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Vermeide diese 15 Fehler beim Planen eines Kindergeburtstages

Die Planung von Kindergeburtstagen kann zu einer echten Herausforderung werden. Wenn du diese 15 Fehler vermeidest, wird es zum Kinderspiel!

Kleines Mädchen sitzt im Auto und freut sich über Luftballons
© IMAGO / imagebroker

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Was für die Kinder das Highlight des Jahres ist, bringt Eltern gerne mal ins Schwitzen: Kindergeburtstage sind für Erwachsene wahrlich kein Zuckerschlecken.

Damit die Feier für alle fröhlich und möglichst stressfrei verläuft, gibt es bereits bei der Planung ein paar Dinge, die man beachten sollte. So haben weder Chaos, Tränen noch Langeweile eine Chance – und Mama und Papa können sich gelassen mit ihrem Jubilar mitfreuen. Wenn du diese 15 Fehler vermeidest, wird der Kindergeburtstag für alle ein Hit.

1. zu nett sein

Natürlich sollte man seine kleinen Gäste freundlich und respektvoll behandeln. Aber bei einer Gruppe aufgekratzter Knirpse ist es auch wichtig, rechtzeitig „Stopp“ zu sagen, wenn etwas aus dem Ruder läuft.

Übernimm als Erwachsener bewusst – aber mit einem Lächeln – die Führung der Kinderschar: Du hast dir ein Programm überlegt und das funktioniert nur, wenn alle an einem Strang ziehen. Wenn die Kinder merken, dass sie sich auf dich verlassen können, entspannt sich die Situation merklich.

2. Angst vor Altbekanntem

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Kuchen, Topfschlagen und Sackhüpfen sind ein alter Hut? Von wegen! Kinder brauchen weit weniger Abwechslung, als es Eltern manchmal denken.

Die klassischen Kindergeburtstagsspiele haben handfeste Vorteile: Zum einen haben sie sich tausendfach bewährt, zum anderen lassen sich Kinder viel leichter für Bekanntes begeistern als für neue Ideen. Darüber hinaus ersparen bekannte Spiele mühseliges Erklären, sodass die Kinder sofort loslegen können. 

3. unter Konkurrenzdruck geraten

Kindergeburtstage sind kein Wettbewerb. Kinder können sich sehr gut darauf einlassen, dass es hier und da unterschiedlich zugeht.

Wenn beim einen Freund ein echter Clown zu Besuch war, beim anderen alle Kinder riesige Dino-Figuren geschenkt bekommen haben und beim dritten Freund die Torte wie Neuschwanstein aussah, so sollte man entspannt bleiben: Jede Familie veranstaltet ihren Kindergeburtstag nach ihren eigenen Möglichkeiten. Das Wichtigste ist, dass die Kinder zusammen Spaß haben.

4. Familie feiert mit

Klar, der eigene Nachwuchs freut sich, wenn Oma und Opa zu Besuch kommen. Doch sollte man Familienfeier und Kindergeburtstag strikt trennen.

Nur so können sich die Eltern voll und ganz auf die Kinderschar konzentrieren. Die Kinder selbst fühlen sich außerdem wesentlich unbefangener, wenn sie „unter sich“ sind. 

5. einseitige Spiele

Grundsätzlich sollte man lieber zu viele Spiele einplanen als zu wenige. Weglassen kann man dann immer noch das ein oder andere, wenn die Kinder keine Bespaßung brauchen. Allerdings gestaltet sich das freie Spielen auf Geburtstagspartys oft schwierig: Die Gruppengröße ist für Kinder meist ungewohnt, sodass es schnell zu Konflikten oder Grüppchenbildung kommt.

Die Spiele selbst sollten verschiedene Fähigkeiten ansprechen, sodass für jeden etwas dabei ist und sich niemand abgehängt fühlt. Schnelle und ruhige Spiele wechseln sich dabei ab. Bei Wettkampfspielen sollte man vorher abschätzen, ob auch alle Kinder mithalten können.

6. das Kinderzimmer öffnen

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Das Kinderzimmer weckt die Neugier der kleinen Besucher: so viele unbekannte Spielsachen! Der Kindergeburtstag sollte aber genau aus diesem Grund auf „neutralem Boden“ stattfinden. Allzu schnell sondern sich sonst einzelne Kinder ab, das Zimmer versinkt im Chaos und es kommt zum Streit um besondere Spielzeuge.

