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Wassereinlagerungen im Körper: So wirst du sie los

Ob Schwangerschaft oder geschwollene Beine: Wassereinlagerungen kannst du auf natürliche Weise loswerden – hier sind die besten Tipps dafür.

Ein Mensch liegt mit dicken Beinen auf einem Bett.
© bonnontawat - stock.adobe.com

Tipps und Wissenswertes für eine gesunde und ausgewogene Ernährung. (Zum Artikel nach unten scrollen.)

Kennst du das Gefühl, morgens aufzuwachen, auf die Waage zu steigen und plötzlich 2 bis 3 Kilogramm schwerer zu sein, selbst wenn du am Vortag gar nicht so viel gegessen hast? Vielleicht stecken Wassereinlagerungen in deinem Körper dahinter. Welche Anzeichen es gibt, erfährst du in diesem Artikel.

Wassereinlagerung im Körper

Normalerweise nicht. Solche starken Gewichtsschwankungen sind häufig Wassereinlagerungen geschuldet. Besonders bei Schwangeren, Menschen mit wenig Bewegung oder als Nebenwirkung von Medikamenten können diese Schwellungen auftreten. Oftmals macht sich dieses Wasser auch an geschwollenen Beinen, Fingern und Gelenken bemerkbar. Das ist nicht nur unangenehm, sondern kann auch das Bindegewebe ausleiern und mit ständiger Gewichtszunahme einhergehen.

Doch zum Glück haben Wassereinlagerungen oftmals einfache Ursachen und einfache Lösungen. Hier lernst du, welche Gründe es geben kann und was du dagegen machen kannst.

Eine Illustration von geschwollenen Füßen zu normal dicken Beinen.
Hast du Wassereinlagerungen im Körper? Foto: Media Partisans/FUNKE Digital

Zu viel Natrium

Nahrungsmittel, die sehr viel Salz enthalten, fördern Wassereinlagerungen. Das gilt besonders dann, wenn man nicht genug trinkt, um das Salz wieder aus dem Körper zu spülen. Wenn der Körper nämlich zu viel Salz bekommt, speichert er Wasser, um den Haushalt im Gleichgewicht zu halten. Im Extremfall können die Zellen so bis zu 20-mal größer werden. Zum Glück ist die Lösung ziemlich einfach: Iss weniger salzige und verarbeitete Speisen.

Tipp: Fast Food und Fertigessen hat nämlich oft einen stark erhöhten Salzgehalt, um den Geschmack zu verstärken. Das gilt auch für Fertigsupppen und Tiefkühlpizzen. Iss stattdessen lieber frisches Gemüse und Soßen mit wenig Salz. 

Zu wenig getrunken

Viele Menschen trinken immer noch zu wenig Wasser. Wenn das passiert, versucht der Körper natürlich, so viel Wasser wie möglich zu speichern. Das führt zu Einlagerungen. Dagegen hilft vor allem eines: regelmäßig ausreichend Wasser trinken. 

Tipp: Grundsätzlich sind 1,5 bis 2 Liter Wasser am Tag ideal. Zusätzlich hilft es, Gemüse mit hohem Wasseranteil zu essen, wie zum Beispiel Paprika und Gurke. Der Vorteil dabei: Du nimmst zusätzlich Vitamine zu dir.

Eine Illustration von einer Hand, die Wasser aus einem Krug in ein Glas schüttet.
Tatsächlich kann fehlendes Wasser zu Einlagerungen führen. Foto: pixabay/Marta Cuesta

Magnesiummangel

Auch zu wenig Magnesium kann zu Wassereinlagerungen führen. Der Körper braucht dieses Mineral für beinahe alle Funktionen. Wenn es fehlt, kann der Körper nicht richtig funktionieren und lagert Wasser ein. Zum Glück ist auch hier die Lösung einfach und lecker.

Tipp: Wenn du Früchte wie Avocado, Spinat oder auch Joghurt zu dir nimmst, nimmst du viel Magnesium auf und dein Körper kann wieder besser funktionieren. Auch Vollkornprodukte und grünes Gemüse aller Art sind reich an Magnesium. So sind hängende Haut und plötzliche Gewichtszunahme kein Thema mehr.

Ein Mensch liegt mit dicken Beinen auf einem Bett.
Wassereinlagerungen im Körper können verschiedene Gründe haben. Foto: bonnontawat – stock.adobe.com

Diese Tipps können dabei helfen, aufgeschwemmte Zellen zu verkleinern und Wassereinlagerungen zu reduzieren. Allerdings weisen Wassereinlagerungen meist auch auf einen ungesunden Lebensstil hin. Sport treiben hilft zusätzlich, Wassereinlagerungen zu verringern und das Gewebe zu straffen. Wenn die Symptome allerdings über lange Zeit anhalten, ohne dass es eine Erklärung gibt, sollte in jedem Fall ein Arzt aufgesucht werden. 

Quelle: remedydaily
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