Veröffentlicht inGesundheit & Beauty, Ratgeber

5 Arten von Hautausschlag und wie man sie behandelt

Juckender Hautausschlag ist unangenehm. Besonders wenn man nicht weiß, woher er kommt. Der Artikel erklärt 5 häufige Hautrötungen wie Pilzinfektionen oder Quaddeln und wie man sie am besten behandelt.

Pilzinfektion Haut
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Es gibt viele verschiedene Arten von Ausschlägen, die beispielsweise als Reaktion auf ein Lebensmittel oder als Symptom einer Krankheit wie Masern auftreten können. Im folgenden Artikel erfährst du, welche Bedeutung die 5 häufigsten Hautausschläge haben und auch, wie du sie behandeln kannst.



1. Bakterielle Infektion

Sei es ein Insektenstich oder ein Schnitt: Wunden können sich entzünden, wenn sie unbehandelt bleiben. Dabei ist es manchmal schwer einzuschätzen, ob die entstandene Rötung gefährlich ist oder nicht. Die Dermatologin Dr. Ranella Hirsch rät dazu, einen Arzt aufzusuchen, wenn sich die Entzündung auf der Haut ausbreitet. Denn die Infektion kann im schlimmsten Fall in den Blutkreislauf gelangen und schwerwiegende Schäden im Körper verursachen.

Symptome: Eine bakterielle Infektion erkennt man an den Schwellungen und eitrigen Blasen, die sich an der betroffenen Stelle bilden.

Behandlung: In den meisten Fällen kann man die Folgen einer bakteriellen Infektion mit Antibiotika behandeln, die man auf die betroffene Stelle aufträgt oder in Tablettenform einnimmt.

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2. Nesselsucht

Als „Nesselsucht“ bezeichnet man das Auftreten von Quaddeln auf bestimmten Körperstellen. Das sind flüssigkeitsgefüllte Schwellungen, die unangenehm brennen und jucken. Vor allem bei allergischen Reaktionen tritt diese Art von Ausschlag häufig auf. So kann Nesselsucht vermehrt bei Asthma oder einer Unverträglichkeit von Nüssen beobachtet werden. „Oft ist diese Art der Reaktion genetisch bedingt“, erklärt Dermatologin Dr. Lisa P. Anthony. Es kommt also unter Umständen bei Allergikern nur zur Nesselsucht, wenn sie eine Veranlagung dafür haben.

Symptome: Neben den Quaddeln kann es vorkommen, dass die Hände, Füße oder Augen anschwellen. 

Behandlung: Mit Antihistaminika kann man die Symptome der Nesselsucht behandeln. Wichtig ist auch, dass man den auslösenden Reiz ermittelt, um eine wiederholte Reaktion in Zukunft zu vermeiden.

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3. Atopische Dermatitis

Die atopische Dermatitis ist im Volksmund eher als Ekzem bekannt. Dabei handelt es sich um einen trockenen Ausschlag, der sich vor allem bei Kindern in städtischen Gebieten in den ersten Lebensjahren entwickelt. Die genauen Auslöser sind bisher noch nicht hinlänglich erforscht, Mediziner gehen aber von der sogenannten „Hygienehypothese“ aus. Diese besagt, dass Kinder, die zu Hause kaum Keimen ausgesetzt sind, im Körper nicht genügend Abwehrkräfte entwickeln. Sie sind folglich anfälliger für Krankheiten wie Asthma oder eben Hauterkrankungen wie die atopische Dermatitis. Auch Umwelteinflüsse wie Lebensmittel, Kosmetika oder starkes Schwitzen können Ekzeme auf der Haut auslösen – auch bei Erwachsenen.

Symptome: Ein Ekzem erkennt man vor allem an den roten Pusteln, die einen starken Juckreiz auslösen. Die Haut fühlt sich außerdem trocken und rau an.

Behandlung: Je nach Schwere der Hautveränderung kann man auf unterstützende Maßnahmen wie Feuchtigkeitscremes oder eine UV-Therapie zurückgreifen.

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4. Pilzinfektion

Pilzinfektionen zählen zu den Hauterkrankungen, die am häufigsten auftreten. Dabei sind vor allem die Hornschicht der Haut, Nägel und die Haarwurzeln betroffen. Anstecken kann man sich bei betroffenen Tieren, Menschen oder an öffentlichen Kontaktflächen wie Gemeinschaftsduschen. „Warme, dunkle und feuchte Stellen sind der perfekte Ort für die Ausbreitung des Pilzes“, erklärt Podologin Crystal Murray Holmes. Es ist also kein Zufall, dass die Zwischenräume der Zehen besonders oft von Pilzen betroffen sind.

Symptome: Je nachdem, wo die Pilzinfektion am Körper auftritt, können sich verschiedene Symptome zeigen. Auf dem Bild sieht man beispielsweise eine Tinea-Infektion mit dem typischen kreisrunden Ausschlag. An Füßen kommt es hingegen oft zur Verfärbung der Nägel und starkem Juckreiz.

Behandlung: In den meisten Fällen reicht es, wenn man die betroffene Stelle mit einer antifungalen Salbe behandelt. Dabei ist es wichtig, dass man die Hände davor und danach gründlich wäscht, um die Ausbreitung des Pilzes zu verhindern.

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5. Kontaktdermatitis

Bei der Kontaktdermatitis wird der Ausschlag durch Reibung der Kleidung oder durch den Kontakt mit einem reizenden Stoff ausgelöst. So können ein scheuernder Gürtel, aber auch der Kontakt mit Waschmittelresten auf der Kleidung einen solchen Hautausschlag auslösen.

Symptome: Im Fall einer Kontaktdermatitis ist nur eine bestimmte Stelle des Körpers betroffen. Dort wo Reibung entstanden ist, bilden sich kleine Blasen, die aufplatzen und bluten können.

Behandlung: Mit Salben kann man den Juckreiz und die Entzündung der gereizten Stelle lindern. Vorausgesetzt man hält sich von dem Auslöser fern, heilt diese Art von Ausschlag für gewöhnlich in wenigen Tagen von alleine ab.

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Ausschläge sind unangenehm, keine Frage. Dank des Artikels kann man beim nächsten Auftreten nun immerhin besser einschätzen, um welche Art es sich handelt. Im Zweifelsfall sollte man allerdings immer einen Arzt aufsuchen, damit eine optimale Diagnose und Heilung gewährleistet werden können.

Quellen: everydayhealth, apotheken-umschau, wikipedia, msdmanuals

Vorschaubilder: ©flickr/Alison ©flickr/Jen