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Durch diese 8 Fehler beim Gießen gehen deine Blumen ein

Damit deine Pflanzen wachsen und gedeihen, brauchen sie die richtige Pflege. Vermeide deshalb diese 8 häufigen Fehler beim Blumengießen.

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Die besten Ideen zur Gartengestaltung gibt es hier. (Zum Artikel nach unten scrollen.)

Blumen richtig zu gießen, kann doch eigentlich nicht so schwer sein, oder? Dennoch passieren hierbei immer wieder typische Fehler, die dafür sorgen, dass deine geliebten Pflanzen nicht richtig wachsen oder sogar eingehen. Doch das lässt sich verhindern!

Blumen gießen: Diese 8 Fehler schaden deinen Pflanzen

Ob im Zimmer, auf dem Balkon oder im Beet – auf diese Dinge solltest du deinen Pflanzen zuliebe achten.

1. Blumen zum falschen Zeitpunkt gießen

Um deine Blumen zu gießen, gibt es günstige und weniger günstige Zeitfenster. Im Hochsommer empfiehlt es sich, die Pflanzen weder mittags noch abends, sondern am frühen Morgen zu gießen. Am Abend ist der Boden von der Hitze meistens noch so aufgewärmt, dass das Wasser schnell verdunstet und die Pflanzen nicht genügend Wasser aufnehmen können. Mittags reflektieren die Sonnenstrahlen das Wasser und deine Pflanzen könnten im schlimmsten Fall verbrennen. Der optimale Zeitpunkt zum Gießen liegt im Hochsommer daher zwischen 3 und 5 Uhr morgens. Eine automatische Bewässerungsanlage kann hier Abhilfe schaffen. Ansonsten kannst du deine Blumen aber auch am frühen Vormittag noch guten Gewissens gießen.

Bunte Blumen im Garten werden mit einer grünen Gießkanne gegossen.
Blumen giessen – flower watering 02 Foto: Blumen giessen flower watering 02

2. Jede Pflanze gleich gießen

Nicht alle Pflanzen benötigen gleich viel Wasser. Entscheide abhängig von der Pflanzenart, wie oft und mit wie viel oder wenig Wasser du gießt. Prinzipiell gilt, dass Pflanzen mit großen Blättern auch mehr Wasser benötigen. Informiere dich aber dennoch vorab über den Wasserbedarf deiner Pflanzen. Wenn du den Überblick verlierst, helfen kleine Zettel an den Pflanztöpfen, auf denen du die Gießzeit und die Gießmenge vermerkst.

Hinweis: Gelbe Blätter sind oftmals ein Zeichen dafür, dass deiner Pflanze Wasser fehlt. Braune Stellen an den Blatträndern deuten jedoch darauf hin, dass die jeweilige Pflanze zu viel gegossen wurde.

Braune Flecken an den Blatträndern – wie auf diesem Bild – deuten darauf hin, dass die Pflanze zu viel gegossen wurde.
©IRINA – adobe-stock.com Foto: IRINA – adobe-stock.com

3. Blumen mit kaltem Wasser gießen

Manche Blumen sind sehr temperaturempfindlich. Besonders sensible Blumen solltest du deshalb nicht mit einem direkten, eiskalten Wasserstrahl gießen. Informiere dich also vorab genau über den Pflegeanspruch deiner Pflanzen und gieße die Sensibelchen besser mit abgestandenem Wasser aus der Gießkanne.

Lesetipp: Erfahre hier, wie die Bewässerung mit Ollas im Garten funktioniert.

4. Ausschließlich auf Regen setzen

Auch wenn es ausgiebig geregnet hat, solltest du überprüfen, ob deine Pflanzen zusätzlich Wasser benötigen. Oft reicht die Regenmenge im Sommer nämlich nicht aus, um die durstigen Pflanzen ausreichend zu wässern. Manchmal tropft der Regen auch nur auf die Blätter der Pflanzen und erreicht den Boden gar nicht. Pflanzen in der Nähe der Hauswand bekommen vom Regen mitunter gar nichts ab.

Blick auf einen Garten mit bunten Blumen, in dem es regnet. Nach dem Regen solltest du dennoch kontrollieren, ob du deine Blumen gießen musst.
©VICUSCHKA – adobe-stock.com Foto: VICUSCHKA – adobe-stock.com

5. Falsche Pflegeroutine

Pflanzen aus dem Handel haben meistens ein Etikett mit Pflegehinweisen. Diese dienen zumindest als grobe Orientierungshilfe. Eine Blume, die zweimal in der Woche gegossen werden muss, solltest du also weder täglich noch gar nicht gießen. Du bist dir unsicher, wann deine Pflanzen gewässert werden müssen? Mithilfe des Fingertests oder eines Tannenzapfens kannst du es ganz leicht herausfinden. Hier erklären wir, wie der Trick mit dem Tannenzapfen funktioniert.

Jemand überprüft mit dem Zeigefinger, ob die Blumenerde noch feucht genug ist oder gewässert werden muss.
©piyaset – adobe-stock.com Foto: piyaset – adobe-stock.com

6. Urlaubsvertretung vergessen

Es steht eine Reise an? Dann vergiss niemals, jemanden zu organisieren, der deine Pflanzen während deiner Abwesenheit pflegen kann. Wenn die Pflanzen nämlich wochenlang kein Wasser bekommen, gehen sie mit Sicherheit ein. Alternativ kannst du deine Pflanzen während deines Urlaubs aber auch mit einer DIY-Bewässerungsanlage aus Flaschen versorgen.

3 grüne Plastikflaschen in braunen Balkonkästen dienen im Urlaub als DIY-Bewässerungsanlage.
©RafMaster – adobe-stock.com Foto: RafMaster – adobe-stock.com

7. Nicht auf Staunässe achten

Wenn nach dem Gießen noch Wasser im Topf zurückbleibt, kann sich Staunässe bilden. Viele Pflanzen reagieren daraufhin mit Wurzelfäule und gehen ein. Achte also darauf, dass sich kein Wasser anstaut und kippe das Wasser auf den Untersetzern regelmäßig aus.

8. Immergrüne Balkonpflanzen vergessen

Auch winterharte Pflanzen benötigen Wasser, was Hobbygärtner gut und gerne mal vergessen. Gieße die immergrünen Gewächse also auch bei niedrigen Temperaturen hin und wieder, damit sie nicht eingehen. Die Pflanzen benötigen zwar deutlich weniger Wasser als im Frühling oder im Sommer, ganz vernachlässigen solltest du sie dennoch nicht.

Gib’s zu – der ein oder andere Fehler ist dir beim Blumengießen garantiert auch schon passiert. Mithilfe dieser Tipps werden deine Pflanzen aber in Zukunft garantiert wachsen und gedeihen.

Quelle: utopia
Vorschaubilder: ©piyaset – adobe-stock.com ©IRINA – adobe-stock.com