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Waschlappen benutzen: Tipps für die Körperpflege ohne Dusche

Körperpflege ist auch ohne tägliches Duschen möglich. Wer sich stattdessen mit Waschlappen wäscht, kann nicht nur eine Menge Wasser sparen.

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Die Körperpflege mit dem Waschlappen soll Energie und Wasser sparen. Doch auch aus anderen Gründen kann es sich durchaus lohnen, ein paar der teilweise fast vergessenen Waschlappen rauszukramen und im Badezimmer zu deponieren.

Warum sich Waschlappen durchaus lohnen

Bei vielen Menschen sind Waschlappen in den letzten Jahren in Vergessenheit geraten. Nun feiern sie angesichts steigender Energiepreise ihr Comeback. Wer zum Waschlappen greift, statt sich lange unter die heiße Dusche zu stellen, kann eine ganze Menge Wasser sparen.

Laut Verbraucherzentrale gehen nämlich in jedem Haushalt im Durchschnitt rund 13 Prozent der Energiekosten für Warmwasser drauf. Das Waschen mit dem Stoffhandschuh hat noch einen weiteren Vorteil: Die Haut wird hierbei weniger strapaziert als beim täglichen Duschen.

Waschen mit dem Waschlappen. Energie und Wasser sparen bei der Körperpflege.
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Lohnt es sich wirklich?

Waschlappen sind vergleichsweise günstig: Im Drogeriemarkt zahlt man pro Stück nur ca. 1,50 Euro. Selbst ein Sparduschkopf verbraucht innerhalb einer Minute sechs bis acht Liter Wasser. So viel Wasser benötigst du für die gesamte Reinigung mit dem Stofflappen nicht. Selbst wenn du nur jeden zweiten Tag auf das Duschen verzichtest und stattdessen auf den Waschlappen zurückgreifst, sparst du also immer noch eine Menge Wasser.

Waschlappen benutzen: Tipps für die Körperpflege ohne Dusche
Foto: Pixabay/Pezibear

Tipps zur richtigen Anwendung

Wie die Körperpflege mit dem Stofflappen funktioniert, erklärt sich eigentlich von selbst. Am besten gehst du dabei folgendermaßen vor:

Lass etwas lauwarmes Wasser in das Waschbecken ein und gib bei Bedarf einen Schuss Duschgel oder eine milde Seife hinzu. Tauche den Waschlappen in das Wasser, wringe ihn leicht aus und reinige damit anschließend die gewünschten Körperstellen. Übe dabei immer nur leichten Druck aus, um deine Haut zu schonen.

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Wichtig: Achte darauf, nicht nur die großen Oberflächen wie Bauch, Arme, Rücken und Beine zu reinigen. Empfindlichen und schwer zugänglichen Stellen, wie z.B. Achseln, Füßen, Leisten und der Pofalte, solltest du bei der Körperpflege mit dem Waschlappen besondere Aufmerksamkeit schenken. Für den Intimbereich verwendest du am besten nur klares Wasser, um den pH-Haushalt nicht durcheinanderzubringen.

Wie hygienisch sind Waschlappen?

Der Hygiene zuliebe sollten mindestens zwei Waschlappen genutzt werden. Einer für den Po und einer für die restlichen Körperregionen. Bei Bedarf kannst du zusätzlich einen dritten Lappen für die Intimreinigung und einen vierten für das Gesicht verwenden. Du kannst die Waschlappen bis zu drei Tage verwenden und musst sie dementsprechend nicht täglich austauschen.

Waschlappen zum Trocknen aufhängen.
Foto: IMAGO / robertkalb photographien

Wringe den Stofflappen nach der Körperpflege gründlich aus und hänge ihn zum Trocknen auf. Wenn der Lappen feucht bleibt, können sich Bakterien schneller vermehren. Spätestens, wenn der Waschlappen unangenehm riecht, sollte er allerdings ausgetauscht werden. Die gebrauchten Waschlappen wäschst du in der Waschmaschine bei 60 oder 90 °C. Anschließend kannst du sie wiederverwenden.

Das Waschen mit dem Waschlappen hat übrigens nichts mit Katzenwäsche zu tun. Verschiedene Hautärzte haben herausgefunden, dass du auch auf diese Weise ausreichend sauber wirst. Dabei schonst du außerdem deine Haut und sparst Wasser. Insgesamt also eine durchaus sinnvolle Alternative zum täglichen Duschen!

Weitere Tipps, um in Zeiten der Energiekrise zu sparen, findest du hier:

Quellen: utopia, praxistipps.focus
Vorschaubilder: ©Flickr/molybdena  ©Wikimedia/Joho345/CC0 1.0 Universal