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8 Gemüsesorten in der Wohnung anpflanzen

Gemüse in der Wohnung anzubauen ist gar nicht so schwer. Erfahre, wie du Tomaten, Paprika
und sogar Pilze ohne Garten und Balkon anpflanzt.

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Clevere Tricks und Ideen, um beim Kochen Zeit zu sparen und kreativ zu werden. (Zum Artikel nach unten scrollen.)

Frisches Gemüse – ganz ohne Pestizide oder Schädlinge. Das geht, und zwar, indem du deine Wohnung in ein Gewächshaus verwandelst. Es gibt nämlich etliche Gemüse-Sorten, die sich in der Wohnung anbauen lassen. Wir zeigen dir die beliebtesten und wie es auch dir gelingt, dein eigenes Gemüse ohne Balkon oder Garten anzupflanzen.

Warum überhaupt Gemüse in der Wohnung anbauen?

Der offensichtlichste Grund: Du verfügst über keinen Garten oder dein Balkon ist schlichtweg zu klein dafür. Weitere Vorteile, sein eigenes Gemüse in der Wohnung anzubauen, sind:

  • keine Schädlinge wie Schnecken oder Mäuse
  • Schutz vor der Sonne
  • Schutz vor Frost
  • mehrmalige Ernte möglich

1. Pilze züchten

Streng genommen, sind Pilze natürlich kein Gemüse. Beim Kochen kann man über solche biologischen Spitzfindigkeiten jedoch getrost hinwegsehen. Zum Heimanbau sind Pilzsorten wie Champignons sehr gut geeignet, da sie recht anspruchslos sind. Licht brauchen sie nur wenig, Temperaturen zwischen 15 °C und 20 °C sind optimal.

Tipp: Für Anfänger bei der Pilzzucht gibt es Starter-Kits, die man sich im Internet bestellen kann. Dann heißt es nur noch: die Erde täglich mit Wasser besprühen und abwarten. Die Erträge sind reichlich!

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2. Erbsen und Bohnen anbauen

Erbsen und Bohnen sind heimisches „Superfood“: Sie sind vollgepackt mit wichtigen Proteinen, Vitaminen und Mineralien. Zu Hause gilt das Ziehen des Rank-Gemüses als besonders einfach. Wie Tomaten brauchen sie einen hellen Standort, zusätzlich solltest du eine Kletterhilfe bereitstellen. Erbsen und Bohnen ermöglichen selbst auf kleinen Flächen eine reichliche Ernte. Wenn sie bis zur Zimmerdecke klettern, sieht das auch noch wunderbar aus.

Achtung: Bohnen darf man allerdings nicht roh essen, da manche Sorten im ungekochten Zustand giftig sind.

3. Tomatenpflanzen heranziehen

Tomaten mögen kein direktes Regenwasser. Es liegt also nahe, sie in der Wohnung zu züchten. Hierfür solltest du allerdings einen sonnenreichen Standort suchen. Eine clevere Methode, Tomaten unkompliziert zu pflanzen, ist der Pizza-Trick, bei dem ein Topf Erde mit Tomatenscheiben belegt wird.

Wie das genau funktioniert, erfährst du in unserem Artikel: So züchtet man aus Tomatenscheiben neue Pflanzen.

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4. Salat nachzüchten

Auch viele Salatsorten wachsen nach, wenn man den Strunk in Wasser stellt. Will man eine ganze Salatschüssel damit füllen, braucht man hierbei allerdings etwas Geduld. Sobald sich Wurzeln ausgebildet haben, kann man den Salat in die Erde pflanzen.

Tipp: Es gibt auch Salatköpfe mit Wurzeln im Supermarkt zu kaufen. Achte hierbei darauf, dass du die inneren Blätter nicht abrupfst, denn diese kannst du inklusive der Wurzeln in einen Topf pflanzen.

5. Zwiebeln, Knoblauch, Frühlingszwiebeln anpflanzen

Nahezu sämtliche Lauchpflanzen lassen sich als Gemüse-Pflanzen in der Wohnung anbauen – besser gesagt auf der Fensterbank. Das Geschickte daran: Man muss lediglich die keimenden Exemplare aus der Vorratskammer in die Erde setzen. Sie brauchen einen ausreichend großen Topf und feuchte Erde, aber keine Staunässe. Der Topf sollte daher ein Abflussloch im Boden haben. Eine Möglichkeit, Zwiebeln platzsparend anzubauen, ist es, sie in einem speziellen Topf oder einer umgebauten Plastikflasche übereinander in die Erde zu setzen.

Tipp: Frühlingszwiebeln und Porree sind noch pflegeleichter: Stellt man ihr Wurzelende in ein Wasserglas, wachsen sie immer wieder nach. Beachte: Das Wasser muss täglich ausgetauscht werden.

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6. Chili und Paprika in der Wohnung anbauen

Damit man saftig-süße Paprikaschoten ernten kann, braucht es etwas Geschick. Die Pflanzen lieben es nämlich schön feucht und warm. Damit die Samen besser keimen, werden sie vor der Einsaat in warmem Wasser eingeweicht. Auf dem warmen, sonnigen Fensterbrett wird die Erde nun täglich mit Wasser besprüht.

Tipp: Wie Tomaten und Gurken müssen auch die Paprikablüten von Hand bestäubt werden. Spiele mit einem Wattestäbchen Biene und gehen sanft von Blüte zu Blüte. Für Chilipflanzen gilt im Prinzip das Gleiche. In der Regel sind sie etwas robuster, benötigen dagegen eine höhere Luftfeuchtigkeit.

7. Gurken und Zucchini anpflanzen

Gurken und Zucchini brauchen etwas mehr Platz, da sie in die Breite wachsen. Dafür sehen sie mit ihren großen gelben Blüten in der Wohnung aus wie Zierpflanzen. Ähnlich wie Tomaten mag das grüne Stangengemüse weder Regen noch Kälte – für den Fensterstandort sind sie somit prädestiniert.

Tipp: Besprüht man die Blätter mit selbst gemachtem Brennnesselsud, werden die Gurken besonders mineralreich und knackig.

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8. Ingwer einpflanzen

Ingwer schmeckt frisch am besten – und ist darüber hinaus noch sehr gesund. Wie die Frühlingszwiebel lässt sich auch Ingwer in der Wohnung immerzu nachziehen. Lege ein Stück der Wurzelknolle über Nacht in lauwarmes Wasser und pflanze sie danach in eine breite Schale ein. Die Erde mit zimmerwarmem Wasser aus der Sprühflasche feucht halten und beobachten, wie die Knolle nach ein paar Wochen zu sprießen beginnt. Nach ungefähr acht Monaten werden die Blätter der Pflanze gelb: Jetzt ist der Erntezeitpunkt gekommen!

Tipp: In unserem Artikel „Ingwerknolle: 8 Schritte, um Ingwer zuhause anzubauen“ kannst du das Prozedere genau anschauen.

Gemüse in der Wohnung anbauen – das kann nicht jeder! Diese spannende Form der Selbstversorgung ist eine tolle Idee für alle, denen „frisch“ nie frisch genug sein kann.

Quelle: greatistsmarticular
Vorschaubilder: ©pinterest/cappersfarmer.com ©pinterest/astucesnaturelles.net ©pinterest/caminetedeluna.blogspot.com