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Rasenpflege im April: 7 Dinge, die du jetzt tun solltest

Im April startet die Rasensaison. Viele wichtige To-dos stehen auf dem Plan. Harken und Mähen allein reichen nicht aus – dein Rasen braucht die komplette Frühjahrskur!

Giesskanne, Harke und Rechen liegen im Gras
u00a9 IMAGO / Martin Bu00e4uml Fotodesign

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Der Rasen macht in vielen Gärten die größte Fläche aus. Er bekommt dafür aber – mal abgesehen von einer regelmäßigen Mahd – oft nur wenig Pflege ab. Wer seinen Rasen jedoch links liegen lässt, riskiert, dass dieser erkrankt, verblasst, von Moos überwuchert wird und allgemein einfach nicht mehr so schön aussieht. Erfahre hier, worauf es bei der Rasenpflege im April ankommt.

Eine Frühjahrskur mit den richtigen Maßnahmen ist für einen saftig-grünen Rasen ein Muss. Hier sind die 7 wichtigsten Maßnahmen, mit denen du deinen Rasen startklar für das Gartenjahr machst.

1. Rasenfläche harken

Deine erste Aufgabe in Sachen Rasenpflege im April besteht darin, die Rasenfläche von Zweigen, Steinen und anderem Unrat zu befreien. Verwende hier einen Rechen bzw. eine Harke aus Metall. So nimmst du Laub und Zweige mit, ziehst im gleichen Schritt aber direkt auch kleine Moosflächen sowie abgestorbenen Rasen aus dem Boden heraus. Das Ganze ist so etwas wie ein erstes „Aufatmen“ für deinen Rasen. Größere Stellen, die von Moos bewachsen sind, lässt du in diesem ersten Schritt noch in Ruhe – darum kümmerst du dich gegebenenfalls später.

Rechen auf Rasen Nahaufnahme
Foto: IMAGO / Zoonar

2. Maulwurfshügel beseitigen

Erst einmal solltest du dich bei deiner Rasenpflege im April nämlich um eventuelle Maulwurfshügel kümmern. Diese gilt es, flach zu harken und den Bereich rund um das Maulwurfsloch festzutreten. So kann der Rasen bald durch die dünne Humusschicht hindurchwachsen und du hast gleichzeitig für eine ebene Rasenfläche gesorgt.

3. Feste Stellen lockern

Gibt es auf deinem Rasen Stellen, wo nach einem kräftigen Regen das Wasser stehen bleibt? Dann ist es jetzt an der Zeit, diese aufzulockern. Dazu nutzt du am besten eine Grabeforke. Steck diese in die betroffenen Stellen und rüttele diese nach und nach frei. Hier geht es nämlich darum, den Rasen aufzulockern und so zu gewährleisten, dass bei Regen und sonstiger Bewässerung der Boden überall gleich viel Feuchtigkeit abbekommt. Dieser Schritt hat aber auch noch einen weiteren guten Grund.

Mann auf einem Rasen mit einem Rechen
Foto: IMAGO / Zoonar

4. Rasen mähen

Die vorherige Maßnahme ist nämlich auch entscheidend, wenn es ans Rasenmähen geht. Die Mahd sollte nämlich auf größtenteils trockenem Untergrund stattfinden. Achte beim ersten Rasenschnitt außerdem darauf, nicht zu tief zu schneiden. Halte eine Schnitthöhe von 3,5 bis 4 Zentimetern ein. Beim ersten Frühjahrsschnitt geht es vor allem darum, das Wachstum anzuregen. Stelle zudem sicher, dass die Messer deines Rasenmähers scharf genug sind. Ist das nicht der Fall, reißt er bei der Mahd die Grashalme einfach nur heraus.

5. Düngen mit Langzeitdünger und Rasenschnitt

Hast du zufällig Forsythien im Garten? Wenn ja, dann orientiere dich an diesen Frühlingsboten – sobald ihre gelben Blüten zum Vorschein treten, ist es nämlich auch an der Zeit, den Rasen zu düngen. Nutze hier am besten organische oder mineralische Langzeitdünger. Die versorgen deinen Rasen bis zu vier Monate lang kontinuierlich mit den nötigen Nährstoffen und sorgen für ein sattes, dichtes Grün. Nach dem Düngen solltest du zwei Tage lang nicht mähen.

Hand säht Rasen neu aus
Foto: schulzie via Getty Images

Um die Bodenaktivität zu verbessern, kannst du aber auch einfach Rasenschnitt oder eine dünne Schicht aus fein gesiebtem Kompost auf dem Rasen verteilen. Den Kompost einfach mit der Harke ganz dünn auf der Fläche verteilen.

6. Vertikutieren

Jetzt geht es nochmal ran ans Moos! Sollte dein Rasen größere Moos-Bereiche aufweisen, eignet sich ein elektrischer Vertikutierer, den beispielsweise Baumärkte verleihen. Durch das Vertikutieren werden Moos und Mulch entfernt und der Boden belüftet. Hier erfährst du noch einmal genauer, wie du dabei vorgehen solltest.

Ein Mann vertikutiert seinen Rasen.
Foto: bildergala – stock.adobe.com

7. Sanden und die richtige Rasensorte wählen

Wie viel Schatten ist in deinem Garten vorhanden? Im letzten Schritt gilt es noch einmal etwas genereller über deinen Rasen nachzudenken. Die zunehmenden Trockenperioden im Sommer könnten es beispielsweise für dich nötig werden lassen, einen trockenheitsresistenteren Rasens einzusetzen.

In jedem Fall aber solltest du deinen Rasen sanden. So verbesserst du die Bodenstruktur, förderst das Wachstum deines Rasens und verringerst Moos- und Unkrautbildung. Die positive Wirkung des Sandens wird besonders deutlich, wenn du jedes Frühjahr regelmäßig eine dünne Sandschicht verteilst und dies über einige Jahre hinweg fortführst.

Einige der Aufgaben schaffst du wahrscheinlich an einem Nachmittag, andere werden wohl etwas mehr Zeit in Anspruch nehmen. Aber insgesamt sollte einem kräftigen und gesunden Rasen mit diesen 7 Maßnahmen nichts mehr im Weg stehen.

Quelle: Mein Schöner Garten
Vorschaubilder: ©IMAGO / Martin Bäuml Fotodesign

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