Frühjahrsputz im Auto: So wird jede Ritze sauber - garantiert.

Einmal im Jahr muss er schon sein, der Frühjahrsputz. Dann heißt es: Fenster putzen, Polstermöbel, Gardinen und Vorhänge reinigen, auf, unter und in den Schränken wischen. Und was auch dazu gehört, aber gerne vergessen wird: das Auto. Aber spätestens hier wird es richtig, richtig kniffelig. Denn es hat 1000 Ecken und Ritzen, in die kein Werkzeug der Welt kommt. Dabei schaffen diese cleveren Tricks Abhilfe:

Scheibenwischer

Nichts ist ärgerlicher, als Scheibenwischer, die die Scheibe noch dreckiger machen. Den Abrieb und Dreck der Gummis kann man mit Reinigungsalkohol entfernen. Einfach ein Tuch damit tränken und abwischen.

Windschutzscheibe

Um die Windschutzscheibe perfekt zu reinigen, kann man sie zuerst vorsichtig mit Stahlwolle reinigen. Wem die Stahlwolle zu aggressiv erscheint, der kann auch die rauhe Seite eines Putzschwammes nehmen. Ist der gröbste Dreck damit entfernt, nimmt man Glasreiniger und zum Schluss eine Schicht Regenabweiser.

Felgen

Auch die Felgen sollten gelegentlich geputzt werden. Groben Dreck erstmal mit Wasser entfernen. Für die Feinreinigung sollte warmes Wasser mit reichlich Spülmittel reichen. Ist der Dreck zu hartnäckig, tut es auch Backofenspray. Aber bitte nur 5 Minuten einwirken lassen, um Schäden an der Felge zu vermeiden!

Scheinwerfer

Mit der Zeit werden die Scheinwerfer trüb. Um sie aufzuhellen und zu reinigen, kann man sie mit Zahnpasta polieren.

Lack

Widerspenstige Schmierspuren auf dem Lack entfernt das Wundermittel Goo Gone. Leider ist es hierzulande schwer erhältlich und recht teuer, doch dafür lässt es den Lack unbeschädigt.

Kühlergrill

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Der Kühlergrill ist eine wahre Fundgrube an toten Insekten. Mithilfe von Trocknertüchern beseitigt man den Kleintier-Friedhof. Zurück bleiben Sauberkeit und frischer Duft.

Fußmatten

Verdreckte Fußmatten erstmal mit Fleckenspray vorbehandeln, danach in der Waschmaschine waschen. Das kann man ruhig öfter als einmal im Jahr machen, schließlich tritt man regelmäßig nasse, matschige Schuhe auf ihnen ab.

Sitze

Tierhalter kennen das: Die Haare von Bello und Co. sind wie Kletten - man wird sie einfach nicht mehr los. Einen angefeuchteten Fensterwischer über die Sitze ziehen und die Haarbüschel wegsaugen - schon ist das Problem gelöst. Funktioniert natürlich auch auf Teppichen und Polstermöbeln.

Google Plus/MaidPro Newark

Enge Spalten in den Sitzen können mit einer alten Zahnbürste ausgefegt werden. Was sich mit der Zeit da drin sammelt, reicht um einen Horrorfilm zu drehen!

Lüftungsschlitze

Google Plus/Central Auto

Lüftungs- und Heizungschlitze erreicht man mit einem Schwammpinsel. Damit kann man auch viele weitere schwer zu erreichende Ecken reinigen.

An den ganz tief sitzenden Dreck kommt man mit Druckluftreiniger. Die Staubwolke die einem dann entgegen weht, könnte schon sehr erschreckend sein, doch beweist auf jeden Fall, wie dringend auch hier eine Reinigung nötig ist.

Getränkehalter

Google Plus/Kyle Chapman Motors-Austin

Getränkehalter sind oft ein wahres Bermudadreieck: Was einmal reinkommt, kommt nie mehr raus. Wenn man sie mit einer Muffinform in der passenden Größe auslegt, vermeidet man, dass zu viel Dreck in die schwer zu erreichenden Ritzen fällt.

Armaturen

Sitzt der Schmutz in kleinen Ritzen fest, hilft ein Tuch um den Kopf eines Schraubenziehers gewickelt. Auch ein Wattestäbchen erfüllt diesen Dienst, doch kann man damit nur recht lose sitzenden Schmutz beseitigen.

Decke

Nachdem es fast überall strahlt, fehlt noch die Decke im Innenraum. Mit einem Tuch aus Microfaser verschwindet auch hier der Staub. Dafür aber wirklich ein Microfasertuch nutzen, da andere Materialien hier nicht viel ausrichten!

Politur

Alle Ecken am und im Auto sind sauber, da fehlt nur noch eine umweltfreundliche Politur ohne starke chemische Gerüche. Mit etwas Olivenöl kann man alle Kunststoffteile im Auto polieren.

Puh, das war ein hartes Stück Arbeit! Doch je gründlicher die Reinigung, desto länger kann man jetzt die Füße hochlegen. Auf jeden Fall geht nach diesem Pflegeprogramm selbst ein 30 Jahre alter Opel Corsa wieder als Neuwagen durch.

Quelle:

Tiphero

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