Auch sollte kein Spielzeug aus dem Kinderzimmer mitgenommen werden – selbst wenn es das nagelneue Lieblingsgeschenk ist. Nur was alle gemeinsam spielen können, löst keinen Zwist aus.

7. wildes Auspacken

Beim Kindergeburtstag geht es nicht um die Geschenke. Trotzdem sollten die Geschenke gebührend gewürdigt werden – das ist man schon allein den Schenkenden schuldig.

Das Geschenkeauspacken sollte daher ein eigener Programmpunkt sein, der erst dann erfolgt, wenn sich das Ankunfts-Durcheinander gelegt hat.

8. Pflicht-Einladungen

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Freundschaften unter Kindern sind sehr wankelmütig. Als Eltern sollte man in diese Dynamik nicht eingreifen.

Zwinge also nie dein Kind, einen ehemaligen Freund einzuladen, nur weil es selbst auf dessen Geburtstag war. Auch Kinder von Bekannten haben auf dem Kindergeburtstag nichts verloren, wenn sie nicht zum festen Freundeskreis dazugehören. Selbst wenn die Eltern glauben, dass das ihrer persönlichen Beziehungspflege guttut.

9. Kinder nicht vorstellen

Gibt es Kinder, die die anderen kleinen Gäste nicht kennen? Stelle alle Kinder einander ausführlich vor. Wenn man jemanden ungefähr einordnen kann, fällt das Kontakteknüpfen gleich viel leichter.

10. zu viele Gäste

Die alte Faustformel gilt immer noch: immer so viele Kinder einladen, wie das Kind alt ist. Denn mit zehn Zehnjährigen kommt man noch zurecht. Acht Vierjährige wachsen einem jedoch schnell über den Kopf. 

11. üppiges Essen

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Anders als bei Feiern unter Erwachsenen ist das Essen bei Kindern eindeutig Nebensache. Man sollte also weder zu viel Zeit dafür einplanen, was sonst zu Unruhe führt, noch sollte das Angebot zu reichhaltig sein – je größer die Auswahl, umso eher verlieren die Kleinen den Überblick und damit die Lust aufs Essen.

Merke: Es kommt schon kein Kind vor Hunger um, wenn es einen Nachmittag lang nur ein halbes Stück Kuchen und ein Drittel Würstchen isst. Bei der Aufregung ist das ganz normal.

12. zu lange

Achte auf deine Kräfte und die Kräfte der Kinder. Für Grundschulkinder sind drei, maximal vier Stunden Party total ausreichend. Sonst ist irgendwann die Luft raus und die Stimmung kippt.

Ein Tipp ist es, die Feier vormittags steigen zu lassen. Dann sind die Kinder noch frisch und die Eltern haben den Rest des Tages gemütlich Zeit, wieder für Ordnung zu sorgen.

13. Aufregung schüren

Kleines Mädchen sitzt im Auto und freut sich über Luftballons
Foto: IMAGO / imagebroker

Kinder warten monatelang jeden Tag auf ihren Geburtstag. Um die Aufregung nicht zusätzlich zu schüren, sollte daher vorab nur sachlich über die geplante Party gesprochen werden.

Es soll schon vorgekommen sein, dass Kinder vor Aufregung an ihrem eigenen Geburtstag krank geworden sind. 

14. Giveaways zu früh verteilen

In den letzten Jahren hat es sich eingebürgert, den Partygästen zum Abschied eine kleine Tüte mit Süßigkeiten und Kleinkram mitzugeben. Wie man es damit hält, bleibt jedem selbst überlassen. Wichtig ist nur, dass man die Tütchen nicht zu früh verteilt, da es sonst dazu kommen kann, dass etwas durcheinandergerät, verloren geht oder es auf sonst eine Weise zu Frust und Tränen kommt. 

15. kein Plan B

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Selbst im Hochsommer sollte man immer damit rechnen, dass das Wetter umschlagen kann. Halte daher stets einen Plan B bereit, damit ihr nachher nicht im Regen steht – oder zumindest nicht ohne Regenschutz.

Mit der richtigen Planung sind Kindergeburtstage eine wunderschöne Sache – für Groß und Klein. Wenn du noch weitere Anregungen brauchst, könnten diese Artikel für dich interessant sein.

 

Vorschaubilder: ©IMAGO / imagebroker ©flickr.com/Jim Pennucci
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