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Waschmittel-Pods: Tests zeigen ernüchterndes Ergebnis

Immer wieder fallen Waschmittel-Pods im Test durch. Das sind die Gründe, weshalb die Waschmittel im Gelkissen nur wenig überzeugen.

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Was leisten eigentlich Waschmittel-Pods? Diese Frage stellen sich nicht nur Konsumenten, sondern auch die Profis von Stiftung Warentest, Marktcheck & Co. Denn Hersteller bewerben die Trend-Waschmittel in besonderer Weise. In den meisten Waschmittel-Tests fielen die Gelkissen jedoch regelmäßig durch. Das sind die Gründe.

Nachteile von Waschmittel-Pods

„Klein und voller Power“ – so preisen die Hersteller die Trend-Waschmittel im Gelkissen an. Die Waschmittel-Pods sollen wahre Kraftpakete sein, die zudem kinderleicht zu portionieren seien. Die Stiftung Warentest kommt in ihren Untersuchungen von 2019 und 2021 jedoch zu einem ganz anderen Ergebnis.

Die Testresultate könnte man so zusammenfassen: Waschmittel-Pods sind zwar sehr bequem zu verwenden, am Ende sind sie aber überteuert und eher leistungsschwach. Aber das ist noch nicht alles.

Jemand legt einen Waschmittel-Pod in die Waschmaschine.
Foto: Getty Images – LumenSt

Darum fallen die Gelkissen in Tests häufig durch:

  • Die Gelkissen sind pro Waschgang oft deutlich teuer als Flüssigwaschmittel – und um ein Vielfaches kostspieliger als Waschpulver.
  • In fast allen Tests schnitten die Pods bei der Waschleistung höchstens durchschnittlich ab. Viele Marken-Gelkissen kamen bei der Stiftung Warentest sogar nur auf die Note „ausreichend“.
  • Manche Verbraucherschützer weisen auf die Gefahr hin, dass die Gelkissen von Kindern oder Haustieren verschluckt werden könnten. Man sollte sie daher möglichst unzugänglich aufbewahren.
  • Darüber hinaus gibt es Umweltbedenken: Zwar löst sich die Plastikhülle der Waschmittel-Pods beim Waschen vollständig auf. Das Waschmittel selbst enthält jedoch flüssigen Kunststoff für die gelartige Konsistenz. Dieses Mikroplastik passiert die Klärwerke und gelangt in die Umwelt.
Rote Buntwäsche hängt aus einer geöffneten Waschtrommel heraus.
Foto: Pixabay

In der Vergangenheit gelobten die Hersteller immer wieder Besserung. Insbesondere die Waschkraft wollten sie weiter verbessern. Bislang sind jedoch die deutlich günstigeren Waschpulver in puncto Sauberkeit immer noch ungeschlagen. Einen Nachteil haben allerdings auch Waschpulver: Bei ihnen ist die Dosierungshilfe oft nur schwer zu lesen.

Verbraucher sollten also für sich gründlich abwägen, was ihnen die bequeme Portionierbarkeit wert ist. Schließlich muss das gewählte Waschmittel den individuellen Bedürfnissen gerecht werden.

Quellen: ndr, utopia
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