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9 Tricks, die bei der Orientierung in der Natur helfen

Wer sich im Wald verläuft, aber keinen Kompass hat, muss sich andere Orientierungshilfen
suchen, um den richtigen Weg zu finden. 9 Tricks helfen bei der Navigation und Orientierung in der
Natur.

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Stell dir vor, du bist allein im Wald, hast dich verlaufen, aber weder Kompass, Karte noch GPS-Gerät dabei. Um dennoch den Überblick zu behalten und in der Wildnis zu navigieren, gibt es verschiedene Möglichkeiten.


Spannende Themen und Wissenswertes mit Aha-Effekt. (Zum Artikel nach unten scrollen.)

Um sich in der freien Natur zu orientieren, ist es zum einen wichtig, die Himmelsrichtungen zu bestimmen. Zum anderen ist es hilfreich, Entfernungen richtig abzuschätzen. Die folgenden Methoden zeigen dir, wie das geht: 1. Die Uhr als Kompass Richte den Stundenzeiger deiner Armbanduhr auf die Sonne und nimm die halbe Entfernung zwischen ihm und der Zwölf auf dem Ziffernblatt. Diese Stelle zeigt dir, in welcher Richtung Süden liegt. Weil diese Methode nicht ganz genau ist, kann es allerdings zu einer Abweichung von bis zu 25° kommen. Für eine grobe Orientierung in der Natur reicht sie aber sicherlich aus.

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2. Bei Nebel navigieren

Schwieriger wird es, wenn sich die Sonne hinter Wolken versteckt oder es neblig ist. In diesem Fall helfen ein weißes Blatt Papier und ein Stift weiter: Stelle den Stift senkrecht aufs Blatt und schau, in welche Richtung er seinen Schatten wirft. Schon weißt du, wo die Sonne steht und kannst – wie oben beschrieben – deine Armbanduhr zur Orientierung nutzen. Tipp: Wer weder Papier noch Stift dabei hat, kann auch ein Messer und seinen Daumennagel nutzen, um den Lichteinfall zu bestimmen.

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3. Das Wetter als Orientierungshilfe

Besitzt deine Uhr kein Ziffernblatt oder hast du sie daheim vergessen, dann kannst du dich an den Bäumen orientieren. In Deutschland kommt der Wind überwiegend aus westlicher Richtung, weshalb freistehende Bäume sich häufig nach Osten neigen, weil sie von Wind und Wetter in diese Richtung gedrängt werden. Aber auch der Stamm lässt Rückschlüsse auf die Himmelsrichtung zu: Achte dort auf den Moosbewuchs. Er ist auf der Wetterseite – also im Westen – häufig stärker ausgeprägt.

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4. Die Holzfällermethode

In der Wildnis kann es auch nützlich sein, Höhen zu bestimmen. Mit der Holzfällermethode lässt sich zum Beispiel die Höhe von Bäumen bestimmen. Stelle dich dafür etwa 20 Schritte entfernt vom Baum hin, kneife ein Auge zu und peile mit deinem Daumen. Strecke den Arm dabei so weit aus, bis der Baum genauso groß wie dein Daumen ist und beide optisch übereinander liegen. Lege deinen Daumen nun zur Seite, achte aber darauf, dass sein unteres Ende und das des Baumes noch immer übereinander liegen, und merke dir den Punkt, wohin deine Daumenspitze am Boden weist. Zähle dann die Schritte, die zwischen Baumstamm und diesem imaginären Punkt liegen. Die Schrittanzahl entspricht der Höhe des Baums.

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5. Die Napoleonmethode

Um die Breite von Flüssen oder andere Entfernungen abschätzen zu können, nutze die Napoleonmethode. Stelle dich dafür ans Ufer und lege eine Hand so auf deine Stirn, als würdest du deine Augen vor der blendenden Sonne schützen. Schließe nun ein Auge und peile mit der Kante des kleinen Fingers die gegenüberliegende Seite des Flusses an. Belasse Hand und Kopf in genau der Haltung und drehe deinen Körper so weit um, bis du auf deiner Seite des Ufers einen Punkt auf die gleiche Art und Weise anpeilen kannst. Die Schritte, die zwischen deinem Standort und diesem Punkt liegen, verraten dir die Breite des Flusses.

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6. Ameisen

Ameisen brauchen Wärme zum Überleben, deshalb richten sie ihre Hügel tendenziell nach dem Verlauf der Sonne aus. Das bedeutet, dass sie Richtung Süden ausgerichtet werden und dir so als Orientierungshilfe dienen können.

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7. Wuchsrichtung von Ästen

Bäume brauchen Sonnenlicht zum Wachsen. Schaue dir an, an welcher Seite des Baumes sich mehr – und vor allem: ausladendere Äste befinden, die weiter zum Boden reichen. Dies ist die Lichtseite, die dir zeigt, in welcher Richtung sich Süden befindet. Die Methode funktioniert aber nur bei freistehenden Bäumen.

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8. Baumringe

Die Himmelsrichtung lässt sich auch anhand der Jahresringe bei gefällten Bäumen bestimmen. Das Herz, also der Mittelpunkt der Jahresringe, zeigt eher in Richtung Süden. Zwar finden sich nicht immer gefällte Bäume in der Umgebung, aber wenn, dann können sie dir eine weitere Hilfe sein, wenn du dich verlaufen hast.

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9. Sterne als Wegweiser

Wer es vor der Dunkelheit nicht mehr geschafft hat, den Heimweg zu finden, kann sich mithilfe des Polarsterns orientieren. Er steht jede Nacht an derselben Stelle über dem Nordpol und an ihm orientierten sich schon die Seefahrer vor Jahrtausenden. Suche das Sternbild des Großen Wagens und verlängere dessen „Hinterachse“ etwa fünfmal nach oben. Der Stern, auf den du dann triffst, ist der gesuchte Polarstern.

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Mit modernen Hilfsmitteln den richtigen Weg zu finden, ist ein Kinderspiel. Sich aber anhand von natürlichen Orientierungshilfen zurechtzufinden, ist schon schwerer. Bei diesen Methoden ist es wichtig, sich nicht nur auf eine einzige zu verlassen, denn sie können nie so genau sein wie ein Kompass oder GPS-Gerät. Kombinierst du sie aber miteinander, wirst du Richtungen und deinen Heimweg besser abschätzen können. Die folgenden Artikel geben dir wertvolle Tipps, um die unterschiedlichsten Gefahrensituationen zu überstehen:

Quelle: geo, überlebenskunst

Vorschaubilder: ©pinterest/huffingtonpost ©pinterest/survivaltek