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Nachtschweiß: 5 Gründe, die dahinterstecken können

Diese Ursachen für Schwitzen im Schlaf solltest du im Auge behalten. Denn Nachtschweiß kann nicht nur hormonelle Ursachen haben.

Eine schwitzende Frau kratzt sich an ihrem Schlüsselbein.
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Tipps und Wissenswertes für eine gesunde und ausgewogene Ernährung. (Zum Artikel nach unten scrollen.)

Jeder kennt es: Man wacht verschwitzt aus einem Alptraum auf oder quält sich im Sommer durch eine heiße Nacht. Es ist ganz normal, dass man unter gewissen Umständen mal schwitzt. Kommt es aber häufiger vor oder hält der Zustand an, sollte man nach den Gründen suchen. Das sind 5 mögliche Ursachen für Schwitzen im Schlaf.

Schwitzen im Schlaf

Beobachte, unter welchem Umständen du schwitzt. Denn Schwitzen im Schlaf kann ein Indiz für verschiedene gesundheitliche Probleme sein. Generell kann man sagen, dass auch Erkrankungen wie eine Erkältung oder eine Magen-Darm-Grippe nächtlichen Schweiß auslösen können. Dann nämlich, wenn der Körper mit Fieber auf die jeweilige Infektion reagiert.

Eine schwitzende Frau kratzt sich an ihrem Schlüsselbein.
Nächtlicher Schweiß kann auf Krankheiten hinweisen. Foto: doucefleur – stock.adobe.com

1. Ungesunde Gewohnheiten

Nächtliches Schwitzen hängt häufig mit den Lebens- und Schlafgewohnheiten zusammen. Alkohol, scharfes Essen, aber auch ein zu warmes Schlafzimmer oder eine zu dicke Bettdecke, können ein Auslöser dafür sein. Wichtig: Auch ein zu kaltes Schlafzimmer kann zu nächtlichen Schweißausbrüchen führen.

Maßnahmen, um den Schlaf zu verbessern:

  • kein Alkohol oder scharf gewürztes Essen vorm Schlafen
  • Raumtemperatur ca. 18 °C
  • locker anliegende Nachtwäsche
  • tagsüber ausreichend bewegen

Lesetipp: Besser schlafen: 7 Ideen für dein Schlafzimmer.

2. Hormonelle Schwankungen

Auch hormonelle Veränderungen bewirken nächtliche Schweißausbrüche. Übrigens betrifft das nicht nur Schwangere oder Frauen in den Wechseljahren. Auch Männer machen in der Mitte ihres Lebens hormonelle Veränderungen durch, die zu Nachtschweiß führen können.

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3. Medikamente

Auch einige Medikamente können Nachtschweiß begünstigen. Das sind jene, die auf das Gehirn einwirken. Dieses signalisiert dem Nervensystem, die Temperatur zu erhöhen, was zu Schwitzen führt. Folgende Medikamenten-Arten können nächtliches Schwitzen auslösen:

  • Antibiotika
  • Blutdruckmedikamente
  • Antidepressiva

4. Psychische Ursachen

Es sind nicht immer direkte äußere Einflüsse oder hormonelle Veränderungen, die zu Nachtschweiß führen. Manchmal sind es auch Stress und Sorgen, die sich durch Nachtschweiß – manchmal begleitet von Albträumen – manifestieren. Einigen Betroffenen reicht als Gegenmaßnahme dann schon, sich mit einer vertrauten Person auszusprechen. Anderen helfen Entspannungsübungen oder beruhigende Einschlafrituale wie Lesen oder eine Tasse Tee. Salbeitee gilt hierbei als besonders empfehlenswert.

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5. Schwerwiegende Erkrankungen

Nachtschweiß kann auch ein Begleitsymptom zahlreicher Erkrankungen sein. Zum Beispiel von:

  • Schilddrüsenüberfunktion,
  • Diabetes mellitus,
  • Schlafapnoe (Atemstillstand im Schlaf),
  • bakterieller Herzinnenhautentzündung
  • oder Krebs.

Es ist deshalb wichtig, auf seinen Körper zu hören und bei länger anhaltenden Schweißausbrüchen (3 bis 4 Wochen) einen Arzt aufzusuchen. Wenn der Nachtschweiß mit anderen Beschwerden wie Schmerzen oder Fieber einhergeht, sollte man sofort zum Arzt gehen.

Schwitzen in der Nacht ernst nehmen

Nächtliche Schweißausbrüche – insbesondere, wenn sie regelmäßig vorkommen – können für die Betroffenen sehr belastend sein. Nicht nur, dass der Schlaf unruhiger ist, im Extremfall kommt es zu längeren Unterbrechungen, weil man nachts aufwacht und das Bettzeug wechseln und duschen muss. Da die Lebensqualität unter dem nächtlichen Schwitzen leidet, sollte man es nicht einfach hinnehmen, sondern sich ärztliche Hilfe suchen, wenn eine Änderung der Schlafgewohnheiten nicht wirkt.

Quelle: apotheken-umschau, health
Vorschaubild: ©doucefleur – stock.adobe.com