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Inhalieren bei Erkältung: So machst du es richtig

Inhalieren bei Schnupfen kann wohltuend sein. Wie es geht und was es dabei alles zu beachten gibt, erfährst du hier.

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Die besten Hausmittel, Tipps und Tricks für Schönheit und Körperpflege. (Zum Artikel nach unten scrollen.)

Das Inhalieren gehört zu den häufigsten Hausmitteln bei Schnupfen und Husten. Es dient dazu, eine verstopfte Nase zu befreien und gereizte Bronchien zu beruhigen. Dennoch ist das Einatmen von Wasserdampf nicht immer eine erfolgversprechende Methode zur Linderung von Erkältungssymptomen. Hier sind einige wichtige Punkte, auf die du achten solltest.

Inhalieren bei Schnupfen und Husten

Bei einem Schnupfen zu inhalieren, trägt zur Linderung der Symptome bei. Der Wasserdampf befreit nämlich die oberen Atemwege und die Nasennebenhöhlen. Außerdem befeuchtet er die Schleimhäute. Festsitzenden Schleim in den Bronchien, der sich nur schwer abhusten lässt, erreicht der Wasserdampf allerdings nicht.

Um den Husten loszuwerden, benötigst du entweder Medikamente aus der Apotheke oder einen Vernebler mit einer speziellen Kochsalzlösung zum Inhalieren.

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So funktioniert das Inhalieren bei Schnupfen mit Wasserdampf

Koche zunächst 500 ml Wasser auf und gib es in eine hitzebeständige Schüssel. Beuge deinen Kopf über das Wasser und atme den Dampf so tief wie möglich ein – immer abwechselnd durch Mund und Nase. Wenn der Wasserdampf noch zu heiß ist, wartest du einfach einen Moment. Damit das Inhalieren noch effektiver wird, kannst du ein Handtuch über deinen Kopf und die Schüssel legen.

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Wichtig: Achte darauf, dass die Schüssel fest auf dem Tisch steht und das Handtuch nur leicht aufliegt. Wenn die Schüssel umkippt, kann es zu schweren Verbrennungen kommen. Kinder sollten deshalb – wenn überhaupt – nur unter Aufsicht über einer Schüssel inhalieren.

Wenn dir das Inhalieren über der Schüssel zu gefährlich erscheint, kannst du auch einen Inhalator aus Kunststoff verwenden. Diesen erhältst du in der Apotheke oder im Drogeriemarkt für weniger als 20 Euro. Vor allem bei erkälteten Kindern ist ein solcher Inhalator empfehlenswert, da die Anwendung wesentlich ungefährlicher ist.

Ein gelber Inhalator
Inhalieren kann bei einer Erkältung hilfreich sein. Foto: MediaPartisans

Wie lange sollte man inhalieren?

Um mithilfe des Wasserdampfs eine Linderung der Symptome zu erzielen, solltest du regelmäßig inhalieren. Bei einem Schnupfen kannst du bis zu dreimal täglich für jeweils zehn Minuten inhalieren.

Hausmittel zum Inhalieren

Ob Eukalyptusöl, Pfefferminzöl, Kiefernöl oder Erkältungssalben – viele Hausmittel helfen bei einer Erkältung und werden auch zum Inhalieren verwendet. Die Augen könnten durch die ätherischen Öle allerdings stark gereizt werden. Verwende diese Hausmittel deshalb besser nur, wenn du einen Inhalator besitzt. Bei Asthmapatienten und Kindern ist ebenfalls Vorsicht geboten. Durch die ätherischen Öle könnte die Bronchialmuskulatur verkrampfen, was möglicherweise zu Atemnot führt.

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Tipp: Kamillentee oder ein paar Tropfen Kamillenkonzentrat eignen sich hervorragend als Zusatz zum Inhalieren. Kamille ist nämlich gut verträglich und macht das Inhalieren effektiver.

Mit Salz inhalieren

Auch Kochsalzlösungen werden zum Inhalieren empfohlen. Diese funktionieren allerdings nicht über Wasserdampf. Der Wasserdampf transportiert die Salzteilchen nämlich nicht mit, da Salz einen deutlich höheren Siedepunkt hat als Wasser. Um mit Salzwasser effektiv zu inhalieren, wird ein elektrischer Inhalator (Vernebler) benötigt. Ein solches Gerät kann die Salzlösung mithilfe von Druckluft sehr fein vernebeln. Nur so kann sich die Wirkung des Salzes beim Inhalieren vollständig entfalten.

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Eine eindeutige medizinische Wirkung des Inhalierens konnte bisher nicht endgültig nachgewiesen werden. Da Inhalieren bei Schnupfen und Husten aber in jedem Fall das Wohlbefinden steigert, ist es definitiv einen Versuch wert. Hast du bei Erkältungssymptomen auch schon mal inhaliert?

Weitere Tipps bei Husten, Halsschmerzen und Erkältung findest du hier:

Quellen: utopia, aok, apotheken-umschau
Vorschaubild: ©Flickr/smo
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