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10 Fehler, die deine Haare ruinieren

Um gepflegte und gesunde Haare zu haben, sollte man die folgenden Fehler vermeiden. Wir verraten dir, wie du deine Haare weniger beanspruchst.

Eine Frau bindet sich einen Pferdeschwanz.
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Der Wunsch nach schönen und gepflegten Haaren ist ein Traum, den viele Menschen haben. Allerdings gibt es einige Gewohnheiten, die auf den ersten Blick harmlos erscheinen, aber unsere Haare ruinieren können, ohne dass wir es merken. Um unsere Haare nicht unbeabsichtigt zu schädigen, sollten wir laut Experten der Haar- und Hautpflege die folgenden 10 Fehler vermeiden.

Haare ruinieren: Das raten Experten

Es gibt nicht DAS eine Geheimnis für gepflegte und gesunde Haare. Jeder Mensch hat eine etwas andere Haarstruktur und muss für sich die beste Pflege finden. Jedoch gibt es Routinen, die deine Haare ruinieren können, weil sie austrocknen oder die Strähnen strapazieren.

Lesetipp: 4 Dinge, die Haare über deine Persönlichkeit verraten.

1. Haare zu selten waschen

Es ist ein weitverbreitetes Gerücht, dass seltenes Haarewaschen dabei helfe, die Talgproduktion zu reduzieren und so für langsamer fettendes Haar sorge. Tatsächlich raten Hautärzte sogar davon ab, seine Haare ausfetten zu lassen, da die so auf der Kopfhaut entstehenden Öle den idealen Nährboden für spezielle, auf dem Kopf lebende Hefepilze liefern. Diese können sich dann vermehren und für ernsthafte Infektionen sorgen. Daher sollten die Haare regelmäßig – also mindestens ein- bis zweimal die Woche – von überschüssigem Talg befreit werden.

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2. Zu wenig Feuchtigkeit zuführen

Die richtige Pflege ist das A und O für gesundes Haar. Wird dem Haar nicht genug Feuchtigkeit zugeführt, wird es schnell trocken, strohig und kraftlos. Trockene Haare sind zudem anfälliger für Haarbruch, weswegen Friseure etwa einmal die Woche eine intensive Haarkur mit feuchtigkeitsspendenden Inhaltsstoffen wie Aloe vera empfehlen, um das Haar glänzend und geschmeidig zu halten.

3. Nicht auf die Inhaltsstoffe des Shampoos achten

Wer den Inhaltsstoffen seiner Haarpflegeprodukte keine Beachtung schenkt, kann seinen Haaren mehr schaden, als ihm lieb ist. Denn nicht selten sind darin Stoffe enthalten, die mit der Kopfhaut besser nicht in Berührung kommen sollten. So etwa die schaumbildenden „Sodium Laureth“-Sulfate. Diese haben nämlich die Eigenschaft, sowohl mit Wasser als auch mit Fetten reagieren zu können, weswegen zu viel Talg auf der Kopfhaut entfernt wird und Hautreizungen begünstigt werden. Zudem stehen sie aufgrund des bei ihrer Herstellung freigesetzten Dioxans im Verdacht, Krebs zu erregen. Dass „Sodium Laureth“-Sulfate nichts auf dem Kopf oder auf der Haut im Allgemeinen zu suchen haben, verdeutlicht auch der Fakt, dass sie zudem in Autowaschanlagen und Flüssigwaschmitteln eingesetzt werden.

Um deinen Haaren und deiner Gesundheit nicht zu schaden, empfiehlt es sich, auf alternative Pflegeprodukte zurückzugreifen. Zertifizierte Naturkosmetik kommt etwa gänzlich ohne den schaumbildenden Inhaltsstoff aus.

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4. Hartes Wasser zum Waschen verwenden

Nur die wenigsten machen sich über den Härtegrad ihres Leitungswassers Gedanken. Dabei kann zu hartes Wasser das Haar langfristig schädigen, indem die darin enthaltenen Calcium- und Magnesiumverbindungen Rückstände auf der Kopfhaut und in den Längen hinterlassen. Diese trocknen das Haar nämlich aus, was wiederum zu unerwünschtem Haarbruch führt.

Um herauszufinden, ob dein Leitungswasser zu hart ist, kannst du diese Methoden zur Bestimmung der Wasserhärte anwenden. Sollte dein Wasser tatsächlich zu kalkhaltig sein, kann die Installation eines Wasserfilters dabei helfen, das Wasser zu enthärten und so deine Kopfhaut und deine Haare zu schonen.

