Veröffentlicht inHaus & Garten, Ratgeber

6 unpraktische Einrichtungstrends, die Probleme machen

6 unpraktische Einrichtungstrends: Helle Möbel oder Kratzer und Schlieren auf dem Glastisch sind nervig. Der Artikel warnt dich vor den Problemen, die sich hinter schicken Möbeln verbergen können

Unpraktische Einrichtung
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Du willst deiner Wohnung das gewisse Etwas verleihen? Hier findest du Ideen und Anregungen. (Zum Artikel nach unten scrollen.)

Wenn man in eine neue Wohnung oder ein neues Haus einzieht, hat man oft bereits eine bestimmte Vorstellung von der künftigen Einrichtung. Man hat Bilder von schicken Tischen oder edlen Oberflächen im Kopf. Wenn man diese Ideen dann verwirklicht hat, stellt man jedoch manchmal fest, dass sie alles andere als alltagstauglich sind. Wir zeigen dir, welche Probleme man sich mit 6 beliebten Einrichtungstrends ins Haus holt.



Bei den folgenden 6 Einrichtungstrends solltest du dir einen Kauf vorher gründlich überlegen.

1. Glastisch

Glastische können sehr schick aussehen. Sie sind aber nicht in jedem Haushalt für den täglichen Gebrauch geeignet. Zum einen entstehen auf dem empfindlichen Material schnell Kratzer und zum anderen sieht man auch bei täglichem Putzen oftmals noch Schlieren auf dem Glas. Des Weiteren muss man beispielsweise beim Tragen eines kurzen Kleides oder eines Rocks darauf achten, im Sitzen nicht ungewollt zu viel Einblick zu gewähren. Zudem sollte man die lauten Geräusche nicht unterschätzen, die Geschirr und Besteck auf dem Material machen.

Tipp: Möchte man sich dennoch einen Glastisch anschaffen, kann man beispielsweise Schoner und Platzdeckchen für Teller und Gläser unterlegen, um Kratzer und Lärm zu vermeiden.

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2. Freistehende Badewanne

Freistehende Badewannen sehen ohne Frage sehr edel aus. Vor einer Anschaffung sollte man jedoch beachten, dass man sie in den meisten Fällen extra anfertigen lassen muss, um sie der Größe des Badezimmers anzupassen. Sie sind auch nicht immer praktisch im Alltag, schließlich kann man in den Wannen oftmals nur sitzend oder liegend seinen Körper abduschen, um seine Umgebung nicht nass zu machen. Des Weiteren gestaltet es sich schwierig, den Boden um die freistehende Wanne herum zu wischen. 

Tipp: Ist Platz genug, könnte man die Badewanne als Ergänzung zu einer Dusche einbauen lassen. So kann man Wellness und tägliche Hygiene praktisch voneinander trennen.

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3. Fenster über der Spüle

Das Geschirr spülen und dabei einen schönen Ausblick genießen: Klingt super, ist aber leider unpraktisch. Das Fenster wird beim Spülen durch Spritzer schmutzig und durch den heißen Wasserdampf setzt sich Staub in der Luft leichter auf dem Glas ab. Die Folge: Man muss das Fenster öfter putzen.

Tipp: Wenn man sich angewöhnt, jedes Mal nach dem Geschirrspülen die Flecken wegzuwischen, ist das auf Dauer leichter, als zu warten, bis sich der Schmutz richtig festgesetzt hat.

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4. Tafelwand

Besonders für Kinder sind Tafelwände, an denen sie sich kreativ ausleben können, eine wunderbare Idee. Man sollte sich jedoch im Klaren darüber sein, dass solch eine Wand auch viel Dreck bedeuten kann. Schließlich verursacht die Kreide, mit der man auf die Wand malt, Staub, der mitunter durch die ganze Wohnung getragen wird. Des Weiteren kann man den Tafellack nicht einfach übermalen, sollte man dessen einmal überdrüssig geworden sein.

Tipp: Bevor man eine ganze Wand mit Tafellack bemalt, kann man erst einmal eine kleine Tafel aufstellen, um auszuprobieren, wie sehr der Staub einen wirklich stört und wie oft die Tafel (von den Kindern) wirklich verwendet wird.

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5. Helle Oberflächen und Möbel

Helle Oberflächen und Möbel lassen Räume größer und die Einrichtung hochwertiger wirken. Das Problem: Staub und Schmutz sieht man auf diesen Dingen ganz besonders stark. Wenn man also nicht den ganzen Tag mit Putzen beschäftigt sein möchte, sollte man eine andere Farbe wählen.

Tipp: Gänzlich auf helle Einrichtungsgegenstände muss man natürlich nicht verzichten. Man kann beispielsweise nur ein paar helle Akzente setzen. Zudem sind raue Fasern weniger anfällig für Staub als Hochglanzbeschichtungen.

Foto: Media Partisans
©Media Partisans

6. Hochflorteppich

Teppiche mit dickem Flor sind beliebt, schließlich fühlen sie sich unter den Füßen schön weich an. Auch Haustiere wie Hunde und Katzen mögen es, auf ihnen zu kuscheln und zu spielen. Besonders für Allergiker sind sie aber weniger gut geeignet, da sie den Staub anziehen, ohne dass man es jedoch gleich sieht. Außerdem verliert der Flor häufig nach kurzer Zeit seine Stabilität und wird platt – ist also nicht mehr so ästhetisch wie zu Beginn.

Tipp: Wenn man sich für einen Hochflorteppich entscheidet, sollte man diesen regelmäßig absaugen und mit den richtigen Pflegemitteln behandeln.

Foto: Pixabay/aresshrestha
©Pixabay/aresshrestha

Die obengenannten Einrichtungsgegenstände sind freilich keine „Totalkatastrophen“, aber man sollte sich vor dem Erwerb ihrer etwaigen Schwierigkeiten bewusst sein. Wer nicht auf die Ästhetik dieser Stücke verzichten möchte, muss sich jedoch auf etwas mehr Arbeit einstellen.

Quelle: brightside

Vorschaubilder: ©flickr/Tino Rossini ©reddit.com/Psyteq