Veröffentlicht inHaus & Garten, Lifehacks

10 Tricks, wie du deinen Garten tierfreundlicher gestaltest

Wie wäre es da mit einem Gartenprojekt á la tierfreundlicher Garten. Wir zeigen dir, wie du (nützliche) Tiere in deinen Garten lockst.

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Die besten Ideen zur Gartengestaltung gibt es hier. (Zum Artikel nach unten scrollen.)

In Zeiten der Klimakrise und dem Aussterben von Tieren und Insekten, ist es wichtig, dass wir den verbliebenden Arten genügend Nahrung und Nistmöglichkeiten bieten. Das ist gar nicht so schwer, denn es gibt einige Gartenprojekte, die aus deinem Stück Grün einen tierfreundlichen Garten machen. Manchmal reicht eine Blumenwiese schon aus, um Artenvielfalt in deinen Garten zu bringen. Lass dich von unseren neun weiteren Projekten inspirieren.

1. Tierfreundlicher Garten für Anfänger: eine Blumenwiese anlegen

In blühenden Blumenwiesen tummeln sich besonders viele Tiere. Welche Pflanzen sich in der Wiese genau befinden, ist erstmal nebensächlich, da unterschiedliche Tiere verschiedene Pflanzen bevorzugen. Generell gilt daher: je vielfältiger die Auswahl der Blumen, desto besser. Es gibt mittlerweile fertige Saatmischungen zu kaufen, die verschiedene Blumensamen enthalten. Diese blühen teilweise bis in den Herbst hinein und sind daher besonders gut für Insekten wie Bienen und Hummeln geeignet.

2. Ein etwas größeres Gartenprojekt: eine Hecke pflanzen

Das Anlegen einer Hecke aus Bäumen, Sträuchern oder Stauden bringt viele Vorteile mit sich. Wenn sie richtig angelegt wurde, bietet sie Insekten und Vögeln das ganze Jahr über Schutz. Während sich Igel in der Hecke für den Winterschlaf verkriechen können, finden auch Spinnen und Käfer immer irgendwo ein warmes Plätzchen. Noch dazu schützt die Hecke dich vor den Blicken neugieriger Nachbarn. Wer in seinem Garten nicht genug Platz hat, kann auch eine einzelne Ecke nutzen oder lediglich Sträucher und Stauden miteinander kombinieren.

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3. Artenvielfalt im Garten, indem man Winterquartiere anbietet

Wenn Tiere einen geeigneten Unterschlupf finden, dann werden sie gern länger in deinem Garten bleiben. Neben Insektenhotels und Fledermauskästen empfehlen sich für Marienkäferlarven zum Beispiel die hohlen Stängel von Stauden und für Igel und Käfer Laubhaufen. Auch Blumentöpfe bieten einen sicheren Unterschlupf. Dank der Winterquartiere haben die Tiere gute Chancen, die kalte Jahreszeit unbeschadet zu überstehen.

4. Tiere in den Garten locken heißt: Unordnung tolerieren 

Ein schwieriger Schritt für alle Perfektionisten, aber ein riesiger Schritt in Richtung “tierfreundlicher Garten“: Tiere fühlen sich in den naturbelassenen, wilden Ecken des Gartens sehr wohl. Schaffe also Biotope und sieh über etwas Unordnung auch mal hinweg. Selbst Brennnesseln haben ihre Berechtigung, da sich die Raupen des Tagpfauenauges ausschließlich von ihnen ernähren.

Beispielsweise bevorzugen Bienen Blüten, Eidechsen mögen Steinhaufen und Trockenmauern, und besonders Totholzstapel erfreuen sich bei vielen Tieren großer Beliebtheit. Je mehr unterschiedliche Ecken mit verschiedenen Pflanzen es in deinem Garten gibt, desto mehr Tierarten werden sich ansiedeln.

5. Besonders tierfreundlich: Wasser bereitstellen

Insekten und Vögel freuen sich gerade im Sommer über eine Tränke. Für Insekten reicht ein tiefer Teller mit ein paar Steinen völlig aus. Dabei macht es nichts aus, wenn das Wasser schon etwas abgestanden ist und sich ein wenig Erde am Boden angesammelt hat.

Vögel benötigen hingegen täglich frisches Wasser. Ihre Tränke sollte regelmäßig mit heißem Wasser und einer Bürste gereinigt werden.

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6. Nützlinge anlocken für die Artenvielfalt in deinem Garten

Wer ungebetene Gäste mit Chemikalien bekämpft, läuft Gefahr, damit auch andere Bewohner aus dem Garten zu vertreiben. Locke stattdessen Nützlinge an, um die Schädlinge ganz ohne Gift zu bekämpfen. Florfliegen und Marienkäfer lieben beispielsweise Blattläuse. Auch Kröten, Eidechsen, Vögel, Igel und Fledermäuse leisten stets gute und zuverlässige Dienste als Nützlinge.

7. Im tierfreundlichen Garten ist es nachts dunkeln

Die Natur hat kein Licht in der Nacht vorgesehen und daher ist es nicht verwunderlich, dass Tiere es nachts lieber dunkel mögen. Verzichte in deinem tierfreundlichen Garten also nach Möglichkeit auf nächtliche Beleuchtung.

Für nachtaktive Insekten werden Lampen außerdem schnell zur tödlichen Falle. Da die Tiere sich normalerweise am Mond orientieren, halten sie die Lampen fälschlicherweise für den Mond und schwirren so lange um sie herum, bis sie erschöpft oder tot zu Boden sinken.

8. Den Boden pflegen, um Tiere in deinem Garten zu halten

Es lässt sich auf den ersten Blick nicht erahnen, aber auch unter der Erde leben viele Tiere, für deren Lebensraum gut gesorgt werden muss. Wer den Boden mulcht, anstatt ihn ständig umzugraben, ermöglicht den Erdbewohnern ein entspanntes Leben und sorgt trotzdem für gute Bodenqualität. Eine dicke Schicht aus Mulch schützt den Boden, verhindert Unkrautwuchs und liefert Futter für nützliche Lebewesen. 

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9. Gartenprojekt: einen Teich anlegen

Ein Teich darf in einem tierfreundlichen Garten auf keinen Fall fehlen. Das Anlegen eines Teiches ist mit viel Arbeit verbunden, wird sich aber definitiv auszahlen. Schon bald werden sich Kröten und Frösche ansiedeln und Insekten über dem Teich herumschwirren.

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Lesetipp: 11 besonders kreative Ideen für Gartenteiche.

10. Futter und Nistplätze für Vögel anbieten

Viele Vogelarten haben es schwer, genügend Nahrung und Nistplätze zu finden. Biete den Vögeln also zusätzliche Möglichkeiten zum Verstecken, Nisten und Fressen an. Zum Beispiel können Nistkästen oder Vogelhäuser im Garten platziert werden, um den Piepmätzen ganzjährig einen sicheren Unterschlupf und ausreichend Futter zur Verfügung zu stellen.

Vögel, Kröten und andere Nützlinge werden sich in deinem Garten ab jetzt pudelwohl fühlen. Je mehr Ideen du im Garten umsetzt, umso mehr Tiere werden sich ansiedeln. Die Gartensaison kann spätestens jetzt beginnen!

Quelle: mdr
Vorschaubilder: ©Pinterest/thesmallgardener.co.uk ©Pinterest/thesmallgardener.co.uk