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10 Tipps, wie du deine Fixkosten senken kannst

Bei den monatlichen Ausgaben, auch Fixkosten genannt, lässt sich so einiges sparen. Ein Haushaltsbuch kann helfen, die Fixkosten im Haushalt zu identifizieren und zu senken.

10 Tipps, wie du deine Fixkosten senken kannst
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Dein Gehalt ist frisch auf dem Konto, doch die Freude währt meist nur kurz: Denn schon am Monatsersten werden die ersten Beträge wieder abgebucht. Meistens handelt es sich dabei um die sogenannten Fixkosten, die Monat für Monat in gleicher Höhe auftreten. Zu ihnen zählen deine Miete, die Wasser- und Stromrechnung, aber auch die Kosten für Handyvertrag und Netflix-Abo. Damit am Ende des Monats wenigstens ein bisschen mehr Geld auf dem Konto übrigbleibt, kann es sich lohnen, einmal genau hinzuschauen, inwieweit man seine Fixkosten senken kann.


Tricks und Lifehacks, die das Leben leichter machen, erwünscht? Bitte sehr! (Zum Artikel nach unten scrollen.)


Bevor du dich aber genauer mit den folgenden 10 Tipps beschäftigst, ist es wichtig, dass du dir einen genauen Überblick über deine monatlichen Fixkosten verschaffst. Nur so lassen sich Möglichkeiten zum Sparen finden und Kostenkiller eliminieren.

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1. Krankenkassen vergleichen

Du solltest regelmäßig überprüfen, ob deine aktuelle Krankenkasse immer noch das beste Preis-Leistungs-Verhältnis bietet. Ist das nicht Fall, denke über einen Wechsel nach. Zudem bieten viele Krankenkassen Bonusprogramme an, mit denen man Punkte sammeln und diese später gegen Prämien oder Geld eintauschen kann.

2. Versicherungen überprüfen

Verschaffe dir einen Überblick über deine aktuellen Versicherungen und überlege, ob du sie wirklich alle benötigst. Vergleiche außerdem deine Beiträge mit denen anderer Anbieter und wechsle diese gegebenenfalls. Bei Hausrat-, Rechtsschutz- und Haftpflichtversicherungen lassen sich jährlich einige Hundert Euro einsparen.

3. Telefon-, Internet- und Mobilfunkverträge prüfen

Hast du noch einen alten Mobilfunk- oder Internetvertrag, solltest du ihn überprüfen und mit den aktuellen Tarifen vergleichen. Altkunden werden von ihrem Anbieter nicht immer über preiswertere Alternativen informiert. Überlege dir darüber hinaus, ob die Leistungen deines aktuellen Tarifs noch deinen Bedürfnissen entsprechen. Benötigst du wirklich noch einen Festnetzanschluss oder viel Datenvolumen auf dem Handy, wenn du von zu Hause aus arbeitest?

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4. Abos checken

Erstelle in regelmäßigen Abständen eine Liste über deine Abonnements und Mitgliedschaften, für die du Geld bezahlst, und kündige, was du innerhalb der letzten sechs Monate nicht genutzt hast. Zeitschriften kann man häufig in der Leihbibliothek lesen und viele sportliche Aktivitäten sind auch im Freien möglich.

Achtung: Viele Abos verlängern sich automatisch, wenn du sie nicht kündigst. Achte deshalb immer auf die Kündigungsfristen!

5. Einkauf strukturieren

Schreibe eine Einkaufsliste für deinen Supermarktbesuch, um einerseits Spontankäufe zu vermeiden und um andererseits nichts zu vergessen und Doppelfahrten einzusparen. Generell solltest du eher beim Discounter einkaufen, denn selbst Markenprodukte sind dort oft günstiger. Willst du bei Möbeln, Klamotten, Spielzeug und dergleichen sparen, bieten sich Flohmärkte und Secondhandläden an.

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6.  Kreditkosten senken

Verzichte weitestgehend auf Kredite und nutze sie nur für Anschaffungen, die du nicht auf anderem Wege finanzieren kannst. Vor allem von Dispositionskrediten solltest du Abstand nehmen, denn bei ihnen ist der Zinssatz deutlich höher als bei regulären Ratenkrediten. Auch eine Umschuldung kann Geld sparen, wenn ein neuerer Kredit bessere Konditionen bietet.

7. Kontogebühren

Selbst beim eigenen Girokonto lässt sich sparen. Überprüfe, ob du für die Nutzung deines Kontos und deiner Kreditkarte Geld bezahlst. Auch derzeit gibt es noch Banken, die kostenlose Konten anbieten. Ein Wechsel funktioniert in der Regel recht unkompliziert. Zudem bieten einige Banken ein Startkapital für die Eröffnung eines neuen Kontos an.

8. Stromkosten sparen

Um im Alltag Strom zu sparen, solltest du sämtliche elektronischen Geräte abschalten, denn auch im Stand-by-Modus verbrauchen sie Strom. Nutze außerdem Energiesparlampen und energieeffiziente Haushaltsgeräte. Weiterhin solltest du regelmäßig die Stromanbieter vergleichen. Bei einem Wechsel lassen sich oft mehrere Hundert Euro sparen.

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9. Wasser- und Heizkosten senken

Um Wasserkosten zu sparen, sollte man lieber duschen als baden und das Wasser währenddessen nicht unnötig laufen lassen. Außerdem solltest du überprüfen, ob die Toilettenspülung und alle Wasserhähne dicht sind. Bei der Heizung empfehlen sich eine Zeitschaltuhr und Thermostatventile, mit denen sich die Heizleistung optimal und kostensparend regulieren lässt.

10. Autokosten reduzieren

Hast du die Möglichkeit, öfter auf das Rad oder die Bahn umzusteigen, dann tu es. Zudem lohnen sich Apps, die die Preise von Tankstellen in der Umgebung vergleichen. So findest du immer den aktuell günstigsten Preis. Doch nicht nur beim Sprit, auch bei der Versicherung lässt sich Geld sparen. Denke deshalb auch hier über einen Wechsel nach.

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Wie viel Geld sollte man maximal für Fixkosten einplanen?

Wenn möglich, sollten die Fixkosten maximal 50 % deines Nettoeinkommens ausmachen. So hast du noch genügend Geld für die Freizeit und um ein finanziell sorgloses Leben zu führen. Von den restlichen 50 % des Einkommens bleiben 30 % für persönliche Ausgaben und 20 % solltest du sparen, investieren oder zum Begleichen von Schulden nutzen.

Schon mit kleinen Maßnahmen lassen sich Monat für Monat effektiv Kosten sparen. Oft hilft es, alle Fixkosten in einem Haushaltsbuch festzuhalten. So bekommst du einen guten Überblick und kannst besser sehen, an welchen Stellen du Geld einsparen kannst.

Noch mehr Spartipps findest du in den folgenden Artikeln:

Quellen: finanzcheck, peaks, financescout24
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