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6 Tricks japanischer Eltern gegen mäkelige Esser

Eltern kennen das Problem, dass Kinder beim Essen oft mäkelig sind. Diese 6 Tipps von japanischen Eltern können helfen, damit Kinder bei Lebensmitteln nicht wählerisch sind und Picky Eaters werden.

5 Tricks japanischer Eltern gegen Picky Eater
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Tolle Ideen, die das Familienleben leichter und schöner machen. (Zum Artikel nach unten scrollen.)

Kinder können beim Essen wirklich wählerisch sein, dabei ist es für sie besonders wichtig, sich gesund zu ernähren, um alle für ihre Entwicklung wichtigen Nährstoffe zu bekommen. Doch wie kann man einen mäkeligen Esser, also einen sogenannten „Picky Eater“, dazu bringen, nicht immer nur Nudeln mit Ketchup oder Würstchen mit Weißbrot zu essen?



Japanische Eltern machen es vor. Sie haben ein paar Tricks auf Lager, mit denen sie ihre Kinder dazu bringen, Neues auszuprobieren, mit Freude zu essen und den Brokkoli nicht zurück auf den Teller zu spucken.

Nutze auch du ihr Wissen, um Streit mit deinem Kind zu vermeiden. Die Zeit von mäkeligen Essern ist dank dieser 6 Tipps vorbei.

1. Neue Geschmacksrichtungen

Japanische Familien integrieren viele unterschiedliche Lebensmittel und Geschmacksrichtungen in eine Mahlzeit. Studien haben ergeben, dass Kinder, die schon früh mit einem breiten Angebot an Speisen in Kontakt gekommen sind, als Erwachsene gesündere Essgewohnheiten an den Tag legen. Versuche deshalb schon früh, deine Kinder mit einer breiten Palette von Lebensmitteln unterschiedlicher Geschmacksrichtungen und Beschaffenheit zu konfrontieren. So wird auch ihre Neugier auf neues Essen gesteigert.

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2. Spaß beim Essen

Einer der Gründe, warum Kinder eine Abneigung gegen Essen entwickeln, ist, dass sie wiederholt gezwungen werden, etwas zu essen, das sie nicht mögen. Damit Kinder wieder Freude am Essen haben und es nicht zur Qual für alle Beteiligten wird oder gar in Streit oder Tränen endet, sollten Eltern bei der Ernährung auch mal fünfe gerade sein lassen und Lebensmittel erlauben, die normalerweise nicht auf dem Speiseplan stehen. Du kannst auch versuchen, das Essen auf spannende Weise auf dem Teller zu arrangieren, oder ein lustiges Gesicht auf das Sandwich malen, um die Essenszeit für dein Kind spaßiger zu gestalten.

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3. Kleinere Teller

Wenn du deinem Kind Mahlzeiten anbietest, serviere sie ihm auf einem kleineren Teller. Große Teller können Kinder einschüchtern, auch wenn die Portion darauf nicht sehr groß ist. Wenn du für deine Kinder kleineres Geschirr verwendest, werden sie zudem ermutigt, sich ihre Mahlzeiten selbst zu aufzutischen. Dies hilft ihnen bei der Auswahl des Essens und sie lernen, selbst die richtige Portionsgröße für sich zu finden. Denn die Portion, die Eltern als „normal“ ansehen, kann für ein Kind tatsächlich zu groß sein. Eltern sollten dies beim Portionieren der Nahrungsmenge berücksichtigen, bevor sich ihr Kind gänzlich gegen das Essen wehrt.

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4. Essenszeit ist Familienzeit

Gemeinsame Mahlzeiten mit der Familie sind wichtig. Mindestens eine Mahlzeit am Tag sollten Eltern mit ihren Kindern zusammen einnehmen. Regelmäßige gemeinsame Mahlzeiten und die Teilnahme des Kindes am Kochprozess können es ermutigen, mehr Interesse an dem zu zeigen, was gegessen wird. So lernen die Kinder ein gesundes Essverhalten und dass essen Spaß macht.

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5. Rennen und springen

Japaner nutzen häufiger das Fahrrad oder gehen zu Fuß, wenn sie kürzere Strecken zurücklegen müssen. Zusätzlich ermuntern sie ihre Kinder dazu, zu springen und zu rennen. Körperliche Aktivität ist wichtig, um einen gesunden Appetit zu fördern. Anstatt deine Kinder stundenlang Videospiele spielen zu lassen, ist es besser, sie zu einem Spaziergang im Park mitzunehmen oder zu Hause Verstecken zu spielen.

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6. Gelegentliche Leckereien

Eine ausgewogene Ernährung mit allen wichtigen Nährstoffen ist für Kinder essenziell. Gemüse und Obst sind dabei sehr wichtig, allerdings ist es auch okay, wenn Kinder ab und zu Süßigkeiten essen. Dadurch lernen sie einen gesunden Umgang mit Schokolade & Co. und laufen nicht Gefahr, später vermehrt auf Süßigkeiten zurückzugreifen, weil sie ihnen als Kinder verboten wurden. Neben dem Verbieten ist aber auch ein exzessiver Konsum von Süßem der falsche Weg und kann zu einer Routine und damit einhergehend zu Übergewicht bis hin zu einer Essstörung führen.

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Schon minimale Veränderungen wie ein kleinerer Teller, eine gemeinsame Mahlzeit oder mehr Bewegung können dabei helfen, Kinder zum Essen zu bewegen. Bei all deiner Verzweiflung solltest du aber immer nachsichtig mit deinem Kind sein, wenn es mal wieder nicht essen möchte, was du ihm servierst.

Noch mehr wertvolle Tipps für Eltern findest du in den folgenden Artikeln:

Quellen: japaninsides, lunamag

Vorschaubild: ©flickr/David Goehring