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8 ungewöhnliche Hausmittel gegen Unkraut

Unkraut im Rasen kann eine sehr nervige Angelegenheit sein. Diese 8 Hausmittel helfen dir dabei, es endlich loszuwerden. Günstig, clever und umweltfreundlich zugleich.

Essiggurken im Glas
© Joachim Naas – stock.adobe.com

Die besten Ideen zur Gartengestaltung gibt es hier. (Zum Artikel nach unten scrollen.)

Unkraut im Rasen und in den Blumenbeeten ist ein großes Ärgernis. Schließlich sieht es nicht nur blöd aus, sondern nimmt deinen Nutzpflanzen in den Beeten die Nährstoffe und das Licht zum Wachsen. Du musst aber nicht zwangsläufig die Chemiekeule schwingen, denn es gibt tolle Hausmittel gegen Unkraut – wir stellen dir in diesem Artikel 8 davon vor.

Hausmittel gegen Unkraut

Besonders Unkraut im Rasen kann ganz schön mühsam sein. Im Folgenden stellen wir dir Hausmittel gegen Unkraut vor. Manche von ihnen – wie die Unkrautsperre aus Zeitungen – dienen der Vorbeugung, andere – wie Natron – helfen, wenn „das Kind schon in den Brunnen gefallen ist“.

1. Brennnesselbrühe

Brennnesselbrühe (auch Brennnesseljauche) sollte zur Grundausstattung jedes Gärtners gehören. Denn das Wundermittel hilft nicht nur gegen lästiges Unkraut, es kann auch das Pflanzenwachstum anregen und Schädlinge bekämpfen. Für die Brühe musst du 2 kg Brennnesseln in 10 l Regenwasser ansetzen und einen Tag ziehen lassen. Dann kannst du die Flüssigkeit in eine Sprühflasche füllen und auf das Unkraut sprühen.

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2. Natron

Man kann auch einfach Natron gegen Unkraut einsetzen. Hierfür löst man 1 EL Natron in 1 l kochendem Wasser auf, lässt die Mischung abkühlen, rührt anschließend noch einmal um und sprüht sie dann auf die Problemstellen. Wenn die Fugen von Gehwegplatten betroffen sind, kann man auch einfach etwas Natron hineinstreuen. Wofür du Natron sonst noch verwenden kannst, erfährst du in unserem Artikel über 9 clevere Anwendungen für Natron im Garten.

3. Zeitungen

Mit Zeitungen (keine Hochglanzzeitschriften!) kann man Unkraut vorbeugen, indem man eine Unkrautsperre errichtet. Hierfür lockerst du zunächst die Erde im Beet auf, entfernst vorhandenes Unkraut und legst dann mehrere Zeitungsschichten überlappend auf den Boden. Dann feuchtest du das Papier an, damit es gut an der Erde haftet. Nun kannst du deine Pflanzen einsetzen, indem du mit der Schaufel Löcher in die Zeitungen machst. Zuletzt bedeckst du die Zeitungen mit Rindenmulch. Du kannst statt Zeitungen auch Pappe als Unkrautsperre nutzen (dann reicht eine Lage).

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4. Kartoffelwasser

Heißes Kartoffelwasser gehört zu den geheimen Klassikern unter den Unkrautvernichtern. In abgekühltem Zustand kann es darüber hinaus als Dünger für die anderen Pflanzen genutzt werden. Fairerweise muss man allerdings sagen, dass auch einfaches kochendes Wasser gegen Unkraut hilft, denn auch dieses zerstört die Pflanzenzellen. Das Kartoffelwasser hat den Mehrwert, dass die in ihm enthaltene Stärke auch die Pflanzenporen verstopft.

5. Rasenschnitt

Die richtige Rasenpflege gehört zur Vorbeugung von Unkraut unbedingt dazu. Anstatt das Gras nach dem nächsten Mähen auf den Komposthaufen zu geben, kannst du den Rasenschnitt auch zum Mulchen nutzen. So erhält der Rasen wichtige Nährstoffe und kann sich besser gegen Unkraut wehren. Wichtig hierbei ist nur, dass sich keine samentragenden Gräser im Rasenschnitt befinden, damit du nicht unfreiwillig Unkraut im Garten verteilst.

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6. Steinmehl

Viele kennen Gesteinsmehle nur als Dünger. Dabei können Sie auch wertvolle Dienste im Kampf gegen Unkraut in Fugen leisten. Indem man das Gesteinsmehl in die Fugen zwischen Steinplatten gibt, füllt man die Lücken, in die das Unkraut sonst eindringen könnte, und senkt den pH-Wert des Bodens, was das Unkrautwachstum ebenfalls hemmt.

7. Gurkenwasser

Dank des in ihm enthaltenen Essigs kann sogar Gurkenwasser Unkraut vernichten. Wie vielseitig Gurkenwasser außerdem ist, erfährst du in unserem Artikel „13 Tipps, um restliches Gurkenwasser zu verwenden“.

Wichtiger Hinweis: Essig gegen Unkraut ist nicht ganz unproblematisch. Man sollte ihn unbedingt stark verdünnen oder, wie beschrieben, auf Gurkenwasser zurückgreifen, um weder Boden noch Grundwasser zu gefährden.

Essiggurken im Glas
Das in den Gurken enthaltene Essig ist ein gutes Hausmittel gegen Unkraut. Foto: Joachim Naas – stock.adobe.com

8. Bodendecker

Die optisch erfreulichste Methode, um Unkraut endlich loszuwerden, ist das Pflanzen von Bodendeckern, wie zum Beispiel Storchschnabel, Kriechspindel und Immergrün. Die genannten Pflanzen verdrängen das Unkraut, weil sie selbst viel Platz beanspruchen.

Nachdem du jetzt weißt, wie du Unkrautvernichter selber machen kannst und welche Methoden am besten vorbeugen, sei aber noch etwas zur Ehrenrettung der grünen Plagegeister gesagt. Denn manches Unkraut, wie z.B. Giersch kann sehr nützlich sein oder sogar in der Küche verwendet werden.

Quellen: mein-schoener-gartengarten-schlueter
Vorschaubild: ©flickr/Pat Kight ©pinterest/gardaholic.net