Veröffentlicht inGesundheit & Beauty, Gesundheit & Fitness, Ratgeber

Irrglaube: 6 Mythen über den Muskelaufbau bei Frauen

Irrglaube: Frauen bekommen zu viele Muskeln, wenn sie mit Gewichten trainieren und 5 weitere Mythen über den Muskelaufbau bei Frauen. Wir erklären, was passiert, wenn du regelmäßig Sport machst

©

Tipps und Wissenswertes für eine gesunde und ausgewogene Ernährung. (Zum Artikel nach unten scrollen.)

Du hast es bei deinem Sport im Fitnessstudio bisher vermieden, mit Gewichten zu trainieren – aus Angst, zur Bodybuilderin zu werden? Dann solltest du die folgenden 6 Mythen über die Muskeln von Frauen lesen. Wir entlarven in diesem Artikel nämlich die größten Mythen rund um den Muskelaufbau.

1. Frauen sehen schnell zu muskulös aus

Bevor dieser Mythos entlarvt wird: Mach, was dir gefällt. Niemand sollte dir vorschreiben, wie viele Muskeln eine Frau haben oder wie stark sie sein sollte.

Abgesehen davon, wachsen dir nicht plötzlich Muskelberge, nur weil du anfängst, mit Gewichten zu trainieren. Da Frauen weniger Testosteron als Männer produzieren, baut ihr Körper die Muskeln langsamer und in geringerem Umfang auf. Anfangs strafft und formt das Gewichtstraining den Körper. Erst wenn man auf Wettkampfniveau trainiert und seine Ernährung umstellt, kann man an die Leistung von weiblichen Bodybuilderinnen herankommen. Also, hab keine Angst vor schweren Gewichten!

An dieser Stelle befindet sich ein externer Inhalt von Bild von Flickr.com der von unserer Redaktion empfohlen wird. Er ergänzt den Artikel und kann mit einem Klick angezeigt und wieder ausgeblendet werden.

Ich bin damit einverstanden, dass mir dieser externe Inhalt angezeigt wird. Es können dabei personenbezogene Daten an den Anbieter des Inhalts und Drittdienste übermittelt werden.

2. Diäten straffen den Körper

Ein fataler Irrglaube vieler Frauen, die mit Gewichten trainieren, um abzunehmen. Es stimmt zwar, dass man für eine Gewichtsreduktion Kalorien einsparen muss, jedoch brauchen die Muskeln auch Nährstoffe, um zu wachsen. Du solltest also nicht weniger, sondern gesünder essen. Fehlen die Nährstoffe, baut der Körper Muskeln ab und der Körper verbrennt weniger Energie, weil er sich vor dem „Verhungern“ schützen möchte.

Tipp: Viele Fitnessstudios bieten eine – z. T. kostenlose – Ernährungs- und Trainingsberatung an. Lass dir hier am besten einen Plan erstellen, der zu deinen individuellen Zielen passt.

Muskelaufbau Mythen
©pixabay/Skica911 Foto: �pixabay/Skica911

3. Du musst Proteinshakes trinken

Proteinshakes haben unter Wettkampfsportlerinnen durchaus ihre Daseinsberechtigung. Möchtest du dich jedoch lediglich fit halten und stärker werden, reicht es meist schon aus, deine Ernährung anzupassen. Milchprodukte wie Quark oder Gemüsesorten wie Spinat sind gute Eiweißquellen. Versuche, diese Dinge in deinen Ernährungsplan einzubinden, bevor du zu den meist teuren Proteinshakes oder -riegeln greifst.

An dieser Stelle befindet sich ein externer Inhalt von Bild von Flickr.com der von unserer Redaktion empfohlen wird. Er ergänzt den Artikel und kann mit einem Klick angezeigt und wieder ausgeblendet werden.

Ich bin damit einverstanden, dass mir dieser externe Inhalt angezeigt wird. Es können dabei personenbezogene Daten an den Anbieter des Inhalts und Drittdienste übermittelt werden.

4. Gezieltes Abnehmen

Wie schön wäre es, wenn man gezielt an bestimmten Körperteilen abnehmen könnte. Doch so funktioniert der menschliche Körper nicht. Bauchübungen stärken zwar die Muskulatur, jedoch nimmt man dort nicht ab. Je mehr Muskeln du hast, desto besser funktioniert die Fettverbrennung, doch der Körper entscheidet selbst, wo das Fett abgebaut wird. Darauf hast du keinen Einfluss. Je weniger Fett du am Körper hast, desto deutlicher treten die Muskeln hervor. Das bedeutet, dass eine dicke Person, die entsprechend trainiert, ein Sixpack haben kann, welches jedoch unter dem Fett liegt und somit nicht zu sehen ist.

Irrglaube
©pixabay/alvoi Foto: �pixabay/alvoi

5. Nur junge Menschen können Krafttraining machen

Es ist zwar richtig, dass die Hormonproduktion im Laufe des Lebens abnimmt und die Muskeln somit langsamer aufgebaut werden, jedoch ist das kein Grund dafür, im Alter keinen Sport zu treiben. Im Gegenteil! Wer starke Muskeln hat, ist weniger anfällig für Rücken- und Gelenkschmerzen. Wichtig ist, dass man seinem Alter entsprechend trainiert, damit man dem Körper nicht schadet.

Tipp: Wenn du dich nicht fit genug fühlst, um direkt intensiven Sport zu treiben, solltest du in jedem Fall vorher mit einem Arzt sprechen.

Irrglaube
©pixabay/vickybhargava Foto: �pixabay/vickybhargava

6. Viel hilft viel

Ein klares Nein! Neben dem Training ist vor allem die Regeneration wichtig. Denn die Muskeln wachsen nicht beim Training, sondern in der Ruhephase. Wer Muskelkater hat, sollte diesen niemals „wegtrainieren“, denn dabei reißen die kleinen Fasern noch mehr auf, was dem Muskel schaden kann.

Tipp: Wenn du gerade angefangen hast, Sport zu machen, reicht es, wenn du einmal in der Woche trainierst. Fortgeschrittene sollten zwei bis drei Tage pro Woche trainieren, um kontinuierlich Muskeln aufzubauen.


An dieser Stelle befindet sich ein externer Inhalt von www.riddle.com der von unserer Redaktion empfohlen wird. Er ergänzt den Artikel und kann mit einem Klick angezeigt und wieder ausgeblendet werden.

Ich bin damit einverstanden, dass mir dieser externe Inhalt angezeigt wird. Es können dabei personenbezogene Daten an den Anbieter des Inhalts und Drittdienste übermittelt werden.

Gefährliches Halbwissen ist niemals gut. Hoffentlich konnte dieser Artikel etwas Klarheit schaffen. Haben dich diese Mythen bislang hinters Licht geführt oder weißt du schon alles über den Muskelaufbau?

Quellen: desired, helios-gesundheit
Vorschaubild: ©Media Partisans