9 Sätze von Eltern, die Teenager nerven

Die Pubertät ist eine schwierige Zeit für alle Beteiligten. Jahrelang hat man als Elternteil sein Bestes gegeben, war oft einem Nervenzusammenbruch nahe und hatte kaum Freiraum – immer mit dem Gedanken im Hinterkopf, dass alles besser wird, wenn die Kinder erst einmal größer sind. Doch dann kommt sie: die Pubertät.

Sämtliche Tipps und Ratschläge, die man bekommt oder sich zurechtgelegt hat, sind plötzlich weit weg und man steckt mittendrin im Abenteuer. Doch sosehr Teenies ihre Eltern zur Weißglut treiben, sosehr gehen auch diese ihren Kindern regelmäßig gehörig auf die Nerven. Besonders die folgenden 9 Sätze können Teenager von ihren Eltern nicht mehr hören:

1. „Räum endlich dein Zimmer auf!“

Nervige Kommentare über die Unordnung im Kinderzimmer machen es auch nicht besser. Teenies wissen, dass ihre Zimmer manchmal aussehen wie ein Saustall. Das Einzige, was helfen könnte, wäre ein Besuch von Freunden. Denn vor denen will man sich nicht blamieren.

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2. „Und wenn die anderen aus dem Fenster springen, springst du dann hinterher?“

Dass sie von ihren Freunden und Mitschülern akzeptiert werden, ist für Teenager mit das Wichtigste. Ein teures Handy oder die Schuhe, die alle anderen auch tragen, können beim sozialen Aufstieg helfen. Doch Eltern sträuben sich häufig gegen dieses Mitläufertum und denken, sie wüssten es besser. Dass sie ihre Kinder damit zur Weißglut treiben oder sogar zu Außenseitern machen, vergessen sie dabei oft.

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3. „Willst du das etwa auch noch essen?“

Teenies wissen, dass es wichtig ist, sich gesund zu ernähren. Aber Pizza, Pasta, Burger & Co. schmecken einfach zu gut. Auch wenn es den Eltern schwerfällt, sollte man die Kinder machen lassen. Sie erkennen irgendwann von ganz allein, dass Gemüse gar nicht so verkehrt ist.

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4. „So lasse ich dich aber nicht aus dem Haus gehen!“

Mode war schon immer ein Streitthema zwischen Eltern und Kindern und wird es wohl auch immer bleiben. Auch wenn dir das Outfit deines Kindes nicht gefällt, solltest du daran denken, dass es kein Zufallsgriff war. Es hat höchstwahrscheinlich Stunden vor dem Kleiderschrank verbracht und unzählige Kleidungsstücke anprobiert. Oft sind dabei sogar Tränen geflossen oder Köpfe gerollt.

Und hast du mit 16 nicht auch den ein oder anderen Mode-Fauxpas begangen? Denke doch nur an Stulpen, gekreppte Haare und Schlaghosen.

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5. „Stehst du heute überhaupt noch auf?“

Ausschlafen am Wochenende ist das Schönste überhaupt. Deshalb ist es umso nerviger, wenn Mama um 8 Uhr morgens bereits den Staubsauger anmacht oder an die Tür klopft. Schule und die Pubertät sind anstrengend für deinen Teenie und auch er hat sich etwas Entspannung verdient. Und sieh es mal so: Solange dein Kind schläft, hast du deine Ruhe.

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6. „Reiß dich mal zusammen!“

Familienfeiern sind der Horror für Teenager. Es gibt keine bessere Methode, um ihnen die Nachteile des Familienlebens vor Augen zu führen. Denn es gibt nichts Schlimmeres, als sich zwischen Onkeln, Tanten und Urgroßeltern, die langweilige Geschichten erzählen, oder der Kinderbespaßung entscheiden zu müssen. Sei also nicht verwundert, wenn dein Teenie die Augen verdreht und sich danach zu Hause sofort in sein Zimmer verzieht. Du hast dich als Teenie bei der langweiligen Geschichte deiner Tante bestimmt auch lieber in die Küche zum Abwaschen verzogen.

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7. „Ich habe irgendwo noch Fotos, wo Paul nackt in der Pfütze sitzt.“

Teenager empfinden alles, was ihre Eltern tun, als peinlich. Aus diesem Grund solltest du als Elternteil spontane Umarmungen, witzige Sprüche oder unpassende Geschichten aus der Kindheit sein lassen, um sie nicht noch mehr in Verlegenheit zu bringen. Niemand mag einen hochroten Kopf und die peinlich berührte Stille vor Freunden und Familien. Also hebe dir die Geschichten aus der Kindheit für einen Moment auf, in dem dein Teenie nicht dabei ist.

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8. „Hast du etwa immer noch nicht abgewaschen?“

Ja, auch Teenager leben gern in einem sauberen Haushalt und wissen, dass sich die Hausarbeit nicht von allein macht. Aber warum kann im Zuge der Gerechtigkeit nicht auch mal der kleine Bruder oder die kleine Schwester abwaschen? Das Aufbegehren gegen die Eltern liegt in der Natur der Pubertät und ist kein Angriff gegen dich persönlich. Am Ende sehen Teenies meistens ein, dass du recht hast.

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9. „Hilfe, Hilfe, Hilfe!“

Auch wenn es vielen Eltern so vorkommt, als würde das Leben ihrer Teenager auf die schiefe Bahn geraten, gibt es selten einen Grund zur Besorgnis. Teenies befinden sich in einer chaotischen Phase der Selbst(er)findung, in der sie nicht immer klar denken können. Doch zwischen Klamottenbergen und Essensresten im Kinderzimmer findet sich auch Hoffnung. Denn jede Pubertät ist irgendwann vorbei.

Oh, dear goodness!

Die Pubertät ist anstrengend und herausfordernd, denn die Diskussionen, Streitereien und Meinungsverschiedenheiten, das ständige Auf und Ab und die Launen gehen einem gehörig auf die Nerven und sind verletzend und kränkend. Doch man sollte versuchen, sich auch in die Lage des Kindes zu versetzen. So wird die Zeit vielleicht ein wenig erträglicher. 

Weil Erziehung nicht immer ganz leicht ist, findest du in den folgenden Artikeln noch weitere Tipps zum Thema:

Vorschaubilder: © Flickr/Jason Meredith © Flickr/Giles Turnbull

Quelle:

Brigitte

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