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Hast du ein Alkoholproblem? Diese 2 Fragen verraten es

Eine Alkoholsucht zu diagnostizieren, ist nicht immer einfach. Bis jetzt! Diese 2 Fragen reichen aus, um eine Alkoholsucht erkennen zu können.

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Alkohol ist das Genussmittel Nr. 1 in Deutschland. Aber wann ist eine Person wirklich alkoholabhängig? Diese Frage ist für Betroffene und auch Mediziner häufig nicht leicht zu beantworten. Lange brauchte man in der Therapie viele Gespräche und unzählige Fragen, um eine genaue Diagnose stellen zu können. Bis jetzt! Forscher haben herausgefunden: Durch diese zwei Fragen lassen sich Alkoholiker erkennen.

Ab und an mal über den Durst zu trinken, macht nicht sofort einen Alkoholiker aus dir. Sollten deine Gedanken allerdings immer häufiger um das betäubende Genussmittel kreisen, gilt es, aufmerksam zu werden.

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Kann man einen Alkoholiker erkennen?

Laut der deutschen Hauptstelle für Suchtfragen e. V. sind 1,6 Millionen Menschen in Deutschland alkoholabhängig. Doch diese Zahlen haben wahrscheinlich eine hohe Dunkelziffer, denn: bei vielen bleibt die Sucht jahrelang unentdeckt. Scham spielt bei einem Alkoholproblem oft eine große Rolle. Außerdem schaffen es viele Suchtkranke Personen, ihren Alltag trotzdem gut zu meistern. So fällt auch den Menschen im direkten Umfeld die Krankheit häufig gar nicht auf.

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Wenn eine betroffene Person dann doch den Gang zum Arzt schafft, warten meist lange Gespräche und unzählige Fragen auf sie. Auch für den Arzt ist es nicht leicht, eine Alkoholsucht sicher zu diagnostizieren.

Diese 2 Fragen lassen eine Sucht erkennen

Doch der Therapieansatz rund um die Alkoholsucht hat sich mit einer Entdeckung von forschenden Ärzten grundlegend verändert: Nun kann mit zwei Fragen und einer Trefferquote von 87 % eine Alkoholsucht diagnostiziert werden. Bei der Revision von 17 themenbezogenen Studien konnten folgende zwei Fragen identifiziert werden:

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  • „Wie oft trinken Sie sechs oder mehr alkoholische Getränke bei einer Gelegenheit?“
  • „Haben Sie jemals morgens zuerst Alkohol getrunken, um sich nervlich zu stabilisieren?“

Wenn die erste Frage mit einem „Häufig“ und die zweite Frage mit einem „Ja“ beantwortet wurde, lag in fast 90 % der Fälle eine Sucht vor. Die Mediziner konnten dadurch Alkoholiker erkennen und notwendige medizinische Maßnahmen schneller einleiten.

Natürlich folgt im Anschluss immer eine umfassende Untersuchung und bestens Falls eine Suchttherapie.

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Schau niemals weg!

Wenn du bei dir selbst oder bei jemanden in deinem Umfeld eine Alkoholabhängigkeit vermutest, solltest du nicht zögern und Hilfe suchen. Erste Hilfe bei einem Alkoholproblem findest du unter www.selbsthilfealkohol.de und bei Beratungsstellen in deiner Nähe.

Quelle: merkur
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