben, der richtig angelegt ist, ist weniger anfällig für den Besuch von Tieren wie Nagetieren oder Streunern, die den Komposthaufen nach Nahrung durchsuchen könnten.
  • Platzersparnis: Ein Kompostgraben benötigt weniger Platz als ein Komposthaufen.

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Hier sind einige Schritte, die dir helfen, einen Kompostgraben anzulegen:

1. Standortauswahl

Wähle einen geeigneten Standort für deinen Kompostgraben. Ideal ist ein schattiger Bereich im Garten, der gut entwässert ist. Vermeide stark von Tieren bewohnte Bereiche oder Bereiche in der Nähe von Wasserquellen.

2. Größe des Grabens

Entscheide, wie groß dein Kompostgraben sein soll. Grob kannst du dich an die Mindestgröße von etwa 1 Meter Breite, 1 Meter Länge und 1 Meter Tiefe halten. Je größer der Kompostgraben ist, desto mehr Abfälle können darin verarbeitet werden.

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3. Vorbereitung des Bodens

Entferne Gras oder andere Pflanzen von der Fläche, auf der du die Kompostieranlage anlegen möchtest. Entferne den Boden darunter mit einer Gartenhacke oder einer Schaufel. Die entfernte Erde kannst du im Garten umverteilen.

4. Bau des Kompostgrabens

Beginne mit einer Schicht groben Materials wie Astschnitt, kleinen Zweigen oder Pappe am Boden des Grabens. Das fördert die Belüftung und den Wasserabfluss. Lege dann eine Schicht aus Laub, Gras oder bereits angelegten Kompost darauf, hier drin fühlen sich Würmer besonders wohl. Nach diesem Schritt kannst du noch frischen Abfall hinzufügen. Wiederhole diese Schritte, bis der Graben gefüllt ist. Ganz zum Schluss kommen noch die Kompost-Würmer dazu. Sie beschleunigen die natürliche Zersetzung ungemein.

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5. Feuchtigkeit und Belüftung

Halte den Kompostgraben feucht, aber nicht zu nass. Bei Bedarf, gieße den Kompost oder decke ihn bei Regen ab, um ein Auswaschen von Nährstoffen zu verhindern. Um den Kompost zu belüften, kannst du gelegentlich eine Mistgabel verwenden, um den Haufen umzuschichten und um Sauerstoff zuzuführen.

6. Zeit und Geduld mit der Kompostieranlage

Die Kompostierung ist ein natürlicher Prozess, der Zeit benötigt. Je nach den Bedingungen und den Materialien im Kompostgraben kann es mehrere Monate bis zu einem Jahr dauern, bis der Kompost vollständig zersetzt und reif für die Verwendung im Garten ist. Hier ist also deine Geduld gefragt!

Der große Vorteil: Du kannst die Fläche danach als nährstoffreiches Beet nutzen, ohne den Kompost ernten zu müssen. Aber auch während des Kompostierungsprozesses kannst du starkzehrende Pflanzen an den Kompostgraben pflanzen, da diese dort prima mit Nährstoffen versorgt werden.

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Die Anlage eines Kompostgrabens ist eine nachhaltige und umweltfreundliche Möglichkeit, Abfall zu reduzieren und gleichzeitig wertvollen Dünger für deinen Garten zu gewinnen. Würde sich der Kompostgraben auch in deinem Garten gut machen?

Quelle: redwormcomposting
Vorschaubilder: ©Pinterest/redwormcomposting

©lexashka – stock.adobe.com