Veröffentlicht inHaus & Garten, Ratgeber

Aus diesem Grund kommen im Herbst so viele Spinnen ins Haus

Spinnen im Haus gehören für viele Menschen zu den weniger schönen Seiten des Herbstes. Hier erfährst du, ob es im Herbst wirklich mehr Spinnen als sonst gibt und was man gegen sie tun kann.

Spinnen im Haus.
u00a9 Flickr/dinsha

Spannende Themen und Wissenswertes mit Aha-Effekt. (Zum Artikel nach unten scrollen.)

Kleine, haarige Biester, die uns an einem Herbstabend das warme Bad verleiden oder den Gang in den Keller zum Horrortrip machen! Die Rede ist natürlich von Spinnen im Haus. Im Herbst scheinen sie scharenweise aus ihren Verstecken zu kommen, um sich in unseren Wohnungen einzunisten. Hier erfährst du, warum das so ist und wie du dich gegen die Achtbeiner wehren kannst.

Warum kommen im Herbst so viele Spinnen ins Haus?

Wenn es am Herbstanfang draußen kalt wird, suchen die Spinnen einen warmen Unterschlupf in Häusern und Wohnungen. Tatsächlich sind es aber gar nicht mehr Spinnen, die im Herbst ins Haus kommen, sondern andere, größere Spinnen als im Sommer – sodass der Eindruck entsteht, es handele sich um eine regelrechte Spinneninvasion.

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Häufige Spinnenarten im Haus und in der Wohnung

Zu den häufigsten Spinnenarten im Haus zählen die Hauswinkelspinne und die Zitterspinne.

Die Hauswinkelspinne

Die Hauswinkelspinne (auch Große WinkelspinneHausspinne oder Kellerspinne) hat einen kleinen Körper sowie dichtbehaarte, sehr lange Beine. Sie hält sich gern in Badezimmern auf.

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Die Zitterspinne

Obwohl die Zitterspinne (auch Große Zitterspinne) häufig in Häusern anzutreffen ist, bemerkt man sie fast nie, denn sie ist sehr zart gebaut. Dass sie da ist, merkt man aber, wenn man aus Versehen ihr Netz berührt. Sie beginnt dann nämlich zu zittern.

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Es gibt allerdings auch Spinnen, die aus Versehen ins Haus kommen und dort nicht sehr lange überleben, da sie die warme Heizungsluft nicht vertragen bzw. dadurch vertrocknen. Hierzu gehören:

  • Herbstspinne
  • Zebraspringspinne
  • verschiedene Kreuzspinnenarten

Sind Spinnen im Haus gut oder schlecht?

Spinnen sind nicht die schlechtesten Mitbewohner. Immerhin machen sie sich nützlich, indem sie kleine Insekten wie Fliegen und Mücken fressen. In den großen Netzen der Gartenkreuzspinne verfangen sich sogar Wespen. Aber natürlich ist das ein schwacher Trost, wenn man unter einer ausgeprägten Spinnenangst leidet.

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Wie wird man Spinnen im Haus los?

Damit die Spinnen gar nicht erst ins Haus kommen, kann man Fliegengitter an den Fenstern anbringen. Darüber hinaus gibt es auch spezielle Hausmittel gegen Spinnen, z.B.:

  • Lavendel und Minze (entweder getrocknet oder als frische Pflanze auf der Fensterbank oder draußen vorm Fenster)
  • Kastanien (leicht zerdrücken, damit ihr Geruch stärker wird, und auf die Fensterbank legen)
  • regelmäßig putzen (Putzmittel mit Essig oder Zitrusduft sind besonders geeignet, da Spinnen den Geruch nicht mögen)

Wenn die Spinnen schon da sind, sollte man nicht einfach zur Zeitung, zum Hausschuh oder zum Staubsauger greifen, um ihnen den Garaus zu machen. Wenn man große Angst vor ihnen hat, kann man einen Spinnenfänger einsetzen, um sie aus dem Haus zu befördern. Ansonsten erfüllen aber auch ein Stück Papier und einfaches Glas diesen Zweck.

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Noch mehr Wissenswertes und Tipps im Umgang mit allem, was klein ist und kreucht und fleucht, erfährst du in folgenden Artikeln:

Quellen: deutschlandfunknovaecho24, nabu, nachhaltigleben
Vorschaubilder: ©Flickr/dinsha ©Flickr/Andrew Hayward