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12 Jobs ‚ohne Menschen‘

Du hast genug von ermüdendem Kundenkontakt und nervigen Kollegen? Das sind die 12 besten Jobs ohne Menschen – soziale Kompetenz nicht nötig.

Frau liegt mit dem Gesicht zum Boden auf dem Flur einer Drogerie.
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Spannende Einblicke in dein Leben und deinen Geist. (Zum Artikel nach unten scrollen.)

Immer freundlich sein, auf den anderen eingehen und Kompromisse finden – nicht alle macht das im Beruf glücklich. Wenn du gut und gerne auf Kollegen- und Kundenkontakt verzichten könntest, dann sind diese 12 Jobs „ohne Menschen“ vielleicht das Richtige für dich.

12 Jobs, für die man keine soziale Kompetenz braucht

Einer der häufigsten Sätze, den Berufsberater hören, ist: „Ich möchte irgendwas mit Menschen machen.“ Doch nicht jeder ist mit sozialer Kompetenz gesegnet – und manch einer hat einfach schon genügend schlechte Erfahrungen mit nervigen Kollegen und anstrengenden Kunden gemacht.

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Kundenkontakt kann manchmal so anstrengend sein, dass man am liebsten im Boden versänke.

Die gute Nachricht: Es gibt unzählige Jobs, bei denen man kaum mit Menschen zu tun hat. Einige davon hat das US-amerikanische Arbeitsministerium zusammengestellt. Die Daten des Ministeriums geben an, wo wenig Kontakt mit anderen sowie ein geringes Maß an Freundlichkeit und Kooperationsbereitschaft erforderlich sind.

Diese Jobs sind demzufolge perfekt für Menschen, die Menschen hassen oder ihnen zumindest lieber aus dem Weg gehen:

1. Baumschulgärtner*in

Bäume gegen den Klimawandel! Was für eine edle Mission. Als Gärtner*in in einer Baumschule züchtest du Jungpflanzen heran, bis sie verkaufsreif sind – frische Luft und interessante technische Geräte inklusive. Der Verkauf und Außeneinsätze bei Kunden gehören nicht zwangsläufig zum Profil.

2. Wäschebügler*in

Weder Hotelgäste noch Patienten im Krankenhaus ahnen von deiner Existenz. Dabei hantierst du in der Wäschehalle geschickt mit Bügeleisen, Luftsogmaschine und Dämpfer, um sämtliche Textilien in die gewünschte Form zu bringen. Das dumpfe Brummen der Maschinen und der warme Geruch frischer Wäsche umhüllen dich.

3. Buchbinder*in 

Das uralte Handwerk ist noch lange nicht am Aussterben. Denn du restaurierst nicht nur alte Bücher und führst Sonderanfertigungen aus. Du kümmerst dich auch um das Einfassen von Fotos, Bildern, Landkarten und Plakaten. Wenn Sorgfalt, Geschick und ein Sinn für schöne Dinge zu deinen Stärken gehören: Ran an den Pappenschneider!

4. Geoinformatiker*in

Liebe zu Landschaften und eine Leidenschaft fürs Programmieren schließen einander nicht aus. Als Geoinformatiker*in sorgst du dafür, dass sich Menschen im Straßenverkehr zurechtfinden, Stadtplaner*innen ihre Projekte visualisieren und Modelle zum Schutz vor Naturkatastrophen entstehen. Reden musst du dabei nur wenig.

5. Astronom*in

Die unendlichen Weiten des Weltalls durchforschen – klingt das nicht romantisch? Und da der Kreis derjenigen, die sich in deinem Fachbereich auskennen, nur sehr klein ist, hält sich der Aufwand fürs Netzwerken und Diskutieren in Grenzen.

6. Betriebswirt*in

Wie ein Zauberer verwandelst du Menschen in Personal und menschliche Arbeit in Zielwerte. Übel nimmt dir das niemand – immerhin ist es dein Job, den Wohlstand voranzutreiben. Ideal, wenn du lieber über Zahlen als über Gefühle sprichst.

7. Uhrmacher*in

Fingerspitzengefühl ist beim Beruf des Uhrmachers gefragt. Die Branche wird zudem immer digitaler: Smartwatches und mechanische Uhren, die gleichzeitig Fitnesswerte messen, machen den Job für innovative Köpfe interessant. Du kannst aber auch im stillen Kämmerlein Uhren reparieren, wenn dir das lieber ist. 

Ein Job ohne Menschen: Ein Uhrmacher repariert mit einer Speziallupe eine alte Taschenuhr.
©Pexels Foto: �Pexels

8. Webadministrator*in

Du bist Ritter und Messias in einem: Mal wehrst du Hackerangriffe ab, mal bringst du den Server wieder zum Laufen. Alle im Büro sind abhängig von dir. Daher musst du auch zu niemandem übertrieben freundlich sein. Überhaupt: Es gibt unendlich viel zu tun!  

9. Umweltberater*in

Unerbittlich auf der Mission, die Welt zu verbessern – trifft diese Beschreibung auf dich zu? Als Umweltberater*in bist du allein der höheren Sache verpflichtet. Deine Tipps, wie man Ressourcen schont, Energie spart und seltene Tierarten schützt, müssen niemandem gefallen. Wichtig sind sie trotzdem.

10. Biochemiker*in

Wenn du schon als Kind gerne ins Mikroskop geschaut und dabei die restliche Welt ausgeblendet hast, dann bist du hier goldrichtig. Du überträgst Erkenntnisse aus der Natur in technische Lösungen, untersuchst die Auswirkungen von Chemikalien auf Pflanzen und gehst mysteriösen Krankheiten auf den Grund.

11. Jäger*in

„Treffen sich zwei Jäger …“, lautet ein Witz. Und auch im wirklichen Leben ist Jäger*innen die Einsamkeit deutlich lieber als Menschenkontakt. Ob im Morgengrauen auf der Lauer liegend oder beim Durchstreifen der Wälder – stets haben sie die verantwortungsvolle Aufgabe, das ökologische Gleichgewicht zu wahren.

12. Mathematiker*in

Zugegeben: Mathematiker*in ist kein Beruf im engeren Sinne. Umso breiter ist das Einsatzspektrum. Von der Logistikbranche bis zur Versicherungsindustrie – alle recken ihre Hände nach dir. Du aber jonglierst du mit Zahlen und Algorithmen in Regionen, wo kein Mensch hinkommt. Und das ist auch gut so.

Schick gekleidete Frau schreibt mathematische Formeln auf eine weiße Tafel.
©Pexels Foto: �Pexels

Selbstverständlich gibt es noch viele andere Jobs, die ohne soziale Kompetenz und Menschenkontakt auskommen. Mit dieser Auswahl hast du jetzt aber immerhin ein paar Anregungen, wohin deine berufliche Reise gehen könnte – sofern du dir die Menschen, mit denen du zu tun hast, lieber selbst aussuchst.

Quellen: finanzen100, merkur
Vorschaubild: ©flickr/Erin Nekervis