Veröffentlicht inHaus & Garten, Lifehacks

7 Tricks, wie du totgeglaubte Pflanzen im Garten retten kannst

Nicht jeder hat einen grünen Daumen, wenn es um Pflanzen geht. Aber diese 7 Tipps helfen dir dabei, tote Pflanzen wieder zum Leben zu erwecken.

Eine tote Zimmerpflanze
u00a9 Kseniya Ovchinnikova via Getty Images

Die besten Ideen zur Gartengestaltung gibt es hier. (Zum Artikel nach unten scrollen.)

Der Schein kann trügen. Manchmal sieht eine Pflanze schon komplett verdorrt und tot aus. Mit der richtigen Pflege aber wächst deine Pflanze auf wundersame Weise wieder. Solange noch ein paar grüne Blätter und biegsame Stängel vorhanden sind, besteht Hoffnung. Allerdings brauchst du Geduld, denn es kann manchmal sogar Jahre dauern, eine Pflanze wieder zum Leben zu erwecken. 

Es gibt mehrere Gründe, warum die Blätter einer Pflanze sich verfärben. Du solltest also zuallererst herausfinden, was mit deiner Pflanze nicht stimmt. Berücksichtige dabei alle Möglichkeiten: die Wassermenge, die du ihr gegeben hast, fehlende Nährstoffe, Schädlinge und Krankheiten und ob sie die richtige Menge an Sonnenlicht bekommen hat.

Eine tote Zimmerpflanze
Tote Pflanzen wiederbeleben: So geht’s! Foto: Kseniya Ovchinnikova via Getty Images

Um herauszufinden, wie du deine sterbenden Zimmerpflanzen wiederbeleben kannst, damit du sie nicht gleich auf den Komposthaufen oder in die Biotonne werfen musst, halte dich an die folgenden Tipps:

1. Schneide tote Teile ab

Es ist wichtig, die toten Teile loszuwerden, damit die Pflanze ihre gesamte Energie für die Teile verwenden kann, die noch Leben in sich haben. Schneide zunächst alle toten Blätter ab. Mache dann dasselbe mit den toten Stielen und schneide jeweils ein Drittel ab, bis du Anzeichen von Grün siehst. Wenn die Stängel vollständig tot sind, die Pflanzenwurzeln aber noch leben, schneide die toten Stängel aber nicht bis zu den Wurzeln ab. Lasse etwa fünf Zentimeter der Stiele über dem Boden intakt. Wenn du es schaffst, die Pflanze wiederzubeleben, sprießt sie aus diesen Stängeln hervor.

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2. Überdenke dein Gießverhalten

Deutliche Anzeichen dafür, dass deine Pflanze durstig ist, sind braune Blätter, die an den Rändern trocken oder zusammengerollt sind. Der Boden um die Wurzeln ist ebenfalls vollständig trocken. In diesem Fall liegt die Lösung auf der Hand: Gieße sie!

Eine Pflanze, die hingegen zu viel gegossen wurde, sieht verwelkt aus. Sie kann auch tot aussehende braune oder gelbe Blätter haben, während der Boden um sie herum feucht ist. Wenn deine Pflanze stirbt, weil du ihr zu viel Wasser gegeben hast, ist die beste Lösung, sie in trockene Erde umzutopfen.

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3. Betrachte die Lichtverhältnisse

Einige Pflanzen benötigen viel Licht, um zu wachsen. Eine Pflanze, die nicht genug Licht bekommt, hat kleine, blasse Blätter und schwache Stängel. Auch das Wachstum wird gebremst. Damit Pflanzen genügend Licht erhalten, reicht es manchmal schon aus, lichtdurchlässigere Vorhänge zu kaufen. Andernfalls solltest du versuchen, deine Pflanze an einen sonnigeren Ort zu stellen, um sie wiederzubeleben.

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4. Finde einen feuchtwarmen Ort

Wenn deine Pflanze ausgetrocknet ist, reicht Gießen allein möglicherweise nicht aus, damit sie sich wieder erholt. Insbesondere dann, wenn du dazu neigst, das regelmäßige Gießen zu vergessen. Stelle sie deshalb an einen feuchten Ort ohne direkte Sonneneinstrahlung, etwa ins Badezimmer. Dies hilft dabei, sie möglicherweise wieder zum Leben zu erwecken. 

5. Versorge deine Pflanzen sorgfältig

Menschen und Haustiere sind nicht die einzigen Lebewesen im Haus, die Nahrung benötigen. Pflanzen können auch unterernährt sein. Zeichen dafür sind verfärbte Blätter sowie langsames oder gar kein Wachstum. Abhängig vom Nährstoffmangel kann die Bereitstellung von Dünger der Pflanze helfen, sich innerhalb weniger Tage wieder zu erholen. Überdüngung und die Verwendung des falschen Düngers können die Wurzeln der Pflanze allerdings verbrennen. Verwende am besten einen wasserlöslichen Dünger, der die Nährstoffe langsam freisetzt und die Wurzeln der Pflanze weniger schädigt. Füge ihn dem Wasser hinzu, bevor du deine Pflanzen gießt.

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6. Hole einen größeren Topf

Wenn deine Pflanze stirbt, ist sie möglicherweise zu groß für den Topf geworden. Pflanze sie in ein größeres Gefäß mit gut durchlässiger, fruchtbarer Erde. Dadurch haben die Wurzeln genügend Platz zum Wachsen und deine Pflanze kann sich wieder erholen. 

7. Schädlinge loswerden

Auch Schädlinge und Krankheiten können deine Pflanzen schädigen und töten. Suche nach Anzeichen wie zusammengerollten, deformierten oder verfärbten Blättern, Löchern in Blättern, abnormalem Wachstum und natürlich Schädlingen. Eine milde Mischung aus Seife und Wasser, die auf die Blätter gesprüht wird, hilft dabei, die meisten Schädlinge loszuwerden.

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Pflanzen kommunizieren mit uns. Es ist also nicht immer so schwierig, sich um sie zu kümmern, wie es scheint. Alles, was du tun musst, ist, auf das Laub und die Erde deiner Pflanzen zu achten, um sicherzustellen, dass sie gedeihen. 

Mach dich aber nicht fertig, wenn du keinen grünen Daumen hast und es nicht schaffst, deine Pflanze wiederzubeleben. Dann ist es möglicherweise an der Zeit, loszulassen und dir das nächste Mal einfach einen (fast) unsterblichen Kaktus zu kaufen. 

Lies auch in den folgenden Artikeln, wie du deine Pflanzen optimal versorgen kannst, um ein Verwelken oder gar Absterben zu verhindern:

Quellen: reader’s Digesthgtv
Vorschaubild: © Flickr/Chad Miller

©Kseniya Ovchinnikova via Getty Images