5. Falsche Bürsttechnik

Die meisten Menschen bürsten ihre Haare vom Haaransatz über die Längen bis hin zu den Spitzen. Dabei werden jedoch Knötchen bereits von oben nach unten gezogen, wo sie letztlich die Haarenden zum Brechen bringen können. Daher ist es besser, zunächst die Spitzen zu bürsten und sich dann schrittweise über die Längen bis hin zum Haaransatz durchzuarbeiten. So lassen sich kleine Knötchen direkt lösen, bevor sie zu einem riesigen Knoten werden und zu Haarbruch führen. 

Eine Frau bürstet ihre Haare mit einem Kamm.
Schon beim Haarekämmen kann man etwas falsch amchen. Foto: Pixel-Shot – stock.adobe.com

6. Föhnen

Hitze, egal in welcher Form, trocknet das Haar aus. Beim Föhnen gelangt die Hitze dabei direkt und für längere Zeit konzentriert auf die einzelnen Haarsträhnen. Wann immer es möglich ist, sollten die Haare demnach an der Luft getrocknet werden. Das ist nicht nur besser für die Kopfhaut, sondern auch für die Längen. Wem es nicht möglich ist, auf den Föhn zu verzichten, kann entweder die Kaltfunktion aktivieren oder aber einen Diffusor-Aufsatz verwenden, um zusätzlichen Raum zwischen Föhn und Haar zu schaffen.

7. Enger Pferdeschwanz

Wer regelmäßig einen sehr engen Pferdeschwanz trägt, sorgt für übermäßige Spannung an der Haarwurzel. Das kann auf Dauer zu Haarverlust und kahlen Stellen führen. Es empfiehlt sich, den Haargummi etwas lockerer um die Haare zu binden oder aber alternative Frisuren auszuprobieren, bei denen die Haare nicht grob in eine Richtung gezogen werden.

Eine Frau bindet sich einen Pferdeschwanz.
Manche Frisuren können die Haare schädigen. Foto: peach100 – stock.adobe.com

8. Mit nassen Haaren schlafen

Im nassen Zustand ist die Haarstruktur geöffnet, weswegen die Haare empfindlicher sind als im trockenen Zustand. Beim Schlafen sind die Haare zudem ständig in Bewegung und reiben am Kissen entlang, was Haarbruch noch weiter begünstigt. Daher sollten deine Haare vor dem Schlafengehen unbedingt vollständig getrocknet sein.

9. Kissenbezüge aus Baumwolle

Auch das Material des Kissenbezuges spielt eine wichtige Rolle bei der Haarpflege. Denn Baumwolle raut das Haar zusätzlich auf, wodurch etliche Knoten und Spliss die Folge sind. Bei einem Seidenbezug gleitet das Haar hingegen einfach über das Material, ohne aufgeraut zu werden. Dadurch wird es auf natürliche Weise über Nacht glatter und glänzender als beispielsweise bei Kissenbezügen aus Baumwolle.

Ein weißer Kissenbezug aus Seide liegt auf einem rosa-bezogenen Bett.
Kissenbezüge aus Baumwolle können deine Haare ruinieren. Foto: New Africa – stock.adobe.com

10. Nährstoffmangel

Eine gesunde und ausgewogene Ernährung wirkt sich selbstverständlich auch auf die Haare aus. Gerade die Vitamine B3, B5 und B6 sorgen für kräftiges Haar, regulieren die Talgproduktion und regen die Stoffwechselprozesse an der Haarwurzel an. Ein Mangel an diesen Nährstoffen kann hingegen zu kraftlos und stumpf aussehendem Haar oder gar zu Haarausfall führen. Daher ist es wichtig, darauf zu achten, alle wichtigen Nährstoffe über die Nahrung oder Nahrungsergänzungsmittel zu sich zu nehmen.

Wie du siehst, ist nicht alles so harmlos für dein Haar, wie du vielleicht denkst. Manches, was du möglicherweise schon immer so gemacht hast, sorgt unbewusst auf Dauer für Haarbruch und Haarausfall. So kann es nicht schaden, darüber Bescheid zu wissen und diese Fehler künftig zu vermeiden. Der perfekten Haarpracht steht so ganz sicher nichts mehr im Wege.

Quelle: brightside
Vorschaubilder: ©flickr/colorblindPICASO
©flickr/J Mark Dodds
©peach100 – stock.adobe.com